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The Fashion Fund gibt es für alle Amazon-Kunden kostenlos.
The Fashion Fund gibt es für alle Amazon-Kunden kostenlos. (Bild: Screenshot Golem.de)

The Fashion Fund: Amazon bringt erste Fernsehserie mit Werbung

The Fashion Fund gibt es für alle Amazon-Kunden kostenlos.
The Fashion Fund gibt es für alle Amazon-Kunden kostenlos. (Bild: Screenshot Golem.de)

Amazon hat eine erste Fernsehserie veröffentlicht, die sich durch Werbung finanziert. Im Gegenzug kann die Serie von allen Amazon-Kunden angeschaut werden - ein Prime-Abo ist nicht erforderlich. Es soll nur ein Experiment sein.

Amazon setzt bei Fernsehserien neuerdings auch auf Werbeeinnahmen. Die dritte Staffel der Dokumentationsreihe "The Fashion Fund" steht in den USA allen Amazon-Kunden kostenlos zur Verfügung - im Gegenzug gibt es Werbung. Kunden mit einem aktiven Prime-Abo sollen die Serie ganz ohne Werbung anschauen können.

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Werbefinanzierung soll ein Experiment sein

Business Insider berichtet mit Verweis auf einen Amazon-Sprecher, dass es sich dabei um ein Experiment handelt. Die übrigen Video-Streaming-Inhalte von Amazon werden auch künftig Prime-Abonnenten oder zahlenden Kunden vorbehalten bleiben. Es gebe keine Pläne, umfassend auf eine Werbefinanzierung der Inhalte zu setzen. Prime-Video-Inhalte werden werbefrei bleiben, verspricht Amazon.

  • The Fashion Fund - Amazons US-Kunden können die Serie auch ohne Bezahlung sehen, dann aber mit Werbung. (Screenshot: Golem.de)
The Fashion Fund - Amazons US-Kunden können die Serie auch ohne Bezahlung sehen, dann aber mit Werbung. (Screenshot: Golem.de)

In Deutschland gibt es bisher kein vergleichbares Angebot. In den vergangenen Wochen hatte Amazon in Deutschland eigenproduzierte Serien kurrzeitig allen Amazon-Kunden kostenlos angeboten. So gab es ein Wochenende lang beide Staffeln der Serie Mozart in the Jungle und für einen Wochenendtag die komplette erste Staffel der Serie Transparent ohne Bezahlung oder Abschluss eines Prime-Abos.

Amazon sicherte sich Erstausstrahlung für The Fashion Fund

Amazon hatte im Herbst vergangenen Jahres die Erstausstrahlungsrechte der dritten Staffel der Dokumentationsreihe "The Fashion Fund" erworben. Die Dokumentation begleitet Modedesigner bei einem Wettbewerb, der mit hochkarätigen Juroren besetzt ist. Unter anderem entscheiden über die Einreichungen die Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour und Diane von Fürstenberg, die Vorsitzende des Council of Fashion Designers of America (CFDA) ist.

Amazon strahlt die Folgen der Dokuserie im Wochentakt aus. Bisher ist eine Folge erschienen und in den kommenden neun Wochen werden die übrigen Folgen der dritten Staffel veröffentlicht. Die erste Staffel von "The Fashion Fund" lief vor fünf Jahren in den USA auf dem Streamingdienst Hulu, während die zweite Staffel vor zwei Jahren im US-Kabelfernsehen ausgestrahlt wurde. Mit der dritten Staffel kehrt die Dokumentationsreihe wieder zu einem Streamingdienst zurück - diesmal zu Amazon.

Werbeschaltungen sind bei Amazons Prime Video üblich

Auch wenn Amazon verspricht, dass die Prime-Video-Inhalte werbefrei bleiben, so ist das bisher schon nicht mehr der Fall. Denn bereits seit einigen Monaten blendet Amazon auch für Prime-Kunden vor Filmen und Serien Werbelips für eigene Produktionen ein. Die Clips verweisen dabei überwiegend auf Filme und Serien, die im Rahmen des Prime-Abos kostenlos angeschaut werden können.

Die vorgeschalteten Clips lassen sich nicht vorspulen oder überspringen. Erst wenn die Werbung abgespielt wurde, startet der betreffende Film oder die Folge der Serie. Auch wer mehrere Folgen einer Serie anschaut, bekommt Werbung vor den jeweiligen Folgen eingeblendet, so dass sich eine Unterbrechung beim Anschauen ergibt. Derzeit werden die Werbeclips nicht vor alle Serien und Filme geschaltet, so dass es auch passieren kann, dass ein Prime-Kunde die Werbung nicht erhält.


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Moe479 29. Feb 2016

oder bedient bei euch allein schon der Titel der Serie eine gewisse Steriotype? ^^

The_Soap92 29. Feb 2016

Wie kommst denn auf so einen Schwachsinn?

Schattenwerk 29. Feb 2016

Die Werbung dann nicht vorspulbar und in einem erträglichen Rahmen. Fände ich okay.

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