Test Real Racing 3 Tolles Rennspiel im Micropayment-Schraubstock

Die vermutlich beste Rennspielserie für Tablets und Smartphones schickt - grundsätzlich kostenlos - ein neues Spitzenmodell auf die Pole Position: Real Racing 3. Ein klasse Programm, dessen Geschäftsmodell allerdings die Wirkung von Zucker im Tank hat.

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Wer gerne im Zug, Flugzeug oder auf dem Beifahrersitz Auto fährt, hat auf Smartphone oder Tablet jetzt eine Möglichkeit mehr: Electronic Art hat das von seinem Entwicklerstudio Firemint produzierte Real Racing 3 veröffentlicht. Die Vorgänger hatten schon Klasse, und zumindest die Zahlen legen für Teil 3 auch Masse nahe: Es gibt 46 lizenzierte Vehikel von Herstellern wie Porsche, Lamborghini, Dodge, Bugatti und Audi. Dazu kommen Rennen mit bis zu 21 Kontrahenten auf Kursen wie Silverstone und dem Hockenheimring sowie über 900 unterschiedliche Events - vom Stock-Car-Rennen bis zur Supercar-Liga mit Sportflitzern aus Italien und Deutschland.

Technisch hat sich einiges gegenüber dem Vorgänger getan. Die Grafik wirkt deutlich verbessert: Die Lacke funkeln geradezu im Sonnenlicht, die Strecken sind abwechslungsreich und interessant gestaltet. Eine Reihe von Funktionen des Vorgängers haben die Entwickler allerdings gestrichen: Weder gibt es in Teil 3 die Möglichkeit, per Airplay auf einem HD-Fernseher zu spielen, noch gibt es einen echten Multiplayermodus.

Der Ersatz für die Onlinepartien trägt den offiziellen Namen "Time Shifted Multiplayer". In der Praxis bedeutet dass, dass Real Racing 3 das Fahrverhalten anderer menschlicher Mitstreiter auswertet und sie als Gegner auf den Parcours setzt. Der Spieler rast mit Autos um die Wette, als deren Fahrer echte Menschen angezeigt werden. Derzeit sind das sehr viele Spieler aus Asien mit entsprechend nicht lesbaren Schriftzeichen. Eigentlich soll der Pool aber mit Kumpels aus sozialen Netzen gefüllt werden.

Im Alltag hat das System gelegentlich Nachteile: Uns ist immer wieder mal passiert, dass wir in einzelnen Rennen plötzlich keinerlei Chancen hatten, auf einem der vorderen Plätze zu laden. Auch wenn wir den Wettbewerb abgebrochen und in gleicher Besetzung neu gestartet haben, haben wir nur Rücklichter zu sehen bekommen. Bei einem völligen Neustart war das Feld dann plötzlich wieder recht ausgeglichen - und ab und zu war es sogar auffällig einfach, einen Start-Ziel-Sieg zu erringen. Möglicherweise müssen die Entwickler hier noch nachbessern, oder es fehlen schlicht noch mehr menschliche Profile, die mit unserem vergleichbar sind.

Die Steuerung erfolgt grundsätzlich durch das Drehen des Smartphones oder Tablet. Aufs Gaspedal tritt das Programm automatisch, Gangwechsel erledigt es ebenfalls selbst - jedenfalls in der einfachsten, voreingestellten von sieben Steuerungsarten. Auf Wunsch lassen sich außerdem Fahrhilfen deaktivieren und eine Reihe weiterer Einstellungen vornehmen. Ein echtes Schadensmodell gibt es nicht, ebenso hat Firemint die bei einer früheren Präsentation gezeigten Replays wieder gestrichen.

Real Racing 3 ist grundsätzlich kostenlos für Smartphones und Tablets als Download erhältlich. Es setzt Android 2.3.3 oder iOS 4.3 voraus. Bei Golem.de haben wir das Spiel auf einer kleinen Reihe von Geräten ausprobiert: Auf einem iPad Mini hatten wir grundsätzlich das Gefühl, dass die Bildwiederholrate nicht ganz optimal war, auf einem iPad 3 kam es in der Cockpitansicht sogar zu starken Rucklern. Auf anderer Hardware wie einem iPhone 4S lief das Programm hingegen sehr flüssig, auf den ganz aktuellen Geräten sowieso.

Unterhaltskosten und Fazit 

Konfuzius Peng 12. Mär 2013

Mich nervt es bereits seit längerem extrem, dass es den Games im Google Play Store nicht...

layer8 04. Mär 2013

jo, hab mit dem nissan silvia angefangen, nach paar rennen, dann alle upgrades dann den...

lhazfarg 02. Mär 2013

Das wird durch ständiges Wiederholen nicht richtiger: Du "kaufst" nicht wie früher ein...

Dadie 01. Mär 2013

Nennt sich ggf. Mundraub. Und selbst die Bibel sagt das Mundraub erlaubt ist. Das...

yast 01. Mär 2013

Real Racing 2 war extra angepasst zur Ausgabe an den Fernseher. Kein einfaches Mirroring.

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