Abo
  • Services:
Anzeige
Der Chaos Computer Club weitet seine Klage gegen Geheimdienste aus.
Der Chaos Computer Club weitet seine Klage gegen Geheimdienste aus. (Bild: CCC)

Tor: CCC erweitert Strafanzeige gegen Geheimdienste

Wegen der im Quellcode der NSA-Software gefundenen Tor-IP-Adresse will der CCC seine Strafanzeige gegen die US-Geheimdienste ausweiten. Der Generalbundesanwalt solle endlich tätig werden, heißt es.

Anzeige

Nachdem im vermeintlichen Quellcode der von der NSA verwendeten Software XKeyscore eine IP-Adresse eines Tor-Servers in Deutschland gefunden wurde, will der Chaos Computer Club (CCC) seine im Februar 2014 gestellte Strafanzeige gegen die Verantwortlichen bei den Geheimdiensten und in der Bundesregierung ausweiten. Der Generalbundesanwalt soll nach den neuen Fakten die "geheimdienstliche Agententätigkeit gegen den CCC und alle betroffenen Nutzer des Anonymisierungsnetzwerks Tor" ahnden.

Die im Quellcode gefundene IP-Adresse weist auf einen Server in Bayern hin, auf dem einer der neun Tor-Verzeichnisserver läuft. Darauf werden Listen sämtlicher Tor-Knoten gespeichert. Sie werden automatisch heruntergeladen, wenn sich ein Anwender mit dem Tor-Netzwerk verbindet. Die NSA kann damit Zugriffe auf diesen und den anderen acht Verzeichnisservern sammeln. Sie werden von dem Geheimdienst in einer Datenbank gespeichert. Andere NSA-Dokumente belegen jedoch, dass "die NSA derzeit nicht in der Lage ist, Tor großflächig zu deanonymisieren", schreibt der CCC.

Die neuen Fakten beseitigten aber jeden Zweifel, dass "die NSA auch gegen Ziele in Deutschland aggressiv vorgeht." Es sei nicht nachvollziehbar, warum Generalbundesanwalt Harald Range wegen einer prominenten Einzelperson ermittle, jedoch nicht bei der massenhaften Überwachung großer Teile der gesamten Bevölkerung, schreibt der CCC.

Seit Anfang Juni 2014 ermittelt die Generalbundesanwaltschaft wegen des Spähangriffs auf das Mobiltelefon der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Es gebe inzwischen genügend Anhaltspunkte, dass "unbekannte Angehörige US-amerikanischer Nachrichtendienste ein Mobiltelefon der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ausgespäht haben." Solche Anhaltspunkte für Straftaten durch die Massenüberwachung von deutschen Bürgern gebe es hingegen nicht. "Bei dieser Sachlage ist die Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen gesetzlich nicht zulässig", teilte die Bundesanwaltschaft mit.


eye home zur Startseite
yudothat 18. Jul 2014

Das Deanonymisieren in TOR geht schon seit langer Zeit und ist keine Entdeckung seit...

SelfEsteem 17. Jul 2014

Hm? Was meinst du denn, wofuer man immer bessere Teleskope mit immer besseren Objektiven...

SelfEsteem 17. Jul 2014

LOL SCNR XD? Du bist von der Volljaehrigkeit (ROFL) noch ein paar Jaehrchen entfernt...

DY 17. Jul 2014

Die Staatsanwälte gehören in D zur Exekutive. Und sind damit Weisungsgebunden. Wenn man...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ARI Fleet Germany GmbH, Koblenz, Stuttgart, Eschborn bei Frankfurt am Main
  2. Universität Passau, Passau
  3. Vodafone Kabel Deutschland GmbH, Berlin
  4. VITRONIC Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH, Wiesbaden


Anzeige
Top-Angebote
  1. (Core i7-6700HQ + GeForce GTX 1060)
  2. (nur noch bis 31.1. für 49€ statt 69€)
  3. 5,00€ inkl. Versand über Saturn

Folgen Sie uns
       


  1. Gulp-Umfrage

    Welche Kenntnisse IT-Freiberufler brauchen

  2. HPE

    650 Millionen Dollar für den Einstieg in die Hyperkonvergenz

  3. Begnadigung

    Danke, Chelsea Manning!

  4. Android 7

    Nougat für Smartphones von Sony, Oneplus, LG und Huawei

  5. Simplygon

    Microsoft reduziert 3D-Details

  6. Nach Begnadigung Mannings

    Assange weiter zu Auslieferung in die USA bereit

  7. Startups

    Rocket will 2017 drei Firmen in Gewinnzone bringen

  8. XMPP

    Chatsecure bringt OMEMO-Verschlüsselung fürs iPhone

  9. Special N.N.V.

    Nanoxias Lüfter sollen keinerlei Vibrationen übertragen

  10. Intel

    Internet-of-Things-Plattform auf x86-Basis angekündigt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App
  2. Nintendo Switch erscheint am 3. März
  3. Nintendo Switch Drei Stunden Mobilnutzung und 32 GByte interner Speicher

Autonomes Fahren: Laserscanner für den Massenmarkt kommen
Autonomes Fahren
Laserscanner für den Massenmarkt kommen
  1. BMW Autonome Autos sollen mehr miteinander quatschen
  2. Nissan Leaf Autonome Elektroautos rollen ab Februar auf Londons Straßen
  3. Autonomes Fahren Neodriven fährt autonom wie Geohot

Reverse Engineering: Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
Reverse Engineering
Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button

  1. Re: Finanzielle Absicherung von Chelsea Manning?

    teenriot* | 01:12

  2. Re: Das macht der doch...

    torrbox | 01:12

  3. Re: Veerräter!

    teenriot* | 01:11

  4. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    bjs | 01:06

  5. Re: Begnadigung, bei positiver Wertung vieler...

    Salzbretzel | 01:02


  1. 19:06

  2. 17:37

  3. 17:23

  4. 17:07

  5. 16:53

  6. 16:39

  7. 16:27

  8. 16:13


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel