Test-Video Max Payne 3 Stirb langsam auf Südamerikanisch

Nein, Rockstar Games hat nicht jeden Stein umgedreht: Max Payne 3 ist erneut ein Third-Person-Shooter mit coolen Zeitlupeneffekten. Von Film-Noir-Stimmung und schönen Femme fatale müssen sich Fans im dritten Teil zugunsten von brasilianischem Temperament aber verabschieden.

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"Max Paynes Reise durch die Nacht wird weitergehen", wurde am Ende von Max Payne 2 schon im Oktober 2003 versprochen. Fast neun Jahre später wird dieses Versprechen eingelöst, allerdings nicht von Serienerfinder Remedy. Mehrere Studios von Rockstar Games führen die Geschichte weiter und drücken Max Payne ganz deutlich den Stempel des Grand-Theft-Auto-Entwicklers auf.

Fans der Reihe merken gleich zu Beginn, dass sich in Max Payne 3 einiges geändert hat. Rockstar erzählt die Geschichte des ehemaligen New Yorker Polizisten nicht mehr in Comicstandbildern, sondern mit langen Zwischensequenzen in Spielgrafik. Nur Splitscreen-Montagen erinnern noch ein wenig an den Stil der Vorgängerspiele. Schnelle Schnitte und Kunstfilter, die im ersten Moment wie Bildstörungen wirken, erzeugen den Eindruck eines Musikvideos.

Bevor der Spieler überhaupt eine Kugel verschießen darf, wird er ausführlich in Max Paynes neues Leben eingeführt. Der sichtlich gealterte Actionheld ist acht Jahre nach den Geschehnissen aus dem zweiten Teil in Sao Paulo gestrandet. Hier arbeitet er als Leibwächter für die reiche Familie Branco, die ständig ins Fadenkreuz von Entführern gerät. Wie Max dorthin kam, erlebt der Spieler in spielbaren Rückblenden. Diese nehmen starken Bezug zur Storyline der Vorgänger, wobei die Ermordung von Max' Familie ein zentrales Thema bleibt.

Ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart: Rockstar versteht es, klischeebehaftete Figuren glaubhaft wirken zu lassen. Vom skrupellosen Kleinkriminellen in den Straßen Brasiliens bis zum überdrehten Jungmillionär auf einem Partyschiff - die Figuren sind lebendig animiert und überzeugen mit Dialogen, die aus einem guten Gangsterfilm stammen könnten.

Max Payne macht inzwischen sogar Anspielungen auf die heutige Popkultur und vergleicht zum Beispiel einen seiner Klienten mit dem Sänger Ricky Martin. Hier ist die Handschrift von Rockstars Dan Houser zu erkennen, der auch für die Drehbücher der Grand-Theft-Auto-Spiele verantwortlich ist. Er hat Max Payne aus einer surrealen, düsteren Kunstwelt direkt in unsere Realität geholt. Er hat ihn zu einem innerlich leeren Wrack gemacht, das sich im Laufe der Geschichte wieder aufrichten und für das Gute kämpfen muss. Ging es bisher immer um den Fall des jungen, dreht sich jetzt alles um den Wiederaufstieg vom Senior Max Payne.

Schöne Grüße aus GTA 4 

Dennis_Bue 19. Mai 2012

Hi, habe das Game soeben angespielt! Es ist der Hammer. Habe noch weitere Trailer vorab...

gamer_tag 16. Mai 2012

So für ein paar Stunden konnte ich es schon spielen und schließe mich der positiven...

MrBrown 15. Mai 2012

Und nein, der nebenher veröffentlichte Comic als PDF reisst's auch nicht wieder raus!

Puppenspieler 15. Mai 2012

Zumal Justin Biber wohl schlechter als Südamerikaner rüberkommt, als das bei Ricky Martin...

admin666 15. Mai 2012

"Tatsächlich ähnelt Max sehr auffällig Niko Bellic aus GTA 4." Das ist einfach nur Mist...

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Hauptstadtkind / 18. Mai 2012

Stirb langsam – Event



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