Abo
  • Services:
Anzeige
Facebook droht eine hohe Strafe im Streit mit Belgiens Datenschützern.
Facebook droht eine hohe Strafe im Streit mit Belgiens Datenschützern. (Bild: Dan Kitwood/Getty Images)

Tracking: Belgische Datenschützer vergleichen Facebook mit der NSA

Facebook droht eine hohe Strafe im Streit mit Belgiens Datenschützern.
Facebook droht eine hohe Strafe im Streit mit Belgiens Datenschützern. (Bild: Dan Kitwood/Getty Images)

Im Prozess gegen Facebook fordern belgische Datenschützer eine hohe Strafe. Das soziale Netzwerk spähe die Nutzer genauso aus wie der US-Geheimdienst NSA, hieß es vor Gericht.

Anzeige

Die belgische Datenschutzbehörde CPVP fordert im Datenschutzprozess gegen Facebook eine hohe Strafe. Das weltgrößte soziale Netzwerk solle täglich eine Geldbuße von 250.000 Euro zahlen, solange es die Verstöße gegen den Datenschutz bei seinen Nutzern nicht einstelle, forderten die Datenschützer laut belgischer Nachrichtenagentur Belga am Montag.

Der juristische Vertreter der Behörde verglich das soziale Netzwerk vor Gericht mit dem US-Geheimdienst NSA. "Als bekanntwurde, dass die NSA die Menschen überall auf der Welt ausspäht, hat sich jeder aufgeregt", sagte der Anwalt Frederic Debussere nach Angaben des Guardian. Facebook mache aber "genau das Gleiche, wenn auch auf unterschiedliche Weise".

Facebook erklärt Gericht für nicht zuständig

Die Behörde hatte in einem im Mai veröffentlichten Bericht schwere Vorwürfe gegen Facebook erhoben. "Facebook tritt die europäische und belgische Gesetzgebung zur Privatsphäre mit Füßen, und das gleich auf verschiedenen Ebenen", teilte die CPVP damals mit. So bitte das Netzwerk bei der Datenerfassung beispielsweise von IP-Adressen nicht ausreichend um Erlaubnis. Nach Einschätzung der Datenschützer werden damit ohne Einwilligung auch Daten von Nichtmitgliedern verarbeitet. Die Behörde empfahl den Nutzern, sich mit Hilfe von Trackingblockern vor der Ausspähung durch Facebook zu schützen.

Facebook ließ laut Belga über seine Anwälte erklären, dass die Datenschutzbehörde und das belgische Gericht nicht zuständig seien. Das Unternehmen, das seinen Europasitz in Irland hat, hält nur die irischen Behörden für zuständig. "Wie kann Facebook dem belgischen Gesetz unterworfen sein, wenn die Datenverarbeitung in Irland stattfindet und durch die 900 Mitarbeitern in diesem Land?", fragte Facebooks Prozessvertreter Paul Levebre laut Guardian.

Die Datenschützer hatten zuvor Facebook aufgefordert, externe Plugins auf Drittseiten nur dann zum Datensammeln zu nutzen, wenn Nutzer ausdrücklich zustimmten. Denn auch wenn der Webseitenbesucher kein Mitglied des Netzwerks ist, speichert Facebook Daten über ihn, wie Forscher im Auftrag der belgischen Datenschutzkommission herausgefunden haben. Das Brüsseler Zivilgericht will laut Belga im nächsten Monat eine Entscheidung treffen.


eye home zur Startseite
/mecki78 24. Sep 2015

Darum ging es mir nicht. Es ging mir darum, dass ein Vergleich zwischen Facebook und der...

katzenpisse 23. Sep 2015

Ziemlich sicher sollten sein: TextSecure (bzw. Signal auf iOS) oder Threema.

timo.w.strauss 23. Sep 2015

Ist die Endung .de oder .com ? Wenn sie nämlich .de ist, gelten Deutsche Regeln.

timo.w.strauss 23. Sep 2015

sehe ich genauso. aber dafür wird keiner die Eier haben. Die sind doch nur Scharf aufs Geld.

DY 23. Sep 2015

Google übrigens auch. Wenn es diese beiden nicht gäbe, hätte man sie als...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Telekom AG, Darmstadt
  2. Villeroy & Boch AG, Mettlach bei Saarbrücken / Merzig
  3. KNV Logistik GmbH, Erfurt
  4. Daimler AG, Böblingen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 319,00€ inkl. Versand (solange der Vorrat reicht)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Sicherheitskonzeption für das App-getriebene Geschäft
  2. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von IBM
  3. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. China

    Dropbox-Alternative Seafile im Streit mit Mutterkonzern

  2. Verizon Communications

    Yahoo hat einen Käufer gefunden

  3. Deutschland

    Preiserhöhung bei Netflix jetzt auch für Bestandskunden

  4. Künstliche Intelligenz

    Softbank und Honda wollen sprechendes Auto bauen

  5. Alternatives Android

    Cyanogen soll zahlreiche Mitarbeiter entlassen

  6. Update

    Onedrive erstellt automatisierte Alben und erkennt Pokémon

  7. Die Woche im Video

    Ausgesperrt, ausprobiert, ausgetüftelt

  8. 100 MBit/s

    Zusagen der Bundesnetzagentur drücken Preis für Vectoring

  9. Insolvenz

    Unister Holding mit 39 Millionen Euro verschuldet

  10. Radeons RX 480

    Die Designs von AMDs Partnern takten höher - und konstanter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nuki Smart Lock im Test: Ausgesperrt statt aufgesperrt
Nuki Smart Lock im Test
Ausgesperrt statt aufgesperrt

Schrott im Netz: Wie Social Bots das Internet gefährden
Schrott im Netz
Wie Social Bots das Internet gefährden
  1. Netzwerk Wie Ausrüster Google Fiber und Facebooks Netzwerk sehen
  2. Secret Communications Facebook-Messenger bald mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  3. Social Media Ein Netzwerk wie ein Glücksspielautomat

Masterplan Teil 2: Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
Masterplan Teil 2
Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
  1. Projekt Titan Apple Car soll später kommen
  2. Nissan Serena Automatisiert fahrender Minivan soll im August erscheinen
  3. Elon Musk Tesla-Chef arbeitet an neuem Masterplan

  1. Re: Netflix ist es wert

    gudixd | 04:12

  2. Re: Ich glaube den Chinesen

    quasides | 02:15

  3. Re: Gut so, hoffentlich bald alle arbeitslos

    Pjörn | 02:08

  4. Re: Der Grund war eindeutig.

    zampata | 01:26

  5. Re: Immer noch kein HBM?

    ms (Golem.de) | 01:05


  1. 15:30

  2. 14:13

  3. 12:52

  4. 15:17

  5. 14:19

  6. 13:08

  7. 09:01

  8. 18:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel