Artwork von Tomb Raider
Artwork von Tomb Raider (Bild: Square Enix)

Tomb Raider Lara Croft ist am PC schöner - und ein bisschen haarig

Ab sofort ist das neue Tomb Raider erhältlich - nicht nur für Konsolen, sondern auch für Windows-PC. Golem.de zeigt die Versionen im Videovergleich inklusive der neuen Haar-Animations-Technik Tressfx.

Anzeige

Stürme umtosen die mysteriöse Insel, auf der Lara Croft in ihrem neuen Tomb-Raider-Abenteuer einem geheimnisvollen Kult auf die Spur kommt. Das mit Knobeleinlagen angereicherte Actionspiel hat sich im Test der Konsolenversion als spannendes und sehr abwechslungsreiches Highlight entpuppt. Jetzt liegt Golem.de auch die PC-Fassung vor. Die hat nicht Crystal Dynamics programmiert, sondern ein niederländisches Studio namens Nixxes, wo bereits die PC-Versionen von Hitman Absolution und Deus Ex Human Revolution entstanden sind. Die PC-Fassung von Tomb Raider muss auf Steam aktiviert werden und kostet rund 50 Euro.

Inhaltlich gibt es keine Unterschiede zum Gegenstück auf Xbox 360 und Playstation 3. Ganz anders sieht es bei der Grafik aus: bei der Kantenglättung und den Lichteffekten, vor allem aber bei den Texturen. In Tomb Raider gibt es zahlreiche Felszeichnungen, fein verzierte Altare und Tempelanlagen mit antiken Bildern. Beide wirken in der PC-Version wesentlich detailreicher - erst dort können sich Spieler die Relikte genauer anschauen, was zwar keine spielerischen Vorteile bringt, aber oft interessant ist und für zusätzliche Abenteuerstimmung sorgt.

  • Das Grafikmenü... (Bild: Golem.de)
  • ... und die erweiterten Einstellungen (Bild: Golem.de)
  • Die PC-Steuerung lässt sich weitgehend den Vorlieben des Spielers anpassen. (Bild: Golem.de)
Das Grafikmenü... (Bild: Golem.de)

Einen durchwachsenen Eindruck macht indes eine neue Technologie von AMD namens Tressfx, die in Tomb Raider zum Einsatz kommt und eigentlich für besonders realistisch fallendes Haar bei Lara Croft sorgen soll. Tressfx lässt sich - auch auf Nvidia-Hardware - in den Grafikoptionen jederzeit ein- oder ausschalten.

Meistens wirkt Laras Haar tatsächlich realistischer. Bisweilen flattern die Strähnen aber auf sehr seltsame Art im Wind. Dann sieht es vor allem aus größerer Entfernung, etwa in Engine-Zwischensequenzen, plötzlich aus, als ob sich die Abenteurerin ein dünnes Kopftuch umgelegt hat. Tressfx hat auch spürbare Auswirkungen auf die Bildwiederholungsrate - trotzdem würden wir die Technologie auf einem ausreichend starken PC im Zweifel verwenden.

Die PC-Version von Tomb Raider erlaubt weitgehenden Zugriff auf die Details der Grafik. Schatten, Tiefenschärfe, Tessellierung und stereoskopisches 3D lassen sich mit entsprechender Hardware aktivieren. Die Steuerung klappt sowohl mit der Kombination aus Tastatur und Maus als auch mit einem Gamepad hervorragend und lässt sich weitgehend den eigenen Vorlieben anpassen. Manuelles Speichern ist, genauso wie auf der Konsole, nicht möglich, allerdings legt das Programm automatisch und sehr häufig an fairen Stellen ein Savegame an.

Anforderungen an die PC-Hardware

Laut Publisher Square Enix läuft die PC-Version von Tomb Raider ab Windows XP mit dem Service Pack 3; auf der Festplatte müssen rund 12 GByte frei sein. Das Programm benötigt mindestens einen AMD Athlon 64 X2 mit 2,1 GHz (4050+) oder einen Intel Core2 Duo 1,86 GHz (E6300). Allerdings empfiehlt der Hersteller eine Vierkern-CPU, etwa einen AMD Phenom 2 X2 565 oder einen Intel Core i5-750. Im Rechner müssen mindestens 2, besser 4 GByte RAM verbaut sein.

Die Mindestanforderung an die Grafikkarte: Kompatibilität mit DirectX-9 und 512 MByte RAM. Square Enix nennt als Beispiel eine AMD Radeon HD 2600 XT oder eine Nvidia 8600. Für bestmögliche Optik sorgt eine Karte, die mit DirectX-11 klarkommt und über 1 GByte RAM verfügt - etwa eine AMD Radeon HD 5870 oder eine Nvidia GTX 480.


zilti 10. Mär 2013

So wie ich das im Spiel verstanden habe hat sie nach einer Weile sehr wohl eine "Ihr...

Niaxa 08. Mär 2013

Hahaha, wie sich immer alle angegriffen fühlen und aus solchen Themen gleich...

KleinerWolf 07. Mär 2013

Schön, aber genau darum ging es hier gerade.

hipunk 07. Mär 2013

Weil? Außerdem macht man das doch andauernd. In unzähligen Spielen sehen die Charaktere...

Prypjat 07. Mär 2013

Du sollst dem Mädel nicht die ganze Zeit auf die Birne glotzen! Zuerst fällt es schon...

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP-Programmierer (m/w)
    Klingelnberg GmbH, Hückeswagen (Großraum Köln)
  2. Softwareentwickler für mobile und Web-Applikationen (m/w)
    g/d/p Marktanalysen GmbH, Hamburg
  3. Senior IT-Systemadministrator/in
    virtual solution AG, München
  4. Consultant Daten- und Prozessmanagement im Energiehandel (m/w)
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Neues Officepaket für Macs startet mit Outlook

  2. Microsoft Lifecycle

    Verkauf von Windows 7 Home und Ultimate wurde eingestellt

  3. Adobe

    Aktuelle Flash-Sicherheitslücken bereits in Exploit-Kits

  4. Airbus

    A350-Piloten bekommen WLAN-Zugang im Cockpit

  5. Laura Poitras

    "Wir leben in dunklen Zeiten"

  6. Streaming-Dienst

    Netflix-App für Amazons Fire TV ist da

  7. Pilot tot

    Spaceship Two stürzt in der Mojave-Wüste ab

  8. Bewegungsprofile

    Dobrindt wegen "Verkehrs-Vorratsdatenspeicherung" kritisiert

  9. Anonymisierung

    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

  10. Spielekonsole

    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



OS X Yosemite im Test: Continuity macht den Mac zum iPhone-Helfer
OS X Yosemite im Test
Continuity macht den Mac zum iPhone-Helfer
  1. OS X 10.10 Yosemite ist da
  2. Betriebssystem Apple bringt dritte öffentliche Beta von OS X 10.10
  3. Apple OS X Yosemite - die zweite öffentliche Beta ist da

Samsung Galaxy Note 4 im Test: Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
Samsung Galaxy Note 4 im Test
Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
  1. Galaxy Note 4 4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat
  2. Samsung Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher
  3. Gapgate Spalt im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

iPad Air 2 im Test: Toll, aber kein Muss
iPad Air 2 im Test
Toll, aber kein Muss
  1. Tablet Apple verdient am iPad Air 2 weniger als am Vorgänger
  2. iFixit iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputtgeht
  3. iPad Air 2 Benchmark Apples A8X überrascht mit drei Prozessor-Kernen

    •  / 
    Zum Artikel