Test Spec Ops The Line: Antikrieg in der Luxusstadt
Spec Ops The Line (Bild: 2K Games)

Test Spec Ops The Line Antikrieg in der Luxusstadt

Das Berliner Entwicklerstudio Yager setzt mit Spec Ops The Line auf Action und eine erwachsene Story in den Ruinen von Dubai. Schade nur, dass die Designer ihre Antikriegsbotschaft mit spielerisch teils arg konventionellen Mitteln transportieren.

Anzeige

Im Stakkato fetzen die Schüsse durch das, was einst die Halle eines Luxushotels gewesen sein muss. Wo früher gefeiert wurde, werfen sich jetzt Captain Martin Walker und zwei Begleiter hinter Bartheken in Deckung. Irgendein Irrer hat dafür gesorgt, dass im Hintergrund der Song "Hush" von Deep Purple läuft, während sich Walker in Spec Ops The Line ein Feuergefecht mit den Soldaten vom verfluchten 33er Bataillon liefert. Der aufpeitschende Rocksong, Schreie, Schüsse, dazu die durch das zerstörte Dach hereinbrechende Sonne und aufgewirbelter Sand: willkommen im Games-Gegenstück zu Apokalypse Now.

Auf den ersten Blick erinnert Spec Ops The Line zwar an Action in der Machart von Call of Duty. Wer dann aber genauer hinsieht, entdeckt mindestens genauso viele Parallelen zum Antikriegsfilm von Francis Ford Coppola. Allerdings - durchaus zeitgemäß - in die Ruinen der arabischen Metropole Dubai versetzt. So hat sich im Film wie im Spiel ein US-Offizier mit seinen Untergebenen von der restlichen Armee abgesetzt und sein eigenes Reich aufgebaut - im Spiel eben in der Wüstenstadt statt im Dschungel. Der Offizier in Spec Ops heißt übrigens Colonel John Konrad, was eine sehr direkte Anspielung auf den Schriftsteller Joseph Conrad ist, dessen Erzählung Herz der Finsternis die Grundlage für Apocalpyse Now bildet.

  • Spec Ops The Line
  • Spec Ops The Line
  • Spec Ops The Line
  • Spec Ops The Line
  • Spec Ops The Line
  • Spec Ops The Line
  • Spec Ops The Line
  • Spec Ops The Line
  • Spec Ops The Line
  • Spec Ops The Line
  • Spec Ops The Line
  • Spec Ops The Line
Spec Ops The Line

Spieler steuern Captain Walker in der rund acht bis zehn Stunden langen Kampagne von The Line aus der Schulterperspektive, die beiden KI-Kumpel Lugo und Angel agieren selbstständig. Allerdings kann der Spieler den beiden ein Ziel vergeben, das sie dann selbstständig und mit ziemlich großer Treffsicherheit ausschalten, und ihnen - vor allem in wilderen Gefechten praktisch - den Befehl erteilen, schnell mal eine Blendgranate zu werfen. Unsterblich sind die beiden nicht: Wenn einer der Sergeants zu viel Blei fängt, sinkt er verletzt zu Boden und der Spieler muss sich innerhalb eines meist ausreichend langen Zeitraums zu ihm vorkämpfen, um ihm per Tastendruck eine Spritze zu verpassen. Sonst geht es, wie beim Ableben von Walker selbst, zurück zum letzten der meist fair angelegten Checkpoints.

Wichtig: Walker und seine Mannen sollten immer Deckung suchen. Ähnlich wie in Gears of War kann man per Tastendruck ziemlich bequem und einigermaßen sicher über die Begrenzungen hinwegfeuern und es so durchaus mit größeren Gruppen aufnehmen - praktisch, denn im scheinbar so menschenleeren Dubai kämpft in den Gefechten gefühlt ein Großteil der US-Army. Walker und seine Jungs wehren sich mit Schießprügeln wie der AK47, Maschinenpistolen und Schrotflinten. Entscheidend ist, dass man taktisch geschickt immer die Waffe eines Feindes aufnimmt, von der im jeweiligen Gebiet am meisten Munition zu finden ist - sonst muss Walker als Notlösung zu seiner Armeepistole greifen, und auch die verfügt nicht über unendlich viele Kugeln.

Abwechslung durch Level-Vielfalt 

blupp1 03. Jul 2012

Dann schau dir doch Arma an? Dort gibt es US, GB, DE,... bald auch CZ.

wasabi 03. Jul 2012

Vielleicht ist der Soldat James Ryan nicht das beste Beispiel, weil der zu sehr Hollywood...

Vradash 03. Jul 2012

Ich habe mir das Spiel vorgestern gekauft und schnell festgestellt dass das wirklich nur...

sparvar 02. Jul 2012

....ist wiedermal bescheiden bzw. für'Arsch. es ist nicht der gegner der schwer am pc zu...

gamer_tag 02. Jul 2012

Ich finde zwar auch wie der Tester, das Spec Ops gameplaytechnisch ein frontaler 3rd...

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  2. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim
  3. IT-Prozess- und Anwendungsberater (m/w) Produktinformationsmanagement
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen (bei Stuttgart)
  4. Projektleiter Software Standardisierung (m/w) Schwerpunkt Fördertechnik
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Agents of Storm

    Free-to-Play-Strategie von den Max-Payne-Machern

  2. Sipgate

    Dienste nach DDoS-Angriff wiederhergestellt

  3. Rockstar Games

    GTA San Andreas erscheint neu für die Xbox 360

  4. G3 Screen

    LGs erstes Smartphone mit eigenem Nuclun-Prozessor

  5. Apple Watch

    Apples Saphirglas-Hersteller stellt Produktion ein

  6. LG G Watch R

    Runde Smartwatch von LG kommt nach Deutschland

  7. Systemanforderungen

    Ohne 200-Euro-Grafikkarte läuft Assassin's Creed Unity nicht

  8. App Rooms

    Facebook macht die Foren mobil

  9. Leistungsschutzrecht

    Streit zwischen Verlagen und Google geht weiter

  10. Smartwatches

    Android Wear emanzipiert sich ein wenig von Smartphones



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Kazam Tornado 348 ausprobiert: Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display
Kazam Tornado 348 ausprobiert
Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display

Google: Nexus 9 als erstes Tablet mit 64-Bit-Tegra von Nvidia
Google
Nexus 9 als erstes Tablet mit 64-Bit-Tegra von Nvidia
  1. Android L Das L steht für Lollipop
  2. Volantis Nexus 9 bekommt FCC-Zertifizierung

Nanotechnologie: Die unbekannten Teilchen
Nanotechnologie
Die unbekannten Teilchen
  1. Anode aus Titandioxid Neuer Akku lädt in wenigen Minuten
  2. Nanotechnologie Mit Nanoröhrchen gegen Produktfälschungen

    •  / 
    Zum Artikel