Test Risen 2: Piratenabenteuer à la Piranha Bytes
Risen 2 Artwork (Bild: Piranha Byites)

Grafikfehler und Fazit

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Das größte Problem: Es vergehen so gut wie nie auch nur fünf Minuten, ohne dass mehr oder weniger massive Grafikfehler den Gesamteindruck stören. Da spiegelt sich ein Mond plötzlich gleich zweifach auf dem Meer, seltsame Artefakte lassen einen Teil des Bildes wild aufblitzen, oder in der Ferne stehen Kisten in der Landschaft, die beim Näherkommen dann doch nicht da sind. Der wohl seltsamste Effekt sind auf- und wegploppende Pflanzen - das wirkt so bizarr, dass es in einem Alienspiel auf einem fremden Planeten fast schon wieder gut wäre.

Auch sonst ist Risen 2 nicht so bugfrei, wie ein derartiges Programm sein sollte. Echte Abstürze oder Spielstopper blieben uns immerhin erspart. Es kann aber schon mal vorkommen, dass der Spieler ein verschlossenes Tor überwindet, weil er eine Kanone hinter der Stadtmauer aufgrund eines Fehlers doch anklicken kann. Oder dass er einem NPC bis zu einem Kampf folgen muss, den er zu dem Zeitpunkt nicht gewinnen kann.

Da ist es doppelt ärgerlich, dass das Spiel alle paar Minuten automatisch den Spielstand sichert, aber dabei jedes Mal eine neue Datei anlegt. Wer dann auch noch die Quicksave-Funktion verwendet, die ebenfalls immer neue Dateien hinzufügt, findet sich im Savegame-Ordner nach ein paar Stunden garantiert nicht mehr zurecht. Auf einem Rechner hatten wir außerdem ab der zweiten Insel massive Probleme mit der Bildwiederholrate, die trotz mehr als ausreichender Leistungsreserven nach ein paar Minuten kaum mehr als ruckelige 15 Bilder pro Sekunden betrug.

Risen 2 ist für Windows-PC ab dem 27. April 2012 erhältlich und kostet rund 40 Euro. Eine Aktivierung auf Steam ist erforderlich, dann kann der Spieler im Offlinemodus auch ohne Internetverbindung spielen; ein Weiterverkauf ist aber nicht möglich. Neben der Steuerung per Tastatur und Maus lässt sich das Abenteuer auch am PC mit einem Xbox-360-Controller bedienen - was ausgesprochen gut funktioniert. Für Xbox 360 und Playstation 3 erscheint das Programm erst später als ursprünglich geplant. Nach aktuellem Stand will es Publisher Deep Silver am 3. August 2012 für Konsole veröffentlichen. Die USK hat eine Freigabe ab 12 Jahren vergeben.

Fazit

Hisst die Totenkopfflagge! Risen 2 macht mit seiner Mischung aus packender Handlung, altvertrautem Piranha-Bytes-Spielgefühl und dem frischen Freibeuter- und Voodooszenario sehr viel Grundlegendes richtig - zumal auch die Größe der Welt und die Freiheit beim Abenteuern stimmen. Das Kampfsystem bietet eine gute Mischung aus viel Action und ein bisschen Taktik, das Charaktersystem motiviert zum Experimentieren und bringt ein paar sinnvolle Neuerungen. Ärgerlich sind allerdings die vielen Grafikbugs, die den Spieler alle paar Minuten aus der Welt reißen können. Davon abgesehen, ist Risen 2 ein klare Empfehlung für Fans der Serie(n) und generell für die Freunde storylastiger Rollenspiele.

 Steam-Pflicht

Sankorinaa 27. Okt 2012

hallo, läster Freunde, Jetzt mal im Ernst, Ich mach meine LP's zwar nicht mit viel...

0xDEADC0DE 08. Mai 2012

Seltsam, ich fand es zu leicht. Ich habe auch fast kein Vodoo benutzt, die Tränke waren...

dreamtide11 30. Apr 2012

Hm, also im Gegensatz zu Risen 1 finde ich R2 ja mal wieder etwas mehr Gothic-like. Das...

Gungosh 30. Apr 2012

Tach, kleiner Erfahrungsbericht zu (siehe Betreff): Ich sehe Risen 2 in Steam News und...

Anonymer Nutzer 27. Apr 2012

lol 4players glaubwürdig. xD Sind das nicht die wenn ein Spiel (was auch wirklich gut...

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