Großer Patch zum Start und Fazit
Auf die meisten Onlinefunktionen wie das Miiverse können Nutzer erst nach einem großen Patch zugreifen, der zum Start der Konsole veröffentlicht wird. Die Installation ist langwierig und dauerte bei uns eine gute Stunde. Es lohnt sich aber: Das Miiverse ist eine Art Nintendo-Facebook. Auf dem sogenannten Wara Wara Plaza sehen Nutzer befreundete Miis und die Spiele, über die sie sich unterhalten. Während des Spielens können Screenshots, Kurzmitteilungen oder kleine selbst gekritzelte Nachrichten auf die Pinnwand zum gewählten Spiel gepostet werden.
Fazit
Das Gamepad ist mit seinen zahlreichen Funktionen und variantenreichen Eingabemöglichkeiten das Highlight der Wii U. Das Zusammenspiel mit der Konsole funktioniert reibungslos und zumindest bei den Nintendo-Spielen ohne spürbare Verzögerung. Einen solchen Alleskönner hat es unter den Eingabegeräten bisher nicht gegeben. Spiele wie Nintendo Land oder Zombi U zeigen bereits zum Start der Konsole, dass auf der Wii U angenehm individuelle und sehr immersive Spielerfahrungen möglich sind. Einzig für Rennspiele ist das Gamepad wegen fehlender analoger Schultertasten schlecht gerüstet.
Dass die ersten Spiele keine aufwendigen Grafikeffekte bieten, fällt in den Exklusiventwicklungen für die Konsole tatsächlich kaum negativ ins Gewicht. Das Gamepad kann diesen Umstand gelungen durch interessante Ideen und neue Spielerfahrungen kaschieren.
Clevererweise baut Nintendo auf dem bekannten Erfolgskonzept der erfolgreichen Wii auf und unterstützt deren Controller sowie Spiele. Das macht die neue Konsole attraktiv für Kunden, die ihre alte Wii nach der Übertragung ihrer Daten verkaufen möchten.
In puncto Benutzerführung ist uns die Wii U etwas zu träge. Auch die Onlinefunktionen wirken abgesehen vom innovativen Miiverse altbacken. Es gibt häufig nervige Ladezeiten, was unter anderem an der konservativen Hardware liegen dürfte. Dafür ist die Wii U aber mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 35 Watt (Konsole + Gamepad) ein kleiner Stromsparer. In der einwandfreien Kommunikation zwischen Gamepad und Konsole sehen wir die einzige technische Meisterleistung, denn die ungewöhnliche WLAN-Aufteilung auf zwei Bänder sorgt dafür, dass die Konsole nicht störanfällig ist und der Controller sein volles Potential ausspielen kann.
Nachtrag vom 30. November, 11:49 Uhr
Wir haben Screenshots des Betriebssystems, des Internetbrowsers, des eShops und der Systemeinstellungen nach dem großen Update eingefügt und die Passage über externen USB-Speicher auf Seite 6 überarbeitet.
| Speicherproblematik und Abwärtskompatibilität |






Ich fand das große Update auch echt missglückt. Aber man kann es doch auch im Hintergrund...
Joypad! Die Dinger heissen Joypad! Die alten Teile wie bei NES und so. Oder Joystick...
weil du nicht so gut informiert bist!?
Is zwar schon bisschen älter, aber man muss das schon noch sagen! In dem von dir...
+1 Du sprichst mir aus der Seele.
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