Toshiba 13 Megapixel für Smartphones und Tablets

Toshiba hat einen CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 13 Megapixeln vorgestellt, der in Smartphones und Tablets eingebaut werden kann. Dennoch sollen die Bilder so rauscharm sein wie von 8-Megapixel-Kameras, verspricht Toshiba.

Anzeige

Toshibas T4K37 verhilft den Kameras künftiger mobiler Endgeräte zu einer deutlichen Auflösungssteigerung. Der CMOS-Sensor im 1/3-Zoll-Format erzeugt Bilder mit 13 Megapixeln. Die Pixel sind nur noch 1,12 Mikrometer groß. Zum Vergleich: Der von Sony hergestellte CMOS-Sensor im iPhone 5 mit 8 Megapixeln ist mit 1,4 Mikrometer großen Pixeln ausgestattet. Das Modul beansprucht eine Fläche von nur 8,5 x 8,5 mm.

Dennoch verspricht Toshiba ein vergleichbar gutes Rauschverhalten des Sensors. Das soll auch an der rückwärtigen Belichtung (backside illumination) liegen. Dabei wird die Sensortechnik umgedreht: Herkömmliche Sensoren werden von vorn (front side illumination) belichtet und die Menge an Licht, die auf den Sensor trifft, durch darüberliegende Schichten reduziert. Bei der rückwärtigen Belichtung wird die Abfolge der Schichten umgedreht, so dass metall- und nichtleitende Schichten unter dem Sensor liegen. So trifft das Licht auf möglichst direktem Weg auf den Sensor. Beispielbilder, die mit dem T4K37 aufgenommen wurden, veröffentlichte Toshiba nicht.

Neben Fotos kann der Toshiba T4K37 auch Full-HD-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Im VGA-Betrieb sollen es sogar 120 Bilder pro Sekunde sein, womit sich niedrig aufgelöste Zeitlupen herstellen lassen, falls der Handy- oder Tablethersteller diese Funktion nutzen sollte.

Muster des neuen CMOS-Sensors von Toshiba sollen ab Dezember 2012 verfügbar sein und kosten 20 US-Dollar pro Stück. Wann erste Smartphones und Tablets Fotos mit 13 Megapixeln aufnehmen können, verriet Toshiba nicht. Üblicherweise vergehen mehrere Monate, bis diese Geräte auch in Endgeräten verfügbar sind.


Raumzeitkrümmer 30. Nov 2012

Die Anzahl hängt von vielen Faktoren ab. Meist ist sie so groß, dass man den Lichtstrom...

Lala Satalin... 30. Nov 2012

3,2 Megapixel finde ich auch vollkommen ausreichend für solche Dinge. Alles andere kann...

Lala Satalin... 30. Nov 2012

Wenn man den Pixelbrei am ende wieder auf 1024x768 bringt sieht es sogar relativ gut aus. ;)

Kommentieren



Anzeige

  1. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  2. Java Entwickler (m/w)
    Siemens AG, Erfurt
  3. IT-Leiter/in
    Silvretta Montafon Bergbahnen AG über TCI Consult GmbH, St. Gallenkirch (Österreich)
  4. Entwicklungsingenieur/in Hands Free Akustik
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  2. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  3. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  4. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  5. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  6. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  7. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  8. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  9. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  10. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test Hitman Go: Auftragskiller to go
Test Hitman Go
Auftragskiller to go

Knobeln statt knebeln: In Hitman Go verrichtet Agent 47 sein ebenso lautloses wie blutiges Handwerk auf ungewohnte Art und Weise: Statt Schleich-Action ist Denksport angesagt. Der Titel bleibt dem Kern der Hitman-Reihe trotzdem treu - und macht schnell süchtig.

  1. Square Enix Kernzielgruppe statt globales Massenpublikum

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

    •  / 
    Zum Artikel