Viel Neues bei Unity

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Compiz liegt in Version 0.98 vor und unterstützt künftig OpenGL ES 2.0. Damit lässt sich die ARM-Variante von Ubuntu 12.10 beispielsweise auf der Entwicklerplatine Pandaboard installieren und nutzen.

Ubuntu 12.10 setzt weiterhin auf die Startumgebung Upstart und verzichtet auf Systemd, das in anderen Distributionen wie Fedora oder Opensuse bereits zum Einsatz kommt. Im Anmeldungsmanager LightDM haben Canonicals Entwickler eine Option für den Fernzugriff und einen Gastzugang für das schnelle Anmelden am Rechner implementiert.

Optisch aufgehübscht

Den Unity-Desktop haben die Entwickler bei Canonical auf Version 6.8 aktualisiert. Dort sind vor allem optische Veränderungen vorgenommen worden, etwa eine klare Trennung von Rubriken in den Linsen oder verbesserte Icons in den Benachrichtigungsfeldern. Außerdem lassen sich die Icons im Dash beliebig platzieren, lediglich der Mülleimer und das Icon der Dash-Startseite haben einen festgelegten Platz.

Nervige Amazon-Suche

Viel Ärger hat sich Canonical mit seiner Entscheidung eingehandelt, die Suche bei Amazon in das Dash-Menü zu integrieren. Zu Recht, denn die Hinweise auf Bücher, Musik oder Filme wirken oftmals deplatziert, etwa wenn der Film Nacho Libre mit Joe Black bei einer Anwendersuche nach Libreoffice als Kaufangebot erscheint.

Canonical hat bereits auf die Kritik reagiert und in den Einstellungen zur Privatsphäre in den Systemeinstellungen eine entsprechende Option zum Abschalten der Suchergebnisse eingebaut. Die Hinweise auf angebotene Musik in Ubuntu One Music verschwinden damit ebenfalls. Software wird im Software Center aber weiterhin angeboten. Wer die sogenannte Shopping-Linse komplett deinstallieren will, kann das mit der Befehlszeile apt-get remove unity-lens-shopping tun.

Mehr Dateiinformationen

Praktisch sind die zusätzlichen Informationen, die in Dash nach einem Klick mit der rechten Maustaste auf einzelne Dateien angezeigt werden, etwa Exif-Daten bei Fotos oder zusätzliche Informationen zu Softwarepaketen.

Um die Installation von Updates kümmert sich das optisch überarbeitete Software Center künftig auch und sucht beim Start nach möglichen Aktualisierungen. Die Installation von proprietären Treibern erfolgt etwas versteckt in den Systemeinstellungen unter Software-Paketquellen statt wie bisher über Jockey.

Web-Apps, Web-Apps

Dort befindet sich auch die Möglichkeit, Onlinekonten neu einzurichten oder zu verwalten, etwa für Facebook oder Twitter. Alternativ können dafür Web-Apps genutzt werden. Ruft der Anwender in Firefox oder Chrome eine Webseite auf, für die es eine Web-App gibt, weist Ubuntu darauf hin und bietet die Installation an.

Dann kann die Web-App für einen schnellen Zugriff im Dash-Launcher untergebracht werden. Sie bieten aber auch zusätzliche Funktionen: Bei Twitter etwa wird der Nutzer auf neue Tweets im Benachrichtigungsfeld hingewiesen. Mit der Youtube-Web-App lassen sich Videos über das Lautstärkemenü pausieren.

 Test Ubuntu 12.10: Quantal Quetzal ist noch ziemlich langsamAktuelles Gnome, älterer Nautilus 

zilti 28. Okt 2012

LOL meinst du das ernst?

maknesium 24. Okt 2012

Ja, aber es gibt einige Menschen die gerne sehen was sie erwartet bevor Sie updaten :)

jtsn 22. Okt 2012

Klar, die Amtsgerichte galten schon bisher als Horte des technischen Fortschritts. Auf...

Schattenwerk 22. Okt 2012

Ich muss nun doch einmal so doof nachfragen: Zu den Pentium-M Prozessoren gehört z.B...

Thaodan 22. Okt 2012

Die in der Shell ist eh einfacher, die in der Gui ntze ich auch selten und dann nur um...

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