Abo
  • Services:
Anzeige
Das Samsung Z wird wohl nie erscheinen.
Das Samsung Z wird wohl nie erscheinen. (Bild: Samsung)

Tizen: Samsung Z wird wohl nie erscheinen

Das mehrfach verschobene Tizen-Smartphone Samsung Z werde nicht mehr auf den Markt kommen, heißt es in einem aktuellen Bericht. Samsung will Tizen nur auf preiswerten Smartphones anbieten - das sind keine guten Aussichten für das Betriebssystem.

Anzeige

Samsung tut sich schwer mit Tizen, das erste offiziell angekündigte Smartphone mit dem alternativen Mobilbetriebssystem wird nie auf den Markt kommen. Das Blog Tizen Experts hat dies von mehreren vertraulichen Quellen erfahren, die mit dem Vorhaben vertraut sind. Nun seien nur noch Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones mit Tizen geplant. Damit wäre die Zukunft von Tizen vorgezeichnet: Es bliebe ein Nischensystem, weil es an notwendiger Hardwareunterstützung fehlen wird.

Bada lässt grüßen

Damit erinnert es etwas an das Schicksal von Bada, ein früheres von Samsung entwickeltes und angebotenes Mobilbetriebssystem, das allerdings nur eine geringe Verbreitung erreicht hat. Der Hersteller hat wenig Energie darauf verwendet, die Geräte mit dem eigenen Betriebssystem zu vermarkten. Bei Tizen sieht es derzeit ähnlich aus.

Eigentlich wollte sich der Smartphone-Marktführer mit der Entwicklung des alternativen Mobilbetriebssystems Tizen von der engen Google-Verbindung lösen. Allerdings ist das wohl weniger einfach, als es sich Samsung vorgestellt hatte. Erst vor einem Monat wurde die Markteinführung des ersten Tizen-Smartphones Samsung Z kurzfristig abgesagt. Als Grund wurde genannt, dass Samsung den Käufern eines Tizen-Smartphones eine große App-Auswahl anbieten wolle.

Verkauf der Tizen-Smartphones immer wieder verschoben

Dabei war das nicht das erste Mal, dass die Markteinführung eines Tizen-Smartphones verschoben wurde. Bereits 2012 vertröstete Samsung die Interessenten mit einem Termin im Jahr 2013, ehe Anfang 2014 vom diesjährigen Sommer gesprochen wurde. Und nichts davon wurde bislang eingehalten.

Das dürfte App-Entwickler entsprechend verunsichern. Samsung hatte extra ein spezielles Programm für Entwickler ins Leben gerufen. Alle Entwickler sollten ein Jahr lang alle Einnahmen aus dem Verkauf ihrer Apps erhalten. Damit wollte der Hersteller seinen Tizen-Appstore möglichst schnell füllen, was aber offenbar nicht geklappt hat.

Derzeit ist offen, wann tatsächlich ein erstes Tizen-Smartphone erscheinen wird. Mit den nun geplanten Einsteiger- und Mittelklasse-Geräten will Samsung vor allem gegen chinesische Anbieter wie Xiaomi preisgünstiger Android-Smartphones antreten und diesen so Marktanteile abspenstig machen.


eye home zur Startseite
Wahrheitssager 14. Aug 2014

Auf dem Jolla Phone gilt es als Final auf dem Nexus 4 ist es eine Beta Portierung. Sprich...

Zwangsangemeldet 14. Aug 2014

Der Playstore ist auch eine der "GAPPS", und zudem noch diejenige, die auch das gesamte...

Zwangsangemeldet 14. Aug 2014

Es wäre wahrscheinlich ebenso vernagelt gewesen, wie Bada, und damit genauso witzlos, es...

Anonymer Nutzer 13. Aug 2014

Ich glaube das bei Samsung aktuell niemand mehr an Tizen arbeitet.

nykiel.marek 13. Aug 2014

Und Trotzdem sind die Motivationen von Microsoft und Samsung, meiner Meinung nach, nicht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG, Innsbruck (Österreich)
  2. Geberit Verwaltungs GmbH, Ratingen, Pfullendorf
  3. operational services GmbH & Co. KG, Nürnberg
  4. Multitest elektronische Systeme GmbH, Rosenheim


Anzeige
Top-Angebote
  1. umgerechnet ca. 170,19€ inkl. Versand (Vergleichspreis: 267,79€)
  2. 44,99€
  3. (u. a. Ronaldo Blu-ray 9,97€, Mia san Champions Blu-ray 7,97€)

Folgen Sie uns
       


  1. Für Werbezwecke

    Whatsapp teilt alle Telefonnummern mit Facebook

  2. Domino's

    Die Pizza kommt per Lieferdrohne

  3. IT-Support

    Nasa verzichtet auf Tausende Updates durch HP Enterprise

  4. BGH-Antrag

    Opposition will NSA-Ausschuss zur Ladung Snowdens zwingen

  5. Kollaborationsserver

    Nextcloud 10 verbessert Server-Administration

  6. Exo-Planet

    Der Planet von Proxima Centauri

  7. Microsoft

    Windows 10 Enterprise kommt als Abo

  8. Umwelthilfe

    Handel ignoriert Rücknahmepflicht von Elektrogeräten

  9. 25 Jahre Linux

    Besichtigungstour zu den skurrilsten Linux-Distributionen

  10. Softrobotik

    Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
­Cybersyn: Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
­Cybersyn
Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
  1. Princeton Piton Open-Source-Chip soll System mit 200.000 Kernen ermöglichen
  2. Programmiersprache Go 1.7 läuft schneller und auf IBM-Mainframes
  3. Adecco IBM will Helpdesk-Geschäft in Erfurt und Leipzig loswerden

Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016: Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016
Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
  1. Huawei Matebook im Test Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  2. iPad Pro Case Razer zeigt flache mechanische Switches
  3. Thinkpwn Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Asus PG248Q im Test: 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
Asus PG248Q im Test
180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
  1. Raspberry Pi 3 Booten über USB oder per Ethernet
  2. Autonomes Fahren Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen
  3. Radeon RX 480 Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

  1. Re: Wird Zeit zu wechseln

    sofries | 18:39

  2. Re: Owncloud vs. Nextcloud

    haxti | 18:38

  3. Re: Was für Sicherheitslücken?

    k@rsten | 18:36

  4. Re: Das ist doch keine chinesische B-Klasse!

    u21 | 18:34

  5. Re: Es beginnt...

    Akaruso | 18:31


  1. 15:54

  2. 15:34

  3. 15:08

  4. 14:26

  5. 13:31

  6. 13:22

  7. 13:00

  8. 12:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel