Touch Apps: Adobe windet sich in der Appstore-Falle
Kostenloser Abo-Monat für Käufer von Touch Apps (Bild: Adobe)

Touch Apps Adobe windet sich in der Appstore-Falle

Mit einem Abo von Adobes Creative Cloud können alle Anwendungen der Creative Suite ohne zusätzliche Kosten genutzt werden. Nur bei den über Apples App Store und Google Play vertriebenen Touch Apps gestaltet sich das schwierig, aber nicht unlösbar.

Anzeige

Adobe hat sich eine ungewöhnliche Lösung einfallen lassen, um die für Apples App Store und Google Play geltenden Regeln zu umgehen. Adobes Touch Apps sind zwar Bestandteil der Creative Cloud, aber in den Appstores nur kostenpflichtig zu bekommen, ganz gleich, ob der Nutzer ein Abo bei Adobe abgeschlossen hat oder nicht. Das liegt am Geschäftsmodell der Appstores: Nur bei kostenpflichtigen Apps verdienen die Anbieter mit einer Provision mit, so dass sie es nicht dulden können, dass die Nutzer anderweitig für die Apps bezahlen. In diesem Fall würde der Appstore-Betreiber leer ausgehen, obwohl der Anbieter Geld mit der App verdient.

Daher setzt Adobe auf einen kleinen Trick und zahlt dabei drauf: Wer ein Creative-Cloud-Abo für mindestens zwölf Monate abgeschlossen hat und mindestens drei Touch Apps für je 9,99 US-Dollar kauft, erhält die Creative Cloud für einen weiteren Monat kostenlos. Das Abo kostet 49,99 US-Dollar im Monat. Die Provision wird dennoch fällig, so dass Adobe letztendlich draufzahlt, wenn ein Nutzer die Apps im Rahmen des Creative-Cloud-Abos herunterlädt.

Bei iOS gilt dies für Photoshop Touch, Ideas, Collage und Proto, bei Android kommt Debut ergänzend hinzu.


nw42 23. Mai 2012

Hmm - dann muß Adobe seinen eigenen App Store aufbauen, für PC Software haben sie ja auch...

Sermon 22. Mai 2012

Zumindest bei meinem Tablet kann man jederzeit auch Apps aus fremden Quellen...

Jonah Ltd. 22. Mai 2012

Die Grenzkosten für einen zusätzlichen Monat Nutzung der Applikationen liegen für Adobe...

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP-Modulbetreuer (m/w) Rechnungswesen und Controlling
    HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Pfaffenhofen (Raum Ingolstadt)
  2. Business Analyst SAP (m/w)
    CSL Behring GmbH, Marburg
  3. Software-Entwickler/in für IT-Lösungen im Bereich Vernetztes Fahrzeug / Telematiksysteme
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  4. Manager (m/w) of End User Support Services
    CSM Deutschland GmbH, Bremen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  2. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  3. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  4. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  5. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  6. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  7. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  8. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  9. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  10. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel