Test-Video F1 2012: Fantasie-Formel 1
F1 2012 (Bild: Screenshot Golem.de)

Test-Video F1 2012 Fantasie-Formel 1

Erst bringen wir Nico Rosberg um den Job, dann Fernando Alonso. In einer Saison fahren wir in fünf Teams. Der neue Modus Season-Challenge in F1 2012 schreibt das Formel-1-Regelwerk neu und gefällt uns. Bei der Präsentation hat die Rennspielserie von Codemasters aber den Rückwärtsgang eingelegt.

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Es fühlt sich ein wenig so an, als hätte Codemasters seine F1-Reihe 2012 etwas leidenschaftslos zusammengeschustert und dabei wichtige Bereiche entfernt. Die frei konfigurierbare Saison wurde gestrichen, die Präsentation des Rennzirkus abseits der Strecke ebenso. Das beschleunigt die Menüführung zwar enorm, es geht aber auch viel Atmosphäre verloren. Statusmeldungen zum Karriereverlauf gibt es nur noch in Textfenstern.

Kurzweilig sind die drei neuen Spielmodi Young Drivers Test, Season-Challenge und Champions-Mode. Der Young Drivers Test wurde als großes Event im Spiel angekündigt, ist aber nur ein getarntes Tutorial, das nach etwa 20 Minuten wieder vorbei ist. Wer schon mal ein Formel-1-Spiel gespielt hat, kann sich das sparen. Wer allerdings nicht weiß, was Apex, Kers und DRS sind, sollte den Modus ausprobieren. Die immer gleichen Erklärungen vor jeder Übung nerven allerdings beim dritten Start in Folge.

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F1 2012

Die Season-Challenge ist sozusagen eine Fantasiesaison im Schnelldurchlauf. Auf zehn Strecken wählt der Spieler zu Beginn ein schwaches Team und einen Rivalen. Bei der Auswahl des Rivalen sollte ein Fahrer eines etwas schnelleren Teams ausgewählt werden. Denn wer zweimal seinen Rivalen schlägt, darf dessen Cockpit übernehmen. Wir haben uns beispielsweise so aus einem lahmen HRT in das Mercedes-Monocoque von Nico Rosberg gearbeitet. Von da war es nicht mehr schwer, Fernando Alonso seinen Arbeitsplatz streitig zu machen.

Das Qualifying wird in der Season-Challenge mit allen Fahrern gleichzeitig ausgetragen. Die schnellste künstliche Intelligenz wird immer in Form eines Geistes auf der Strecke angezeigt. Die Rennen gehen nur fünf Runden ohne Boxenstopp. Um in kurzer Zeit viel von F1 2012 und seinen Strecken zu sehen, ist dieser Modus durchaus empfehlenswert und kurzweilig. Außer einer schnöden Goldmedaille im Hauptmenü gibt es aber nichts zu gewinnen. Codemasters hat wie in den vergangenen Jahren auf eine Siegerehrung verzichtet. Als etwas merkwürdig empfinden wir den Fokus auf die Rivalen. Wer in einem HRT aufs Podium fährt, sollte danach im Boxenfunk nicht zu hören kriegen: "Super gemacht, du hast deinen Rivalen geschlagen."

Gegen die Weltmeister und Fazit 

nixidee 02. Okt 2012

Unglaublich aber wahr, auch in F1 2012 kann man die Schwierigkeit anpassen. Auf der...

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