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The Wolf Among Us
The Wolf Among Us (Bild: Screenshot Golem.de)

Test The Wolf Among Us Krimi mit dem großen bösen Wolf

Schneewittchen und der böse Wolf als Ermittler, ein Schwein als Untermieter: The Wolf Among Us von Telltale Games versetzt Märchenfiguren nach New York - und erzählt wie The Walking Dead trotzdem eine packende und erwachsene Geschichte.

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Wer hat Angst vor dem großen bösen Wolf? In The Wolf Among Us fürchtet sich in erster Linie die Unterwelt von New York vor Bigby Wolf. Der Werwolf, der normalerweise in Menschengestalt auftritt, ist Sheriff des geheimen Stadtteils Fabletown, in dem sich eine Reihe von Märchenfiguren niedergelassen hat. Da gibt es den Herrn Beast mit seiner Frau Beauty (Die Schöne und das Biest) oder Wolfs Kollegin Snow White - natürlich Schneewittchen.

Das Szenario stammt aus der Feder des Zeichners Bill Willingham, der daraus seine Comicserie Fables gemacht hat. Und die wiederum hat Telltale Games als Grundlage für The Wolf Among Us verwendet, einem aus fünf Teilen bestehenden Episodenabenteuer, dessen erste Episode nun verfügbar ist. Das ist weniger märchenhaft schön als brutal wie im Märchen: Nach wenigen Spielminuten landet die erste Axt in einem Schädel, die Stimmung ist düster und Bigby Wolf grundsätzlich schlecht gelaunt.

  • Gegenstände wie den abgetrennten Kopf untersucht Bigby Wolf per Mausklick. (Screenshots: Golem.de)
  • Der Bürgermeister ist gar nicht glücklich mit dem Fortschritt der Ermittlungsarbeit.
  • Colin, das sprechende und rauchende Schwein, ist ein Mitbewohner von Bigby Wolf.
  • Per Dialog trifft der Spieler seine Entscheidungen.
  • In Kämpfen sind schnelle Reaktionen gefragt - sonst kann der Spieler sterben.
  • Die Grafik ist stimmunsgvoll und detailreich.
Gegenstände wie den abgetrennten Kopf untersucht Bigby Wolf per Mausklick. (Screenshots: Golem.de)

Ähnlich wie in dem ebenfalls von Telltale stammenden, zu Recht hochgelobten The Walking Dead steht in The Wolf Among Us die Handlung im Vordergrund. Der Spieler trifft in dem größtenteils selbstablaufenden Programm seine Entscheidungen in Multiple-Choice-Dialogen. Nur ab und zu lässt sich die Hauptfigur frei steuern. Die dann zur Verfügung stehenden Interaktionsmöglichkeiten beschränken sich aber meist auf das Öffnen von Türen per Hand oder per Fußtritt oder das nähere Untersuchen von Objekten.

Trotzdem kann der Spieler weitreichende Entscheidungen treffen. Wer etwa einen Verdächtigen wegen passender Hinweise aussucht, statt ihn nur zufällig zu wählen, soll den Wolf im späteren Verlauf besser dastehen lassen können. Solche Entscheidungen muss der Spieler immer wieder treffen, ohne dass es auffällt. Wie groß die tatsächlichen Konsequenzen sind, lässt sich in der ersten, gut zweistündigen Episode derzeit noch nicht genau beurteilen.

Verfügbarkeit und Fazit 

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forenuser 17. Okt 2013

@Tuni123 Dein Text sollte die Antwort auf das Startposting von "keböb" sein, richtig?

Huetti 16. Okt 2013

Auf der XBOX 360 gibt es die erste Episode erst mal als "Demo". Aktiviert man diese...

Rei 15. Okt 2013

Dachte ich mir fast.... Das Spiel bleibt daher erst mal auf der Warteliste, bis alle...



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