Test The Cave: Höhle mit Humor
The Cave (Bild: Sega)

Grafik und Fazit

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In vielen Fällen muss der Spieler mehrere Figuren kombinieren - dann drückt die eine einen Schalter, während die andere durch die geöffnete Tür geht. Das klingt einfach, ist aber nur ein Beispiel, denn die Designer haben sich durchaus komplexe Rätsel einfallen lassen. Dazu trägt auch die Tatsache bei, dass die benutzbaren Stellen teils recht weit auseinanderliegen und der Spieler sich die Wege merken muss. Ein Inventar ist nicht vorhanden, jede Figur kann immer nur einen Gegenstand in der Hand tragen.

Grafisch ist The Cave mittelprächtig bis gut gestaltet. Die Höhle bietet wesentlich mehr als nur düstere Gänge, sie ist in Abschnitte unterteilt. Neben dem Jahrmarkt gibt es auch ein Gebiet mit mittelalterlichen Festsälen und eine Art Raketenabschussbasis. Die Animationen der Charaktere sind gelungen, und ein paar Ideen für schicke Optik haben die Entwickler gehabt. Zum Beispiel schwappt Wasser schön in Bassins. Unsere Testversion hat auf der Xbox 360 allerdings stellenweise ganz schön geruckelt. Einen Online-Multiplayermodus gibt es nicht. Lediglich am selben PC oder derselben Konsole können drei Mitstreiter gemeinsam die drei Figuren lenken - was wegen des fehlenden Splitscreens unübersichtlich ist. Die Sprachausgabe erfolgt auf Englisch, dazu gibt es deutsche Untertitel.

  • The Cave
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The Cave

The Cave ist über Publisher Sega ab dem 23. Januar 2013 als Download für Windows-PC, Mac OS, Linux, Xbox 360 und Playstation 3 über die üblichen Kanäle verfügbar - für Windows-PC etwa über Steam für rund 13 Euro. Eine offizielle Altersfreigabe durch die USK liegt nicht vor, allerdings hat das Programm nach Einschätzung von Golem.de keinerlei problematische Inhalte.

Fazit

Ron Gilbert könnte vermutlich bis zur Rente damit durchkommen, seine eigenen Adventure-Klassiker zu kopieren. Stattdessen macht er mit The Cave vieles neu - allein schon dafür gebührt ihm Lob. Insgesamt ist sein Höhlenabenteuer gelungen.

Eine echte Handlung fehlt zwar, und auch die auf den ersten Blick herrlich skurrilen Figuren bleiben etwas blass. Dafür gibt es knackige, sehr logische und vor allem originelle Rätsel. Dass die Lösungswege von der Auswahl der Charaktere abhängen, motiviert zum Rumprobieren. Während bei typischen Adventures ein zweiter Durchgang wenig Sinn ergibt, machen in The Cave auch die Wiederholungen Spaß.

Genre-Puristen dürften über den Jump-and-Run-artigen Aufbau schimpfen, die Steuerung ist aber so gut und einfach, dass es Spaß macht, durch die Stollen zu springen. Unterm Strich ist The Cave trotz kleiner Schwächen ein gelungenes Experiment mit guten Ideen, dem neben Liebhabern von Adventures auch Denksportfans eine Chance geben sollten.

 Test The Cave: Höhle mit Humor

deutscher_michel 24. Jan 2013

Dann lieber nen Film gucken oder im Stau stehen was? Ich hab mich damals so viel...

deutscher_michel 24. Jan 2013

klar die 2,50¤ die du beim wiederverkauf eines Spiels in dieser Preisklasse durch die...

Wussel 23. Jan 2013

Jep, gestern Abend stand dort auch "1Tag und eine Stunde"...

LH 23. Jan 2013

Das Original Lost Vikings wurde für das SNES entwickelt :) Tolles Spiel, ich spiele es...

genussge 23. Jan 2013

Hoffentlich kommt noch eine VITA-Umsetzung. Wäre ein schönes Spiel für unterwegs.

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Social Gamer / 25. Jan 2013

The Cave Guide, Tipps und Tricks



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