Anzeige
So ungefähr könnte die Lasertastatur aus Googles Project Glass aussehen.
So ungefähr könnte die Lasertastatur aus Googles Project Glass aussehen. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Tippen auf dem Arm Google Glass mit Laserprojektor für den Unterarm

Wie wird eigentlich Googles Datenbrille bedient? Bislang mit einem Touchpad, das umständlich am Arm des Brillenträgers befestigt wird. In Zukunft könnte die Eingabe über eine an gleicher Stelle per Laser projizierte Tastatur erfolgen.

Anzeige

Ein kleiner Laserprojektor soll bei Googles Project Glass eine virtuelle Tastatur auf den Unterarm des Brillenträgers werfen, die dann als Eingabegerät dient. Eine in der Datenbrille eingebaute Kamera erkennt nicht nur das Muster, sondern auch die Finger des Benutzers, die auf die Bedienungsflächen tippen, und interpretiert das als Tasteneingabe. Das sieht ein Patentantrag von Google vor, den das Unternehmen in den USA eingereicht hat.

  • Googles Lasertastatur in Google Project Glass (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Googles Lasertastatur in Google Project Glass (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Googles Lasertastatur in Google Project Glass (Bild: US-Patent- und Markenamt)
Googles Lasertastatur in Google Project Glass (Bild: US-Patent- und Markenamt)

Die Technik ließe sich anstelle eines Touchpads einsetzen, das derzeit noch als Eingabegerät für Google Glasses genutzt wird. Google-Mitgründer Sergey Brin hatte im Mai 2012 in der US-Talkshow "The Gavin Newsom Show" das Project Glass und seine Eingabefunktion gezeigt, die beim Prototyp eingesetzt wird. Auf dem Arm wird dabei ein Trackpad angeschnallt und mit der Hand des anderen Arms bedient. Das dürfte im Alltag etwas umständlich sein.

Ob die Laserprojektor-Eingabe in den Serienmodellen von Project Glass zum Einsatz kommt, ist nicht bekannt. Es handelt sich schließlich nur um einen Patentantrag. Anfang 2013 werden erst einmal Prototypen von Google Glasses an Entwickler ausgeliefert, die die 1.500 US-Dollar teuren Modelle auf Googles I/O vorbestellen konnten. Eine virtuelle Tastatur mit Laserprojektor ist grundsätzlich nichts Neues - nur im Zusammenhang mit Datenbrillen gab es sie noch nicht.

Lasertastaturen für Handys und PCs gibt es schon lange

Samsung hatte 2006 eine Projektionstastatur für Handys zum Patent angemeldet. Samsung nannte die Projektionsfläche "Virtual Screen". Dabei wird die Bedienungsoberfläche auf eine ebene Fläche projiziert, um darüber mit einem Stift etwa Daten einzugeben. Die Position des Stiftes wird dazu mit einem Sensor ermittelt. Eine Handbedienung war nicht vorgesehen. Bereits auf der Cebit 2004 präsentierte Siemens eine vergleichbare Studie eines Mobiltelefons mit Lasertastatur, die ein Jahr später um eine stark überarbeitete Variante ergänzt wurde. Sie wurde mit dem Finger bedient. Zum Serieneinsatz kam es nie.

Ohne Handy kam die Lasertastatur Virtual Keyboard aus, die ursprünglich von der israelischen Firma VKB entwickelt wurde. Sie wurde 2002 vorgestellt und projiziert eine Tastatur auf glatte Oberflächen und ermöglicht so eine komfortable Texteingabe über Handys, PDAs oder auch PCs. Mit rotem Laserlicht projizierte das Gerät eine vollständige Tastatur auf eine beliebige glatte Oberfläche. Dabei werden die Bewegungen der Finger von dem Infrarotsystem an den Chip übertragen, der daraus die Folge der getippten Buchstaben ermittelt und an das angeschlossene Gerät meldet. Die Tastatur wird in abgewandelter Form immer noch von diversen Versendern vertrieben und kostet mittlerweile unter 150 Euro.

Für den mobilen Einsatz an einer Brille ist das Virtual Keyboard mit 75 x 37 x 29 mm allerdings viel zu groß.


Liquidoh 21. Jan 2013

Oder hinter die Ohren.. dann passt der Spruch "Schreib dir das hinter die Ohren" haha.

JensM 21. Jan 2013

Darum gibts soviele Pressefotografen mit krummen Nasen.

Snoozel 20. Jan 2013

tock tock tock tock ...

theonlyone 18. Jan 2013

Es würde schon funktionieren eine Steuerung mit Augen zu haben. bestimmte Menüpunkte die...

neocron 18. Jan 2013

dabei haben wuerde ich sie natuerlich! ob und wann ich sie nutze kann ich selbst...

Kommentieren




Anzeige

  1. Penetration Tester (m/w) Embedded Systems
    escrypt GmbH, München
  2. Systemadministrator / Anwendungsentwickler (m/w) für den Bereich IT und Services
    SYNLAB Labor München Zentrum Medizinisches Versorgungszentrum GbR, München
  3. Softwareentwickler / Front End Developer (m/w)
    Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme, Sankt-Augustin
  4. Teamleiter (m/w) Functional Test
    T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Dresden

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. Gehäuselüfter im Wert von bis zu 19,99 EUR gratis beim Kauf ausgewählter Fractal-Design-Gehäuse
  2. Google Nexus 5X
    349,00€ statt 429,00€
  3. EVGA GeForce GTX 980 Ti Hybrid
    739,00€ statt 849,95€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Die Woche im Video

    Raider heißt jetzt Twix ...

  2. Alpenföhn

    Der Olymp soll 340 Watt an Leistung abführen

  3. Eurocom X9E

    Monster-Notebook nutzt Diamant- und Flüssigmetallpaste

  4. Willkürliche Festsetzung

    Schwedische Regierung spottet über Assange

  5. IoT statt Smartphones

    Mozilla gibt Firefox OS schneller auf als erwartet

  6. Rise of the Tomb Raider

    Update schafft Klarheit

  7. Time Machine VR angespielt

    Wir tauchen mit den Monstern der Tiefe

  8. KEF

    Kommission empfiehlt Senkung des Rundfunkbeitrags

  9. Helio X20

    Mediatek bestreitet Hitzeprobleme des Smartphone-Chips

  10. Container

    CoreOS setzt mit rkt 1.0 weiter auf Sicherheit



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Überblick: Den Kabelsalat um USB Typ C entwirrt
Überblick
Den Kabelsalat um USB Typ C entwirrt

Kaufberatung: Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung
Die richtige CPU und Grafikkarte
  1. Halbleiterfertigung Samsung zeigt SRAM-Zelle mit 10FF-Technik
  2. Visc-Roadmap Soft Machines will Apples und Intels Prozessoren schlagen
  3. C900 Matrox' kleine Profi-Grafikkarte steuert neun Displays an

Raspberry Pi Zero angetestet: Der Bastelrechner für stille, dunkle Ecken
Raspberry Pi Zero angetestet
Der Bastelrechner für stille, dunkle Ecken
  1. Jaguarboard Noch ein Bastelcomputer mit Intel-Chip
  2. Cricetidometer mit Raspberry Pi Ein Schrittzähler für den Hamster
  3. Orange Pi Lite Preis- und Größenkampf der Bastelcomputer

  1. Re: eindeutig: nö

    Sicaine | 10:06

  2. Re: Jetzt noch 1¤ Angebote verbieten

    Dragos | 10:00

  3. Re: Wer hat 56 KBit/s erfunden???

    Dragos | 09:59

  4. Re: Hey seht her, ein Notebook mit Wärmeleitpaste

    PhilSt | 09:56

  5. Re: Ubuntu touch für x86 Hardware?

    ve2000 | 09:53


  1. 09:01

  2. 21:49

  3. 16:04

  4. 15:45

  5. 15:18

  6. 15:02

  7. 14:03

  8. 13:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel