Touchpad: HPs Sourcecode vom unveröffentlichten Android-Kernel
HP veröffentlicht Android-Kernel-Sourcecode für das Touchpad. (Bild: HP)

Touchpad HPs Sourcecode vom unveröffentlichten Android-Kernel

HP hat einen speziell für das WebOS-Tablet Touchpad entwickelten Android-Kernel als Sourcecode veröffentlicht. Damit will HP die Entwicklung alternativer Android-Distributionen für das Touchpad wie Cyanogenmod unterstützen.

Anzeige

HP hat den Sourcecode für einen unveröffentlichten Android-Kernel für das Touchpad zur Verfügung gestellt. Vereinzelt gab es während des Touchpad-Ausverkaufs immer wieder Berichte, wonach einige Kunden ein Touchpad mit installiertem Android erhalten hätten. Wiederholt hatte HP dementiert, an einer Android-Version für das Touchpad gearbeitet zu haben. Mit dem Erscheinen des Quellcodes des Android-Kernels werden diese Berichte dann indirekt doch von HP bestätigt.

Der von HP veröffentlichte Sourcecode basiert auf dem Kernel von Android 2.2 alias Froyo. Die letzte Änderung ist auf März 2011 datiert. In der Ankündigung im Rootzwiki-Forum zeigen sich die Cyanogenmod-Macher angetan von HPs Schritt. Sie wollen den Quellcode des Android-Kernels dazu verwenden, die Cyanogenmod-Versionen für das Touchpad zuverlässiger und stabiler zu machen.

Bei den von HP zur Verfügung gestellten Daten fehlt ein WLAN-Treiber. Es könnte aber sein, dass HP diesen später nachliefert. Der Android-Kernel scheint komplett unabhängig vom WebOS-Kernel entwickelt worden zu sein, berichten die Cyanogenmod-Macher.

Für das WebOS-Tablet von HP gibt es mittlerweile verschiedene alternative Android-Distributionen, um das Touchpad mit Android zu versehen. Basierend auf Android 2.3.7 gibt es Cyanogenmod 7 und Miui für das Touchpad. Zudem gibt es Cyanogenmod 9 für das Touchpad, das auf Android 4.0 basiert.

HP hatte Mitte August 2011 die WebOS-Gerätesparte aufgegeben. Wenig später wurde unter anderem das Touchpad zu Preisen von 100 und 130 Euro verramscht. Seit Anfang Dezember 2011 ist bekannt, dass HP WebOS als Open Source weiterführen will.


scroogie 08. Feb 2012

Ich denke mal sie waren gezwungen die Sachen zu veröffentlichen. Sie haben den Kernel...

Kommentieren




Anzeige

  1. Consultant Java Development (m/w)
    Triestram und Partner GmbH, Bochum
  2. Mitarbeiter/in IT-Support und Service-Desk
    Omikron Systemhaus GmbH & Co. KG, Köln
  3. (Senior) Softwareentwickler (Microsoft) (m/w)
    arvato Systems S4M GmbH, Köln
  4. Software Architekt (m/w)
    symmedia, Bielefeld

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Onlinehändler

    Zalando geht an die Börse

  2. Panoramafreiheit

    Wikimedia erreicht Copyright-Änderungen in Russland

  3. OPNFV

    Linux Foundation gründet Plattform für virtualisierte Netze

  4. Eve Online

    Überarbeitete Wurmlöcher

  5. Samsung

    Smartwatch Gear S mit Telefonfunktion wird teuer

  6. Telefónica und E-Plus

    E-Plus wird hundertprozentige Telefónica-Tochter

  7. Lumia 830

    Microsofts günstigeres Lumia 930 bald verfügbar

  8. Matchstick

    Offene Chromecast-Alternative mit Firefox OS

  9. Firefox/Chrome

    BERserk hätte verhindert werden können

  10. 16 Nanometer FinFETs

    ARMs Cortex A57-Kern erreicht 2,3 GHz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Elektromagnetik: Der Dietrich für den Dieb von heute
Elektromagnetik
Der Dietrich für den Dieb von heute

In eigener Sache: Golem.de sucht Videoredakteur/-in
In eigener Sache
Golem.de sucht Videoredakteur/-in
  1. Golem pur Golem.de startet werbefreies Abomodell
  2. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

Mittelerde Mordors Schatten: 6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
Mittelerde Mordors Schatten
6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
  1. Mordors Schatten Zerstörte Ork-Karrieren in Mittelerde

    •  / 
    Zum Artikel