Abo
  • Services:
Anzeige
Das Standard-Cover hat wohl bald ausgedient.
Das Standard-Cover hat wohl bald ausgedient. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

The Other Half Jolla-Gehäuse selbst erstellen

Bastler können sich nun eine eigene Rückseite für ihr Jolla-Smartphone herstellen. Denn das Unternehmen hat die Spezifikationen zu den Covern unter einer fast freien Lizenz veröffentlicht.

Anzeige

Bisher sind lediglich vorgefertigte Rückseiten für das Jolla-Smartphone verfügbar, die der finnische Hersteller als "The Other Half" vermarktet. Doch ab sofort stehen jedem Interessierten die Spezifikationen zu den Wechselhüllen zur Verfügung. Mit der selbst gedruckten Rückseite lässt sich auch das Verhalten des Jollas beeinflussen und die Hardware erweitern.

Softwareinstallation mittels Cover

Bisher dienen die kommerziell erhältlichen Cover lediglich dazu, das Hintergrundbild sowie das sogenannte Ambiente, also die Farbgebung der Oberfläche, zu verändern. Darüber hinaus ist es möglich, Sounds wie den Klingelton anzupassen.

Diese sogenannten Ambiance-Cover werden über ein NFC-Tag erkannt und führen zu einem Download des Pakets mit den Einstellungen. Doch das Paket kann um wesentlich mehr Softwarekomponenten erweitert werden. Dank der Eigenschaften des RPM können auch Abhängigkeiten installiert werden, etwa weitere Anwendungen.

Hardwareausstattung erweitern

Neben dem NFC-Tag lässt sich über die Wechselhüllen auch auf sechs elektrische Kontakte zugreifen. Diese umfassen Gleichstrom-Ein- und Ausgaben, eine Erdung, zwei I2C-Kontakte sowie einen Interrupt-GPIO-Pin, Letzterer kann benutzt werden, um das Jolla aufzuwecken oder etwa Funktionen für weitere Knöpfe zu implementieren.

Der Gleichstromeingabe-Pin ist mit dem Akku des Jollas verbunden, wodurch das Gerät auch kabellos geladen werden kann. Über die Stromzufuhr nach außen können Chips wie etwa weitere Funktechnik im Gehäuse versorgt werden. Der I2C-Bus arbeitet im Fast Mode, also bei einer maximalen Übertragungsrate von 400 KBit/s. In die Hülle integrierte I2C-Hardware muss als Slave genutzt werden und kann über Treiber im Kernelspace oder Userspace angesprochen werden.

In der offiziellen Spezifikation sind einige mögliche Cover und deren notwendige Pin-Belegung bereits aufgeführt, ebenso diverse Hinweise zur Softwareprogrammierung. Weitere Bestandteile des Entwicklerkits sind eine Vorlage für ein Ambiance-RPM sowie CAD-Dateien zum Verändern des Gehäuses und zum 3D-Druck.

Die Software steht unter einer BSD-artigen Lizenz, die eigentliche Spezifikation sowie die Daten zum Gehäuse unter einer eigenen Community-Lizenz. Diese erlaubt zwar den persönlichen Gebrauch, aber keine kommerzielle Weiterverwendung. Das macht die Lizenz zumindest im engeren Sinne zu einer unfreien Lizenz, ähnlich wie die Non-Commercial-Lizenzen der Creative Commons.


eye home zur Startseite
nykiel.marek 06. Feb 2014

Ich habe mit dem Note keinerlei Probleme in dieser Hinsicht. Auch bei Jeans nicht. Viel...

Anonymer Nutzer 06. Feb 2014

Ladezyklus bedeutet das die gesamte Batterieleistung erst aufgebaut und dann...

Wahrheitssager 05. Feb 2014

Es gibt ebenfalls auch neue TOH Hüllen im Jolla Shop ('Aloe' und 'Black'). 30¤ dafür...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Elektronische Fahrwerksysteme GmbH, Ingolstadt
  2. Landeshauptstadt München, München
  3. über Robert Half Technology, Göppingen
  4. Robert Bosch GmbH, Bühl


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und Gears of War 4 gratis erhalten
  2. ab 219,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Mojang

    Noch mehr Möglichkeiten mit Addons für Minecraft

  2. App Preview Messaging

    Android soll Messenger-Nachrichten ohne App empfangen können

  3. Amber Mobility

    Elektroauto für 33 Euro pro Woche mieten

  4. Hackerangriff

    Übernahme von Yahoo könnte durch Hack gefährdet sein

  5. Canon vs. Nikon

    Superzoomer für unter 250 Euro

  6. Konkurrenz für Amazon Echo

    Apple baut angeblich Siri-Lautsprecher

  7. Sam Lab Curio

    Modulare ferngesteuerte Rennwagen bauen

  8. Snap Spectacles

    Snapchat stellt Sonnenbrille mit Kamera vor

  9. SMS-Alternative

    Neue Whatsapp-Bedingungen werden Pflicht

  10. Up- und Download

    Breites Bündnis ruft nach flächendeckender Gbit-Versorgung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Osmo Mobile im Test: Hollywood fürs Smartphone
Osmo Mobile im Test
Hollywood fürs Smartphone
  1. Osmo Mobile DJI präsentiert Gimbal fürs Smartphone
  2. Hasselblad DJI hebt mit 50-Megapixel-Luftbildkamera ab
  3. DJI Flugverbotszonen in Drohnensoftware lassen sich ausschalten

Berlin-Wahl: Wo sind all die Piraten-Wähler hin?
Berlin-Wahl
Wo sind all die Piraten-Wähler hin?
  1. Störerhaftung Auf Wiedersehen vor dem EuGH
  2. EuGH zu Störerhaftung Bei Verstößen droht Hotspot-Anbietern Nutzerregistrierung
  3. Europäisches Parlament Netzsperren - Waffe gegen Terror oder Zensur?

Forza Horizon 3 im Test: Autoparadies Australien
Forza Horizon 3 im Test
Autoparadies Australien
  1. Die Woche im Video Schneewittchen und das iPhone 7
  2. Forza Motorsport 6 PC-Rennspiel Apex fährt aus der Beta
  3. Microsoft Play Anywhere gilt für alle Spiele der Microsoft Studios

  1. Re: 132 Euro im Monat, nie im Leben!

    adeba | 10:33

  2. Re: Kommt drauf an

    Oktavian | 10:32

  3. Re: Man könnte sich zumindest mal Telegram...

    Michael H. | 10:31

  4. Re: Das wäre fast preiswerter, als ein ÖPNV...

    Oldy | 10:31

  5. Re: PCIe 4.0 kommt doch bald? Und mehr Lanes geht...

    HubertHans | 10:30


  1. 10:42

  2. 10:34

  3. 09:46

  4. 09:03

  5. 08:51

  6. 08:33

  7. 07:55

  8. 07:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel