Test Tomb Raider Das grandiose Comeback der Lara Croft

Es fängt mit einem Schiffbruch an - und dann entwickelt sich das neue Tomb Raider zum hochdramatischen, abwechslungsreichen und toll in Szene gesetzten Abenteuer der Extraklasse mit Offene-Welt-Ansätzen.

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Vorschlag: Vergessen wir die alten Tomb Raider. Das erste Actionadventure der Reihe war klasse, Teil zwei bis drei oder vier waren gute Fortsetzungen, dann begann der Niedergang der Serie. Mit all dem hat das neue Programm praktisch nichts mehr zu tun - bis auf die Hauptdarstellerin Lara Croft natürlich. Die landet jetzt nach einem Schiffsunglück auf einer mysteriösen Insel irgendwo im Pazifik, in einem asiatischen Gebiet namens Drachendreieck. Erst hat es den Anschein, dass sie alleine ist. Dann stellt sich aber heraus, dass auch andere Passagiere - vor allem Laras Freundin Sam - überlebt haben. Und dass im Inneren der Insel ein Geheimbund böse Überraschungen plant.

Die Lara im neuen Tomb Raider ist jung, das Spiel als Prequel vor der alten Serie angesiedelt. Innerhalb von ein paar Spielminuten muss Fräulein Croft lernen, um ihr Überleben zu kämpfen und Tiere und Menschen zu töten - und wir lernen das mit ihr. Damit ist es aber noch lange nicht getan: In interaktiven Sequenzen steuern wir Lara durch zunehmend dramatische Ereignisse wie ein auf sie herabstürzendes Flugzeug oder ein von Berghängen rutschendes Dorf, über dessen Dächer wir mit viel Können in Sicherheit gelangen. Wir schleichen uns mit Lara durch brennende Siedlungen voller feindlicher Wachen und liefern uns im Spielverlauf immer mehr Gefechte mit Gegnern.

Die Szenen sind ähnlich aufwendig in der Engine umgesetzt wie in der Uncharted-Reihe: Wenn Lara etwa einen Wasserfall runterrauscht, erfolgt das in einer längeren, interaktiven Sequenz, in der sie Hindernissen ausweichen und Barrikaden mit der Schrotflinte aus dem Weg räumen muss.

Anfangs ist Lara bei Nacht in einem düsteren Wald unterwegs, dann kommt sie aber auch in unterirdische Bunker und andere Bauten sowie später in Tempelanlagen und ziemlich gruftige Keller voller Leichen. Ab und zu ändert sich die Umgebung, und zwar schlagartig: Beispielsweise stehen wir plötzlich in einer Eis- und Schneelandschaft, was nach dem bisherigen Verlauf des Abenteuers unmöglich sein müsste. Das Programm erklärt das mit dem kurzen Hinweis, dass die Insel halt irgendwie voller Geheimnisse steckt - Lost lässt grüßen.

Als Spieler steuern wir Lara Croft aus der Schulterperspektive. Zuerst geht es auf weitgehend vorgegebenen Pfaden durch die Handlung: Schiffbruch, erwachen in einer Höhle, Flucht und erste Kontaktaufnahme mit den anderen Überlebenden per Funk. Dann finden wir unsere Waffe, einen Bogen, mit dem wir erst mal Rehe und Wölfe ins Visier nehmen; ausgerechnet da macht das sonst gelungene Kampfsystem übrigens keinen Spaß, weil die Viecher auf kurze Distanz mit einer Fernkampfwaffe ausgeschaltet werden müssen - später macht die Steuerung aber keine Probleme mehr. In den meisten Kämpfen kann Lara die Deckung durch Barrikaden nutzen, hinter denen sie sich selbstständig niederkniet.

Lara lernt klettern und mehr 

loox 11. Mär 2013

Ich hab das jetzt angefangen zu "spielen" und hab das Gefühl, dass das kein Spiel sondern...

F4yt 03. Mär 2013

Der Erste Versuch davon war in Last Revelation zu sehen. War aber halt auch relativ...

KleinerWolf 02. Mär 2013

Oft ist es aber auch umgekehrt, dass die Frauen im asiatischen Raum sehr schnell altern.

KleinerWolf 02. Mär 2013

Die Frage sollte sich fast nie stellen. Man greift in der Regel immer zur PC Version. Es...

Hotohori 01. Mär 2013

Naja, zwischen drin wurden die Spiele doch etwas schlechter, aber die letzten Teile, die...

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