Test Strike Suit Zero Es ist nicht leicht, ein Mech zu sein

Das über Kickstarter finanzierte Weltraumspiel Strike Suit Zero ist da. Spieler schlagen dramatische Schlachten in einem Raumschiff, das sich zum Kampfroboter wandelt - ganz im Stil japanischer Mecha-Comics.

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Für die Fertigstellung von Strike Suit Zero haben die Entwickler fast 175.000 US-Dollar über Kickstarter gesammelt und nichts Geringeres versprochen als eine Neuerfindung von Weltraumschlachten, untermalt mit fantastischer Musik. Jetzt ist das Spiel für Windows auf Steam und in weiteren Downloadshops erhältlich. Seine größte Besonderheit sind die Raumschiffe, die sich in Mechs verwandeln können. Obwohl bekannte Namen für das Flair von Mangas und Animes rund um gigantische fliegende Roboteranzüge sorgen sollten, haben die Entwickler von Born Ready ihr Versprechen aber nicht gehalten.

Dabei waren die hohen Erwartungen berechtigt: Raumschiffe, die sich zu riesigen laufenden Maschinen mit Armen und Beinen wandeln können, sind aus tollen Serien wie Macross oder Mobile Suit Gundam bekannt. Ebenso Mechs, die sich Kämpfe nicht nur fliegend im All, sondern auch auf und in riesigen Schlachtschiffen liefern. Nicht nur mit Waffen, sondern auch im Nahkampf. Um das japanische Flair richtig zu treffen, engagierte Born Ready extra den Designer Junji Okubo (Appleseed: Ex Machina, Steel Battalion), der die Mechs für Strike Suit Zero entwarf. Dem Soundtrack von Paul Ruskay (Homeworld) lieh zudem auch die japanische Sängerin und Liedtexterin Kokia (Tales of Innocence, Gunslinger Girl: II Teatrino) ihre Stimme.

Auch das Entwicklerteam des noch jungen britischen Spielestudios Born Ready berechtigte zu Hoffnungen: Seine Mitglieder haben bereits an Spielen wie Call of Duty Finest Hour, Warhammer: Firewarrior, Batallion Wars, Dark Messiah of Might and Magic, Dungeon & Dragons Tactics und Geometry Wars Galaxies mitgewirkt.

Es ist was los im Weltenraum

Einiges an Strike Suit Zero ist tatsächlich gut gelungen. Die Schlachten sind wirklich imposant umgesetzt mit gleißenden Explosionen, Energiestrahlen und berstenden Schiffen. Die hektischen Gefechte werden begleitet von Funksprüchen von Kameraden, die etwa vor sich nähernden Schiffen warnen oder gratulieren, dass ein Gegner zerlegt wurde, und dezenter Musik.

Gekämpft wird nicht nur gegen feindliche Jäger, sondern auch gegen Fregatten und große Schiffe. Die sind die größte Herausforderung - unter heftigem Beschuss müssen hier in großen Schlachten deren Geschütztürme ausgeschaltet werden. So können die Bomber oder Schlachtschiffe der eigenen Fraktion zum Zuge kommen, ohne groß Schaden zu nehmen.

Viel Schaden können auch Torpedos der Gegner anrichten, die es deshalb vor dem Einschlag auf freundlichen Schiffen auszuschalten gilt. Ein hektisches Unterfangen, insbesondere wenn sich die Flotten bereits im Nahkampf befinden.

Hit and run 

wmayer 26. Jan 2013

-.-

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