Teurer und später Apples Raumschiff überzieht das Budget

Apples futuristischer Campus 2, den Steve Jobs als Raumschiff-Campus bezeichnete, wird deutlich teurer als geplant. Laut einem Medienbericht stieg das benötigte Budget von etwa 3 auf knapp 5 Milliarden US-Dollar. Das würde den Preis über den des neuen World-Trade-Center-Komplexes in New York heben.

Anzeige

Apples neue Firmenzentrale in Cupertino wird nicht nur noch später fertig, sondern auch deutlich teurer, als das ursprünglich geplant war. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg hervor, die sich auf fünf anonyme Quellen beruft. Das notwendige Budget von weniger als 3 Milliarden US-Dollar sei auf rund 5 Milliarden US-Dollar gestiegen. Das wäre nach Berechnungen von Bloomberg mehr, als der neue Gebäudekomplex World Trade Center in New York kosten soll, der für 3,9 Milliarden US-Dollar gebaut wird.

  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
  • Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)
Pläne für den Apple Campus 2 von Foster + Partner (Bild: Cupertino City Council)

Schon zuvor wurde bekannt, was Bloomberg noch einmal bestätigte: Das Gebäude wird auch später fertig als geplant. Eigentlich sollte der Bau 2015 stehen, doch nun soll es ein Jahr länger dauern, bis das Gebäude bezogen werden kann. Geplant wurde es von Norman Fosters Architekturbüro Foster + Partner, das nun eine Milliarde US-Dollar einsparen soll, bevor die Arbeiten weitergehen können.

Die Pläne für das neue Gebäude wurden 2011 von Steve Jobs vorgestellt. Jobs begründete die hohen Baukosten damit, dass es das beste Bürogebäude der Welt werden soll. Gegenüber der Stadtverwaltung von Cupertino sagte Jobs, dass es kein einziges Stück planes Glas an der gesamten Gebäudefassade geben werde. Dem Bericht von Bloomberg zufolge sollten auch Terrazzo-Böden und polierte Betondecken eingebaut werden. Die Spaltmaße sollen unter 0,08 cm liegen. Normal sei hier ein Wert von 0,32 cm.

Die Glasfassade soll von der deutschen Firma Seele entwickelt werden. Nach Angaben von Bloomberg müssen sechs Quadratkilometer Glas gefertigt werden. Das Unternehmen baut nach eigenen Angaben auch Glastreppen für die Apple Stores.

Der Campus 2 soll mit rund 65.000 Quadratmetern Solarzellen ausgestattet werden, die 8 Megawatt produzieren. Für eine autonome Versorgung reicht das nicht, so dass Apple auch noch Strom hinzukaufen muss. Er soll aus alternativen Energiequellen stammen.

Apple kaufte im November 2010 ein altes Firmengelände von Hewlett-Packard. Das Gelände an der 19091 Pruneridge Avenue in Cupertino misst fast 400.000 Quadratmeter und soll rund 300 Millionen US-Dollar gekostet haben. Das Gelände ist circa fünf Autominuten vom 1 Infinite Loop, dem Hauptsitz Apples, entfernt.

Neben dem ringförmigen, vierstöckigen Hauptgebäude mit einer Gesamtfläche von rund 262.000 Quadratmetern gibt es im Apple Campus 2 ein eigenes Kraftwerk, ein kreisförmiges Auditorium mit rund 9.290 Quadratmetern für 1.000 Menschen und ein zweistöckiges Fitnesszentrum.

Für die Umbauten müssen mehrere öffentliche Straßen und Durchgangswege geschlossen oder verlegt werden. Auch rund 3.400 Bäume sollen gefällt werden. Der Landschaftsplan sieht 6.000 Neupflanzungen vor, teilweise im Hauptgebäudehof. Die Bepflanzung dient auch als mehrzeiliger Sichtschutz an der Grundstücksgrenze, wo außerdem ein Sicherheitszaun errichtet wird.


Endwickler 08. Apr 2013

Nein, könnte man nicht. Es funktioniert nirgendwo auf der Welt, dass man politische und...

endmaster 07. Apr 2013

Beim BER kommen ja auch noch die enormen Kosten durch die Verschiebungen hinzu.

attitudinized 07. Apr 2013

Von Foxconn lernen heßt siegen lernen http://p4.focus.de/img/gen/q/d...

AveN 06. Apr 2013

SO kann man Preisschwankungen von 10-20% erklären, eher 10%, da man ja eigentlich immer...

Paritz 06. Apr 2013

Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht. Gerade bei solchen sehr einseitig ausgerichteten Firmen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Ingenieur (m/w) Materialflusssimulation / Intralogistiksysteme
    BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  2. Senior BI Solutions Architekt (m/w)
    SolarWorld AG, Bonn
  3. Release- und Projekt-Manager mobile - international (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  4. Web-Entwickler (m/w)
    NEXUS Netsoft, Langenfeld

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Statt Asus

    Google will Nexus 8 angeblich mit HTC produzieren

  2. 25 Jahre Gameboy

    Nintendos kultisch verehrte Daddelkiste

  3. Digitalkamera

    Panono macht Panoramen im Flug

  4. Nach EuGH-Urteil

    LKA-Experten wollen weiter Vorratsdatenspeicherung

  5. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  6. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  7. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  8. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  9. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  10. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Scaler: Xbox, streck das Bild!
Scaler
Xbox, streck das Bild!

Die Xbox One berechnet viele Spiele nicht nativ in 1080p. Stattdessen vergrößern ein Hardware-Scaler oder einige Softwareschritte niedrigere Auflösungen. Beide Lösungen bieten Vor- und Nachteile, welche die Bildqualität oder Bildrate beeinflussen.

  1. Xbox One Upgedated und preisgesenkt
  2. Xbox One Microsoft denkt über Xbox-360-Emulation nach
  3. Xbox One Inoffizielle PC-Treiber für Controller erhältlich

Facebook und Oculus Rift: Vier Prognosen zu Faceboculus
Facebook und Oculus Rift
Vier Prognosen zu Faceboculus

Der erste Shitstorm hat sich gelegt. Und Oculus gehört immer noch Facebook. Was ändert das jetzt? Und was bedeutet das für die Zukunft? Wer sich mit Entwicklern und Experten unterhält, der kann einige erste Schlüsse ziehen.

  1. Oculus Rift 25.000 Exemplare der neuen Dev-Kit-Version verkauft
  2. Developer Center Sicherheitslücke bei Oculus VR
  3. Oculus VR "Wir haben nicht so viele Morddrohungen erwartet"

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  2. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion
  3. Linux-Distribution Opensuse baut um und verschiebt Version 13.2

    •  / 
    Zum Artikel