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Zwischensequenz von Sunset Overdrive
Zwischensequenz von Sunset Overdrive (Bild: Golem.de)

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Sunset Overdrive wird auf der Xbox One mit 30 fps in 900p (1.600 x 900 Pixel) berechnet und dann auf HD hochskaliert. Die Entwickler begründen das damit, dass sie statt einer höheren nativen Auflösung lieber eine besonders detailreiche Umgebung zeigen möchten. Das kann man durchaus durchgehen lassen, denn die Grafik macht tatsächlich einen richtig guten Eindruck: Die Texturen wirken scharf, die Fernsicht ist klasse, und trotz teils riesiger Gegnermassen haben wir keine Ruckler bemerkt - Insomniac hat eines der schönsten und grafisch imposantesten Spiele abgeliefert, die wir bislang auf der Microsoft-Konsole gesehen haben.

Sunset Overdrive erscheint am 31. Oktober 2014 für die Xbox One und kostet rund 70 Euro. Das Programm enthält einen Multiplayermodus, den wir mangels Mitspielern nicht sinnvoll ausprobieren konnten. Hierzulande kommt das Spiel laut Publisher Microsoft ohne inhaltliche Schnitte gegenüber dem US-Original auf den Markt.

  • An einer Stromleitung hängend surfen wir zu den Mutanten. (Screenshot: Golem.de)
  • An den Hochhäusern links und rechts im Hintergrund müssen wir hochgelangen ... (Screenshot: Golem.de)
  • Einer unserer wenigen Freunde erklärt uns ein paar Dinge über Sunset City. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Übersichtskarte werden Nebenmissionen und Extras eingeblendet. (Screenshot: Golem.de)
  • Der TNTeddybär-Werfer im Einsatz. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Stadtpark treffen wir Studenten in einer Spielhalle. (Screenshot: Golem.de)
  • Waffen lassen sich nach und nach mit Extras verbessern. (Screenshot: Golem.de)
  • Die größte Gegnergruppe sind die Od, es gibt aber noch weitere Fraktionen. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf der kleinen Karte links unten sehen wir, wo Gegner lauern. (Screenshot: Golem.de)
  • Missionsbeschreibungen sind etwas kurz gehalten.
  • Im Waffenrad wählen wir unsere Schießprügel aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Aussehen und Kleidung des Helden kann der Spieler jederzeit ändern. (Screenshot: Golem.de)
  • Einige Gegner bilden beim Platzen Wörter. (Screenshot: Golem.de)
  • Kampf gegen Mutantenhorden aus luftiger Höhe (Screenshot: Golem.de)
Aussehen und Kleidung des Helden kann der Spieler jederzeit ändern. (Screenshot: Golem.de)

Die Lokalisierung ist hörbar aufwendig, trotzdem klingen uns die deutschen Sprecher etwas zu steril, insbesondere die Stimme der Hauptfigur wirkt zu brav. Die USK hat eine Freigabe ab 16 Jahre erteilt.

Fazit

Es gibt Momente, in denen wir richtig begeistert sind von Sunset Overdrive. Wenn wir auf einer Stromleitung über einen riesigen Park surfen und von oben die Monsterhorden mit Sprengstoff-Teddybären eindecken, oder wenn wir uns Etage für Etage an der Außenfassade von Hochhäusern emporkämpfen und uns auf dem Tennisplatz ganz oben mit einer Bande böser Damen prügeln, fühlt sich das nach großem Actionkino an.

Schade, dass Spielfluss und -spaß an weiteren Stellen oft merkwürdig ausgebremst werden. Es gibt zu viele kleinteilige Missionen, in denen nach ein paar erledigten Mutanten gleich eine kurze Zwischensequenz oder die nächste schlecht erklärte Miniaufgabe wartet. Wir haben auch deshalb relativ lange gebraucht, um wirklich mit der überladenen Steuerung klarzukommen. Für eine arcadige Ballerorgie fühlt sich Sunset Overdrive zu kompliziert an - dabei ist uns gleichzeitig der Schwierigkeitsgrad wegen des Checkpoint-Systems zu niedrig.

Es gibt durchaus weitere Kritikpunkte wie die seltsam ernsthaft erzählte, im Grunde aber banale Handlung und die spektakulär schöne, aber auch sterile Stadt sowie die gelegentlichen Kameraprobleme. Allerdings: Es gibt eben auch weitere Stärken, etwa das klasse umgesetzte Surfen, die stellenweise tollen Grafikeffekte und wahnsinnig viele kleine Gags und Ideen.

Das alles zusammen macht Sunset Overdrive zu einem ordentlichen Actionspiel aus vielen Elementen, die aber kein stimmiges Ganzes ergeben, weshalb es unter seinen Möglichkeiten bleibt. Trotzdem sollten Fans von Effektfeuerwerken, die es gerne schön schräg mögen, den Kühlschrank mit Energydrinks füllen und so gewappnet einen Blick wagen.

 Uncoole Handlung und eiskalte Waffen

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motzerator 28. Okt 2014

Es ärgert einen doch immer noch. Weil man nicht sterben sondern weiter kommen will. Ich...

Feron 27. Okt 2014

Das klingt doch schon mal gut :) @RechtsVerdreher Nö, deswegen eher weniger. Ich wüsste...



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