Test-Video The Walking Dead Gefühlschaos nach der Zombieapokalypse

Die neue Adventurereihe The Walking Dead von Telltale bietet wenig Action, kaum Rätsel und ist technisch mau. Durch einige erzählerische Kniffe ist sie im Test trotzdem positiv aufgefallen und insgesamt ein einzigartiges Abenteuer.

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Der Comic The Walking Dead ist kein typischer Zombiecomic. Er handelt von Emotionen, insbesondere beleuchtet er das persönliche Drama der Hauptfiguren, die aussichtslose Situation der wenigen Überlebenden der Zombieapokalypse. Der Tod ist ihr ständiger Begleiter. Es ist keine Seltenheit, dass ein liebgewonnener Charakter plötzlich stirbt oder dem Wahnsinn verfällt, die Folge sind Trauer und Einsamkeit. Passenderweise ist das Videospiel The Walking Dead auch kein typisches Zombiespiel. Das Adventure von Telltale bietet eine spannende Parallelhandlung zum Comic und lässt den Spieler auf dem Weg schwierige Entscheidungen über Leben und Tod treffen.

Der Spieler steuert Lee Everett, einen ehemaligen Lehrer, der sich zu Beginn des Spiels in Handschellen auf der Rückbank eines Polizeiautos befindet. Gespräche mit anderen Charakteren wie dem Polizisten laufen unter Zeitdruck ab. Dadurch wird der Spieler zu spontanen Entscheidungen gedrängt. Manchmal bleibt kaum genug Zeit, eine überlegte Antwort auszuwählen, bis die Handlung automatisch - in diesem Fall durch einen Autounfall - weiterläuft.

  • In Gesprächen haben Spieler immer vier unterschiedliche Antwortmöglichkeiten.
  • Mit angeschlossenem Gamepad ändert sich das Interface und zeigt die Knöpfe des Xbox-360-Controllers.
  • Die Zombies im Spiel sehen verwester aus als in der Comicvorlage und haben weniger menschliche Züge.
  • Meistens gibt es eine schicke Totale, die die Umgebung zu Beginn einer Szene anzeigt.
  • Lee Everett wird von einer ehemaligen Babysitterin bedroht.
  • Die achtjährige Clementine schließt sich Lee an.
  • Abwechslung: Lee ist auch mit anderen Überlebenden unterwegs.
  • Zombie entdeckt Sommerschlussverkauf.
  • Ein Abschnitt führt Lee und Clementine auf eine Farm.
  • Die Nerven liegen blank. Charaktere streiten sich ziemlich oft in The Walking Dead.
  • In manchen Szenen muss sich Lee für eine von zwei Personen entscheiden, der er das Leben retten kann.
  • Das auf fünf Episoden ausgelegte Abenteuer soll im September 2012 abgeschlossen sein.
In Gesprächen haben Spieler immer vier unterschiedliche Antwortmöglichkeiten.

Wenige Zeit später trifft Lee nicht nur die ersten Zombies, sondern auch das Mädchen Clementine. Da das Schicksal ihrer Eltern ungeklärt ist, nimmt sich Lee der Kleinen an. Das zukünftige Verhältnis zwischen Lee und Clementine ist daraufhin ein weiteres wichtiges Spielelement. Sie und viele andere Charaktere merken sich wichtige Reaktionen und Aktionen von Lee. Ob das Spiel anzeigt, welche das genau sind, kann in den Optionen eingestellt werden.

Die übrigen Überlebenden der Zombieapokalypse haben stereotype Charakterzüge, sind aber durchaus abwechslungsreich. Unter anderem hat Glenn aus den Comics einen Gastauftritt.

Spannender Hauptcharakter und Fazit 

Puppenspieler 14. Mai 2012

:-)

Theopraktiker 14. Mai 2012

LOST in der OV war ein echter Härtetest, da war an Akzenten so ziemlich alles dabei: ein...

gamer_tag 12. Mai 2012

Nee, ist super und hat mir rundum gefallen, mal abgesehen von ein paar Rucklern. Mit...

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