Test Uncharted Vita Spannendes Abenteuer für die Hosentasche

Uncharted gilt als Vorzeigeserie für die Playstation 3, jetzt soll Hauptfigur Nathan Drake in Golden Abyss mit seiner neuen Schatzjagd der PS Vita zum erfolgreichen Start verhelfen. Das Actionspiel nutzt fast alle Möglichkeiten von Sonys Handheld.

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Es ist ein Systemseller, eine sogenannte Killerapplikation, also ein Spiel, das dank seiner erfolgreichen Vorgänger über eine große Fangemeinde verfügt und für viele Gamer begehrenswert ist. So sehr, dass viele, die sonst vielleicht noch warten würden, wegen Uncharted Golden Abyss halt doch gleich die Playstation Vita kaufen. Hauptfigur in Golden Abyss ist natürlich der Uncharted-Haudegen Nathan Drake. Allerdings ist der nicht nach den Ereignissen von Uncharted 3: Drake's Deception unterwegs, stattdessen ist er im Prequel Golden Abyss vor dem 2007 veröffentlichten Serienerstling auf Schatzsuche.

Das Programm ist beim Sony-eigenen Entwicklerteam Bend Studio entstanden. Die sonst für Nathan Drakes Abenteuer zuständigen Naughty Dog Studios haben angeblich beratend zur Seite gestanden und Assets - etwa Drahtgittermodelle und Texturen von Drake - sowie Know-how bereitgestellt.

Golden Abyss fühlt sich vom ersten Moment an wie ein echtes, großes Uncharted für die Playstation 3 - das ist bei Handheldumsetzungen erfolgreicher Serien keine Selbstverständlichkeit. Nathan Drake sieht auf dem Vita-Display genauso aus wie auf dem großen Bildschirm, er lässt sich durch die beiden Analogsticks ähnlich geschmeidig steuern wie per Sixaxis-Controller, in Zwischensequenzen ist er nahezu genauso perfekt animiert. Auch spielerisch setzt Golden Abyss auf die bekannte Mischung aus Feuergefechten, Klettereinlagen und vielen, teils sehr langen Zwischensequenzen.

  • Drake ist im Dschungel auf Schatzsuche.
  • Gemeinsam mit Jason Dante findet Nathan einen Edelstein.
  • Die Hüpfpartie durch den reißenden Fluss ist einfacher, als sie aussieht.
  • Zahlreiche Zwischensequenzen erzählen die Handlung.
  • In Feuergefechten kann Drake in Deckung gehen.
  • Ein Pfeil zeigt die Richtung, in der der Spieler auf dem Touchscreen-Display wischen muss.
  • Nach und nach füllt sich die Übersicht mit Artefakten...
  • Nathan lernt im Verlauf der Handlung eine reizende junge Abenteurerin kennen.
  • In Kletterpartien kann der Spieler den Weg mit einer Wischbewegung vorgeben.
  • Im Scharfschützenmodus kann man den Ausschnitt durch Bewegungen des Handhelds wählen.
  • Aus Einzelteilen puzzelt der Spieler ein Bild zusammen.
  • Das Anvisieren von Gegnern klappt mit den Analogsticks sehr gut.
  • Nathan und seine Begleitung in den Händen des Gegners
  • Beim Balancieren muss der Spieler mit der Vita ausgleichen.
  • Das brennende Haus erinnert an Uncharted 3.
  • Die Handlung bietet einiges an Überraschungen...
Drake ist im Dschungel auf Schatzsuche.

Der Anfang erinnert allerdings deutlich an ein Abenteuer von Indiana Jones: Der Dschungel von Mittelamerika, riesige Maya-Ruinen - und irgendwelche bösen Buben machen Jagd auf die Hauptfigur. Aber das ist nur ein kurzer Vorspann, der neugierig auf den weiteren Verlauf machen soll, und nach ein paar Sprungeinlagen und einfachen Feuergefechten geht es dann richtig los. Nathan Drake und ein - sehr um seine teuren Halbschuhe besorgter - Kumpel namens Jason Dante sind gemeinsam auf Expedition, um hinter das Geheimnis eines Massakers zur Zeit der spanischen Eroberer, vor allem aber auf die Spuren einer sagenumwobenen goldenen Stadt zu kommen.

Bei der Schatzsuche bleibt es nicht: Nach einigen dramatischen Wendungen muss sich Drake irgendwann mit einer neuen Freundin, einem altbekannten Feind und den schießwütigen Schergen eines schmierigen Generalissimo auseinandersetzen. Anders als sonst in der Serie Uncharted spielt das ganze Abenteuer an einem Ort in Südamerika. Für grafische Abwechslung sorgen unterschiedliche Tages- und Nachtzeiten sowie Innen- und Außengebiete - in Sachen Vielfalt kann Golden Abyss trotzdem mit keinem der Vorgänger mithalten. Die Kampagne ist je nach dem ausgewählten Schwierigkeitsgrad - vier stehen zur Auswahl - rund sechs bis neun Stunden lang. Wenn Drake stirbt, macht er am letzten der fair angelegten Checkpoints weiter.

Nach dem Start lernt der Spieler nach und nach die Steuerungsoptionen auf der PS Vita kennen. Zwar lässt sich Nathan Drake meistens mit den Analogsticks durch den Dschungel scheuchen, aber in besonderen Situationen kommen die vielfältigen anderen Möglichkeiten zum Einsatz. Wenn Nathan etwa durch eine Felswand klettern soll, kann der Spieler auf dem Touchscreen-Display über die dezent leuchtenden Vorsprünge wischen, und der Held folgt dann brav der Anweisung und schwingt sich entlang des vorgegebenen Weges - was sogar minimal einfacher ist als das reguläre Kraxeln, weil das Spiel selbst etwas komplexere Sprünge automatisch ausführt.

Neue Steuerung für Drake 

booyakasha 18. Feb 2012

Also für Uncharted 3 hatte ich doch ca 10 stunden auf dem normalen schwierigkeitslevel...

Endwickler 17. Feb 2012

Hm, also ich sehe, wie sie sich bewegen und kenne sogar ein Mädel, das eine ähnlich...

Cohaagen 17. Feb 2012

> Ähnlich gute Grafik bekommt man auch auf dem Resident Evil: Revelations hat ähnlich...

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