Test Wolfenstein The New Order: Das grandiose Comeback des epischen Ego-Shooters
Artwork von Wolfenstein: The New Order (Bild: Bethesda Softworks)

Test Wolfenstein The New Order: Das grandiose Comeback des epischen Ego-Shooters

Keine Turbo-Action wie im typischen Call of Duty, kein Multiplayermodus: Das neue Wolfenstein schickt Serienveteran B.J. Blazkowicz in einen langen, düsteren und vor allem spannenden Ego-Shooter - und in ein Paralleluniversum, in dem Nazis in den 1960er Jahren die Welt beherrschen.

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"Sie sind ein wirklich fescher Bursche, Herr Blazkowicz": Das sagt ein älterer polnischer Widerstandskämpfer in einem ruhigen Moment zur Hauptfigur von Wolfenstein: The New Order. Kein Wunder, denn trotz 14 Jahren Wachkoma und einem Schrapnell im Schädel ist der US-Kriegs- und Serienheld B.J. Blazkowicz topfit - und wir können mit ihm in der 15 bis 20 Stunden langen Kampagne gegen Nazis kämpfen.

Die haben es im Szenario des Actionspiels geschafft, mit Atombomben die Herrschaft über den Globus an sich zu reißen und ein Schreckensregime aufzubauen. Das eigentliche Spiel ist in den 1960er Jahren angesiedelt - in denen statt protestierender Studenten und Flower-Power-Hippies nur Totenkopfsoldaten und riesige Kampfroboter auf den Straßen unterwegs sind.

  • Wolfenstein: The New Order (Bild: Bethesda)
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Wolfenstein: The New Order (Bild: Bethesda)

The New Order stellt die Nazis als skurril-überdrehte Bande von Geisteskranken dar. Recht früh begegnen wir in einer längeren Sequenz einem gewissen General Totenkopf, der zischelnd spricht, offenbar verbrannte Gesichtshaut hat und furchtbare Experimente mit halbtoten Menschen anstellt. Später treffen wir eine Nazidame namens Frau Engel, die sich von einem blonden Lustknaben unterhalten lässt und morbide Witzchen über Rassenfragen macht. Hitler oder andere historische Personen tauchen im Spiel nicht direkt auf.

Herr Blazkowicz und die Liebe

Die Handlung, in der auch die Liebesbeziehung des feschen Herrn Blazkowicz zu seiner früheren Pflegerin Anya eine Rolle spielt, ist in The New Order deutlich mehr als nur ein billiger Rahmen für Action. Immer wieder erzählen einfache, aber gut gemachte Zwischensequenzen und interaktive Abschnitte vom Kampf gegen das Regime. Beispielsweise werden wir etwas später in der Kampagne Mitglied des Wiesenau-Kreises, einer kleinen Widerstandszelle unter Leitung der im Rollstuhl sitzenden Caroline Becker.

Das wichtigste Element auch das neuen, vom schwedischen Entwicklerstudio Machine Games produzierten Wolfenstein ist trotzdem die Action. In der Ich-Perspektive kämpfen wir mit dem Sturmgewehr, der doppelten Pistole oder schlicht mit dem Messer gegen Horden von Nazi-Fußsoldaten, etwas später auch gegen turmhohe Roboter.

Mann gegen Mann gegen Cybernaut 

Doomchild 16. Jun 2014

Blödsinn. http://www.merriam-webster.com/dictionary/kaputt http://www.merriam-webster...

Top-OR 05. Jun 2014

Und das, obwohl ja die Wolfensteinserie schon seit ihren Kindertagen vor über 30 Jahren...

horuke 04. Jun 2014

*heuer=dieses jahr *jänner=januar ich übersetze mal für die deutschen mitleser ;)

PrincessOfTroy 04. Jun 2014

Ach so, das hätte ich fast vergessen. Danke, dass Du mich erinnerst ;-) Die Texturen...

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