Soul Calibur 5
Soul Calibur 5 (Bild: Namco-Bandai)

Test Soul Calibur 5 Auch Meuchelmörder prügeln gern

Neue Kämpfer, neue Story und ein Gastauftritt des Assassinen Ezio Auditore: Soul Calibur 5 führt den epischen Kampf zwischen Gut und Böse fort - und versucht, die rasante Prügelei mit punktuellen Verbesserungen aufzuwerten.

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Soul Calibur 5 spielt 17 Jahre nach dem Vorgänger. Im Mittelpunkt der Kampagne des Prügelspiels von Namco Bandai stehen Patroklos, Sohn der Sophitia Alexandra, sowie seine Schwester Pyrrha. Beide erreichen allerdings nicht die Klasse und Faszination früherer Hauptkämpfer. Besser sieht es da bei einigen der weiteren Neuzugängen aus, etwa dem werwolfähnlichen "Zwei". Der obligatorische Gastcharakter ist diesmal ein altbekannter Actionheld: Meuchelmörder Ezio Auditore aus Assassin's Creed integriert sich gelungen ins Spiel und lässt sich mit seinen scharfen Klingen auch sehr angenehm spielen.

Wer sich vor allem auf den Storymodus gefreut hat, erlebt bei Soul Calibur 5 eine Enttäuschung: Eine altbackene Geschichte über Rache und Macht, unspektakuläre Zwischensequenzen und vor allem der geringe Umfang wirken lieblos und undurchdacht. Trotz frustrierend harter Bosskämpfe am Ende ist nach etwa zwei Stunden schon wieder alles vorbei, ohne dass wirklich Spannung aufgekommen ist oder interessante Handlungsstränge zu erleben gewesen wären.

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Soul Calibur 5

Die Stärken von Soul Calibur 5 entfalten sich in den anderen Modi besser, also bei Arcade-Gefechten, dem schnellen Kampf, den Herausforderungen im Legendäre-Seelen-Modus sowie natürlich den Multiplayergefechten. Die grundsätzliche Spielmechanik ist unverändert und garantiert dynamische, fordernde und oft auch taktisch geprägte Prügeleien. Ein paar Neuerungen steigern den Spielspaß: Neben zusätzlichen Moves wurde vor allem das Balancing verbessert und die zu große Macht einiger Charaktere und Aktionen herabgesetzt. Große Bedeutung kommt nun zudem Energieleisten zu, die während des Kampfes aufgeladen und dann für den Einsatz besonders mächtiger Attacken genutzt werden können.

Wer will, kann wieder seinen eigenen Charakter erstellen - und hat dabei beeindruckend viele Möglichkeiten zur Auswahl, sowohl sehr gut aussehende als auch völlig skurrile Kämpfer zu erschaffen. Von Muskelumfang über die Frisur bis hin zu mehr oder weniger Bekleidung und diversen Accessoires reicht die Palette. Die selbst erschaffenen Recken lassen sich dann in allen Modi abseits der Storymissionen einsetzen.

Die Grafik von Soul Calibur 5 wird dem hervorragenden Ruf der Serie gerecht. Die Kämpfer sind fantasievoll designt und wunderbar animiert, die lebendigen Schauplätzte strotzen vor kleinen Details. Auch der abwechslungsreiche Soundtrack untermalt die Kämpfe gewohnt atmosphärisch.

Soul Calibur 5 ist für Xbox 360 und Playstation 3 erhältlich. Das Spiel hat eine USK-Freigabe ab 16 Jahren erhalten und kostet etwa 50 Euro.

Fazit

Trotz der großartigen Spielbarkeit und der tollen Präsentation - Soul Calibur 5 bleibt hinter den Erwartungen zurück. Vor allem der Storymodus wirkt überhastet und lieblos, einige neue Charaktere wirken wie ein müder Abklatsch älterer Heroen. Eine überzeugende Prügelei ist das Spiel zweifellos; aber es bleibt der Eindruck, dass in den drei Jahren Entwicklungszeit seit dem vierten Teil mehr möglich gewesen wäre.


derKlaus 14. Feb 2012

Da haste nix verpasst. Bei Teil 1 und 2 fand ich die Quest Modi oder wie die hießen aber...

derKlaus 14. Feb 2012

wird vielleicht als Download nachgereicht, we weiß? Ich fand alle SC-Teile ab Teil 3 im...

derKlaus 14. Feb 2012

Startet halt eine Petition :) Hat bei Dark Souls ja auch dafür gesorgt, daß da zumindest...

Dragos 13. Feb 2012

kennst du nicht, schäme dich :)

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