Test The Cave Höhle mit Humor

Eine sprechende Höhle, sieben skurrile Figuren und sarkastische Sprüche: Mit The Cave bietet Branchenveteran Ron Gilbert (Monkey Island) ein Adventure der etwas anderen Art.

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Mit schrägen Charakteren hat Ron Gilbert Erfahrung. Er hat mitgewirkt an der Erfindung des Möchtegern-Piraten Guybrush Threepwood und an den Hauptfiguren von Day of the Tentacle, dem grünen und dem purpurnen Tentakel. Und er war als Autor, Director und Programmierer für das Ensemble der skurrilen Helden im Klassiker Maniac Mansion verantwortlich. An dieses Frühwerk erinnert The Cave, das unter der Leitung von Gilbert beim US-Entwicklerstudio Double Fine entstanden ist. In beiden Spielen ist der Spieler mit drei Protagonisten unterwegs, in beiden gibt es einen klar umrissenen Schauplatz - in Maniac Mansion eine alte Villa, in The Cave eine riesige Höhle.

Am Anfang von The Cave wählt der Spieler aus, mit welchen drei Helden er das Abenteuer bestehen möchte. Zur Auswahl stehen sieben, darunter eine Doppelfigur: der Zwilling. Jede Figur sucht das, was sie am meisten begehrt, und jede hat eine Spezialfähigkeit: Ein Ritter sucht Ruhm und Ehre und kann sich unverwundbar machen, eine Wissenschaftlerin will eine Rakete starten und darf Computerterminals hacken, eine Abenteurerin sucht einen Schatz und verfügt über einen Enterhaken, mit dem sie sich an schwer erreichbare Stellen ziehen kann. The Cave ist mit allen denkbaren Kombinationen lösbar.

Je nach gewählten Protagonisten sind die Lösungswege etwas anders. Deshalb macht es Spaß, The Cave mehrfach zu spielen. Wer wirklich alle Heldenkombinationen ausprobieren möchte, muss sogar 35-mal in die Tiefe steigen. Für jede Figur gibt es außerdem ein Spezialareal, das der Spieler nur mit ihr im Team erreichen kann - der Mönch etwa gewährt Zugang zu einem Zen-Kloster. Die Spieldauer hängt stark davon ab, wie schnell die Rätsel gelöst werden. Im ersten Durchlauf dürften die meisten Spieler zwischen vier und sieben Stunden benötigen, wenn sie nicht länger an einer Stelle hängen bleiben - was durchaus passieren kann, denn der Schwierigkeitsgrad ist hoch.

Die samtig-tiefe Stimme der Tiefe

Schauplatz von The Cave ist ausschließlich die Höhle. Die hat ein paar Besonderheiten. Die auffälligste ist die, dass sie mit einer angenehm samtigen männlichen Stimme spricht und immer wieder mal Witze im trocken-sarkastischen Gilbert-Stil reißt. Der Spieler sieht das Geschehen immer von der Seite und springt und hüpft mit jeweils einer der Figuren durch die Tiefe - auch ohne jede Affinität zu Jump-and-Runs stellt das aber kein Problem dar. Wenn einer der Protagonisten von Steinen erschlagen oder von Flammen geröstet wird, steht er meist ein paar Meter neben der Todesstelle wieder auf.

Bei den meisten Rätseln geht es darum, irgendwie den Weg in die Tiefe frei zu räumen. Das Überwinden von Hindernissen ist manchmal ganz einfach, etwa, wenn der Spieler ein paar Stangen Dynamit mit einer Fackel kombinieren muss. Meistens ist aber mehr Köpfchen gefragt. An einem Jahrmarkt in der Tiefe etwa muss der Spieler vier Eintrittskarten finden, um weiterzukommen. Dazu muss er mehrere Maschinen bedienen, Farben an einem Glücksrad erraten, Gewichte schätzen und Kuchen herbeizaubern. Alles funktioniert logisch, ist aber teils sehr verschachtelt aufgebaut und selten auf den ersten Blick ersichtlich.

Grafik und Fazit 

deutscher_michel 24. Jan 2013

Dann lieber nen Film gucken oder im Stau stehen was? Ich hab mich damals so viel...

deutscher_michel 24. Jan 2013

klar die 2,50¤ die du beim wiederverkauf eines Spiels in dieser Preisklasse durch die...

Wussel 23. Jan 2013

Jep, gestern Abend stand dort auch "1Tag und eine Stunde"...

LH 23. Jan 2013

Das Original Lost Vikings wurde für das SNES entwickelt :) Tolles Spiel, ich spiele es...

genussge 23. Jan 2013

Hoffentlich kommt noch eine VITA-Umsetzung. Wäre ein schönes Spiel für unterwegs.

Kommentieren


Social Gamer / 25. Jan 2013

The Cave Guide, Tipps und Tricks



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