Tipphilfe: Textexpander 4.0 für abwechslungsreiche Textbausteine
Textexpander 4.0 bietet die Erstellung von Auswahllisten an. (Bild: Golem.de)

Tipphilfe Textexpander 4.0 für abwechslungsreiche Textbausteine

Die Tipphilfe Textexpander 4.0 für Mac OS X bietet Textbausteine an, die mit schnell wählbaren Optionen individueller gestaltet werden können. Damit soll zusätzliche Tipparbeit gespart werden. Über Apples App Store gibt es die neue Version wegen der strengen Zulassungsregeln nicht mehr.

Anzeige

In Textexpander 4.0 für Mac OS X 10.7 können Textbausteine mit mehrzeiligen Textfeldern ergänzt werden, die individuell ausgefüllt werden können. Wem das zu viel Tipparbeit ist, kann in die Textbausteine Auswahllisten einbauen, hinter denen zusätzliche Texte liegen. Sie werden per Mausklick oder Tastenkommando ausgewählt. Auch optionale Textabschnitte, die per Checkbox aktiviert werden, können in der neuen Version erzeugt werden.

  • Textexpander 4.0 mit Auswahllisten-Popup (Screenshot: Golem.de)
  • Textexpander 4.0 mit optionalem Textelement (Screenshot: Golem.de)
Textexpander 4.0 mit optionalem Textelement (Screenshot: Golem.de)

Textexpander arbeitet auf dem Mac systemweit und ersetzt Textkürzel (Snippets) durch ausformulierte Texte oder Bilder, die der Anwender in einer Datenbank pflegen kann.

Textexpander 4.0 ermöglicht als Neuerung die Abkehr von starren Textbausteinen. Optionale Textabschnitte könnten beim Briefeschreiben eingesetzt werden, um per Checkbox noch eine Zeile wie "Wir danken Ihnen für ihre langjährige Treue" in ein Antwortschreiben einzubinden. Zwar gab es bislang schon eine Möglichkeit, einen einzeiligen Freitext an beliebiger Stelle einzugeben, doch der musste eingetippt werden. Mit den neuen Funktionen genügt das Drücken einer Taste.

Die Funktion Auswahllisten ist praktisch, um eines von mehreren möglichen Elementen in einem längeren Textbaustein zu verwenden. Selbst in der Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren" ließe sich damit zwischen den Texten "Damen und Herren" optional zwischen "Damen" und "Herren" hin- und herschalten.

Der halb ausgefüllte Textbaustein geht bei Textexpander außerdem nicht mehr verloren, wenn der Anwender mittendrin zu einem anderen Programm wechselt und dann zum Formular zurückkehrt.

Im Kurztest vom Golem.de zeigte sich, dass die neuen Funktionen das Potenzial zum Zeitsparen bieten, aber eine neue Herangehensweise erfordern: Bislang musste oft ein neuer Baustein angelegt werden, wenn eine Textvariante gewünscht wurde. Das führt zu einer Flut von Buchstabenkürzeln, die sich der Anwender merken muss. Die neuen Methoden helfen, das Ausufern der Bausteinsammlung zu verhindern.

Optisch passt Textexpander 4.0 nun besser zum Interface von Mac OS X 10.7. Unter anderen Versionen von Apples Betriebssystem läuft die Software in Version 4.0 indes nicht mehr.

Apples Sandboxing ist Gift für den Textexpander

Textexpander wurde bislang über Apples App Store vertrieben. Das sei aufgrund der neuen Sandbox-Regeln jetzt jedoch nicht mehr möglich, berichten die Entwickler von Smileonmymac und verkaufen ihre Software ab der aktuellen Programmversion 4.0 in Eigenregie wieder über ihre eigene Website.

Textexpander 4.0 kostet rund 35 US-Dollar. Die deutsche Fassung wird für rund 30 Euro angeboten. Die ebenfalls erhältliche, kostenlose Testversion läuft 30 Tage lang. Altkunden können für 13,95 Euro auf Textexpander 4.0 umsteigen.


Kommentieren



Anzeige

  1. Assistant Vice President, Product Services Analyst (m/w)
    Markit Indices, Frankfurt
  2. Consultant (m/w) - Softwareentwicklung
    ITARICON Management- und IT-Beratung, Dresden
  3. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter - Sicherheit in Informationssystemen
    Universität Passau, Passau
  4. Specialist Informationsschutz (m/w)
    BASF SE, Ludwigshafen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Freewavz

    Bluetooth-Kopfhörer als Fitnesstracker

  2. Stockende Verhandlungen

    Apple TV wird wohl weiterhin kein Fernsehen empfangen

  3. Internet-Brille

    Lenovo stellt Konkurrenten für Google Glass vor

  4. Ex-NSA-Chef

    Keith Alexander gründet Cybersecurity-Firma

  5. Spielebranche

    Crytek verkauft Homefront mitsamt Studio an Koch Media

  6. Anonymisierung

    Projekt bestätigt Angriff auf Tors Hidden Services

  7. Amazon

    Marketplace-Händler verliert Klage gegen schlechte Bewertung

  8. Groupon

    Gnome und die Tücken das Markenrechts

  9. Secusmart/Blackberry

    Krypto-Handys mit vielen Fragezeichen

  10. Selbsttötung

    Wieder ein toter Arbeiter bei Foxconn



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bluetooth Low Energy und Websockets: Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
Bluetooth Low Energy und Websockets
Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
  1. Echtzeitkommunikation Socket.io 1.0 mit neuer Engine

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

Samsung Galaxy Tab S im Test: Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
Samsung Galaxy Tab S im Test
Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
  1. Samsung Neue Galaxy Tabs ab 200 Euro erhältlich

    •  / 
    Zum Artikel