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Drin oder nicht drin: nicht gegebenes Lampard-Tor bei der Fußball-WM 2010
Drin oder nicht drin: nicht gegebenes Lampard-Tor bei der Fußball-WM 2010 (Bild: Jewel Samad/AFP/Getty Images)

Torlinientechnik: Das Runde weiß, wann es im Eckigen ist

Drin oder nicht drin: nicht gegebenes Lampard-Tor bei der Fußball-WM 2010
Drin oder nicht drin: nicht gegebenes Lampard-Tor bei der Fußball-WM 2010 (Bild: Jewel Samad/AFP/Getty Images)

Der Fußballweltverband hat für zwei internationale Fußballwettbewerbe 2013 und 2014 Torlinientechnik zugelassen. Welches System eingesetzt wird, will die Fifa im April bekanntgegeben.

Drin oder nicht drin? Auf der Linie oder dahinter? Ob ein Ball im Tor war oder nicht, erregt die Gemüter von Fußballfans. Doch Neuauflagen des Wembley-Tors und des umgekehrten Wembley-Tors wird es nicht mehr geben: Künftig wird der Ball genau wissen, ob er die Linie so überquert hat, wie es das Fifa-Regelwerk vorschreibt.

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Die Fédération Internationale de Football Association (Fifa), der Weltfußballverband, hat den Einsatz der sogenannten Torlinientechnik (GLT, von: Goal-Line Technology) für den Konföderationen-Pokal 2013 und die Fußballweltmeisterschaft 2014, die beide in Brasilien stattfinden, zugelassen. Dabei geht es darum, mit Hilfe von technischen Mitteln festzustellen, ob der Ball tatsächlich im Tor ist. Die Technik wird ausschließlich dafür eingesetzt.

Goalref und Hawk Eye

Zwei Systeme sind bisher zugelassen: das Goalref-System des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen und das britische Hawk-Eye-System. Weitere Anbieter lassen laut Fifa ihre GLT derzeit lizenzieren.

Die Erlanger Forscher haben den Ball mit einem Chip ausgestattet, der mit einem Magnetfeld interagiert, das eine Reihe von Antennen hinter dem Tor erzeugen. Ein Prozessor errechnet anhand der Antennensignale die Position des Balls. Befindet der sich hinter der Torlinie, bekommt der Schiedsrichter eine Nachricht auf seine Armbanduhr.

Triangulation

Der britische Konkurrent Hawk Eye - zu deutsch Falkenauge - beobachtet die Tore mit mehreren Hochgeschwindigkeitskameras. Ein Computer wertet die zur gleichen Zeit aufgenommenen Bilder aus und errechnet daraus per Triangulation in einer Sekunde die Position des Balls. Das System wird auch im Cricket und im Tennis eingesetzt.

Welche GLT - ob Spule, Kamera oder ein anderes System - bei den internationalen Wettbewerben in diesem und im kommenden Jahr zum Einsatz kommen, ist noch nicht entschieden. Das will die Fifa Anfang April bekanntgeben.


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Hu5eL 27. Feb 2013

Für? Viele "Fussballfans" wie ich wünschen sich soetwas garnicht. Klar geht es hier...

bastie 19. Feb 2013

Wenn die Goal-Line Technology (GLT) das letzte Wort hätte, müsste der Schiri ja selbst...

Solution 19. Feb 2013

Die sollen sich mal ein Beispiel an Eishockey nehmen. Bei Streitigkeiten - Video. Tablet...

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