Thief
Thief (Bild: Square Enix)

Thief angespielt Garrett und das Herz des Löwen

Auf der Spielemesse E3 ist Golem.de mit Meisterdieb Garrett in ein fürstliches Anwesen eingestiegen - und widerstand tapfer dem Griff zu wertvoller Next-Gen-Konsolenbeute.

Anzeige

Beim Anspielen von Thief wären die Redakteure von Golem.de am liebsten tatsächlich zu Dieben geworden: Das Actionspiel lief in einem Hinterzimmer von Square Enix auf einer Playstation 4 mit neuem Dualshock-4-Controller. Mit ein oder zwei entschlossenen Griffen und einem schnellen Spurt hätten wir beides vielleicht ins heimische Testlabor entführen können. Stattdessen haben wir in Thief einen Einbruch in ein fürstliches Anwesen namens Nothcrest Manor simuliert, um dessen Besitzer um das Herz des Löwen zu erleichtern, einen äußerst wertvollen Diamanten.

Zuvor haben wir im Tutorial den Umgang mit Licht und Dunkelheit sowie mit unseren Waffen und der sonstigen Ausrüstung gelernt. Wie bei früheren Thief-Spielen zeigt ein Lichtmesser, ob wir im Schatten stehen und unsichtbar etwa für Wachen sind, oder ob wir uns im Licht befinden und auffallen. Eine Neuerung gibt es beim Kampfsystem: Wir können wahlweise einfach mit einem Prügel zuschlagen oder in den Fokus-Modus wechseln. Dann dürfen wir bei verlangsamtem Spieltempo den Kopf, den Bauch oder die Beine unseres Gegners anvisieren, und schon führt das Programm automatisch den Angriff aus - praktisch, aber in Thief geht es eigentlich eher darum, derartige Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Das eigentliche, sehr schick gestaltete Level mit dem fürstlichen Anwesen zeigt das Programm detailliert in einer langen Kamerafahrt, bevor wir in der Ich-Perspektive in den dunklen Gärten stehen - leider genauso wie zahlreiche Wachen. Wie wir dann vorgehen, hängt von unseren persönlichen Vorlieben ab. Wir haben einmal alle verfügbaren Ausrüstungsgegenstände wie Wasserpfeile zum Ausschießen von Fackeln verwendet, um die Wachen abzulenken und möglichst viel im Schatten unterwegs sein zu können.

In einem alternativen Durchgang haben wir uns konsequent in unbeobachteten Momenten von Schatten zu Schatten bewegt. Dabei hilft ein besonderer Schleichsprung: Wenn wir geduckt sind, können wir mit etwas Übung und einem schnellen doppelten Tastendruck von der einen in die nächste dunkle Stelle hüpfen. Außerdem können wir uns auf Mauern und andere hochgelegene Stellen ziehen, um ungesehen voranzukommen. Das ist nicht einfach, weil die KI sehr schnell anschlägt und die Wachen sich ziemlich schlau und gezielt auf die Suche machen, sobald sie erst einmal misstrauisch geworden sind.

Garrett kann auch kämpfen

Wer mag, kann auch aggressiv antreten und die Wachen mit Pfeil und Bogen unter Beschuss nehmen oder mit einem Feuerpfeil die sporadisch vorhandenen Öllachen unter ihren Füßen anzünden. Auf dem Weg zum Herz des Löwen müssen wir außerdem mittelalterlich wirkende Alarmanlagen mit Drehscheiben und Zugsystemen analysieren und dann ausschalten und Ölbilder nach versteckten Extras absuchen.

Sobald wir den Diamanten in Händen halten, bricht die Hölle los: Plötzlich steht unsere Umgebung in Flammen und fängt an, einzustürzen. Was dann folgt, ist eine dramatisch inszenierte Hochgeschwindigkeitsflucht aus dem Anwesen, in deren Verlauf wir über Brücken und Mauern wieder ins Freie gelangen - alles in letzter Sekunde, versteht sich. Eine solche Flucht soll laut den Entwicklern von Eidos Montreal ab und zu, aber nicht immer zum Ende der Missionen nötig sein.

Wer Thief, das Anfang 2014 auf den Markt kommen soll, auf geklauter Hardware spielen möchte, muss sich bei seinem Beutezug übrigens eine Xbox One, eine Playstation 4 oder einen Windows-PC unter den Arm klemmen.

Nachtrag vom 21. Juni 2013, 10:25 Uhr

Kurz nach der E3 hat Square Enix bekanntgegeben, dass Thief auch für die Xbox 360 und die Playstation 3 auf den Markt kommt.


Rei 13. Jun 2013

Hier auf Golem steht: "Wer Thief, das Anfang 2014 auf den Markt kommen soll,[...]." Auf...

Rei 13. Jun 2013

Das ist ein Witz, oder? Achievments auf der Xbox (egal ob 360 oder One) ist logisch...

Rei 13. Jun 2013

Könnt ihr nur noch misstrauisch motzen und meckern, ohne das Produkt selbst gesehen oder...

Endwickler 12. Jun 2013

Träum weiter. :-)

Kommentieren



Anzeige

  1. Support-Technician / Supporttechniker (m/w)
    TelecityGroup Germany GmbH, Frankfurt am Main
  2. Senior Consultant Informatica-Produkte (m/w)
    Syncwork AG, Berlin, Dresden, Köln und Wiesbaden
  3. Teamleiter (m/w) Support Warenwirtschaft
    Haufe Gruppe, Freiburg
  4. Test Engineer (m/w)
    peiker acustic GmbH & Co. KG, Friedrichsdorf

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. Blu-rays je 5 EUR
    (u. a. John Dies at the End, Odd Thomas, Ong-Bak, Daybreakers, The Guard)
  2. NEU: 4 Blu-rays für 30 EUR
    (u. a. Terminator 3, Kill the Boss 2, Elysium, Captain Phillips)
  3. Chappie / District 9 / Elysium (exklusiv bei amazon.de) [Blu-ray]
    19,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Windows 10 im Upgrade-Test

    Der Umstieg von Windows 7 auf 10 lohnt sich!

  2. Nanotechnologie

    Weißer Laser deckt sichtbares Farbspektrum ab

  3. Mutoh MA5000-S1

    3D-Metalldruck per Schweißgerät

  4. IT-Sicherheit

    Fehler in Android könnte Millionen Geräte gefährden

  5. Security

    PHP File Manager hat gravierende Sicherheitslücken

  6. Künstliche Intelligenz

    Forscher fordern Ächtung von autonomen Waffensystemen

  7. Anonymisierung

    Hornet soll das schnellere Tor-Netzwerk werden

  8. Rowhammer

    Speicher-Bitflips mittels Javascript

  9. Karten

    Apple fährt mit Kameraautos europäische Straßen ab

  10. Bundesverkehrsministerium

    Schnelle E-Bikes sollen auf Radwegen fahren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Broadwell-C im Test: Intels Spätzünder auf Speed
Broadwell-C im Test
Intels Spätzünder auf Speed
  1. Core i7-5775C im Kurztest Dank Iris Pro Graphics und EDRAM überraschend flott
  2. Prozessor Intels Broadwell bietet die schnellste integrierte Grafik
  3. Prozessor Intels Broadwell Unlocked wird teuer

Kritik an Dieter Nuhr: Wir alle sind der Shitstorm
Kritik an Dieter Nuhr
Wir alle sind der Shitstorm

Visual Studio 2015 erschienen: Ganz viel für Apps und Open Source
Visual Studio 2015 erschienen
Ganz viel für Apps und Open Source
  1. Windows 10 IoT Core angetestet Windows auf dem Raspberry Pi 2
  2. Windows 10 Microsoft demonstriert Android- und iOS-Apps unter Windows
  3. Microsoft Visual Studio Code kostenlos für Mac und Linux

  1. Re: Netter Artikel

    derdiedas | 12:19

  2. Zuverlässigkeit hin oder her

    Aslo | 12:19

  3. Re: Das frag ich mich immer zwecks Prüfbescheinigung

    flasherle | 12:19

  4. Re: Nö lohnt sich definitiv nicht

    Captain | 12:19

  5. also nur mehr bunt und ...

    bulltwinkel | 12:18


  1. 12:02

  2. 11:54

  3. 11:42

  4. 10:51

  5. 09:56

  6. 09:45

  7. 09:06

  8. 08:48


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel