Test Ni No Kuni Märchenhaftes Rollenspiel auch für Erwachsene

Ein erfolgreiches Zeichentrickstudio kooperiert mit einem erfolgreichen Spielentwickler - und heraus kommt ein toll erzähltes Abenteuer für die Playstation 3: Ni No Kuni ist nicht nur für passionierte Rollenspieler eine Offenbarung.

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Auf dem Papier schien die Kooperation des legendären Zeichentrickstudios Ghibli (Prinzessin Mononoke) und der Spielentwickler von Level 5 (Professor Layton) traumhafte Voraussetzungen für ein Rollenspiel-Highlight zu schaffen. Skepsis blieb trotzdem, da derartige Kooperationen auch oft genug schiefgehen. Ni No Kuni erfüllt die hohen Erwartungen aber - unter anderem, weil die Story den Spieler in seinen Bann zieht und sich der Titel schon in den ersten Minuten wie ein neuer Ghibli-Film zum Selbstspielen anfühlt.

Im Mittelpunkt steht der gerade mal 13-jährige Oliver, der den Tod seiner Mutter miterleben und mitverantworten muss. Lange Zeit zum Trauern bleibt ihm allerdings nicht, denn plötzlich erwacht sein Kuscheltier zum Leben und erzählt ihm von der Parallelwelt Ni No Kuni. Dort soll es zu jedem Lebewesen in Olivers realer Welt ein Gegenstück geben - auch eine Seelenverwandte seiner Mutter. In Ni No Kuni herrschen allerdings Angst und Schrecken, weil die Welt von einem bösen Zauberer unterjocht wird. Zeit also für Oliver, aufzubrechen und auf diesem Wege vielleicht auch seine Mutter zurück ins Leben zu holen. Als ständigen Begleiter hat er sein magisches Buch im Gepäck, das detailliert über Zauber, Attacken, die Story und vieles mehr informiert.

Die frei begehbare (und später etwa auch per Schiff oder Drachen zu bereisende) Welt von Ni No Kuni gehört zum Schönsten, was in Sachen Rollenspielen bisher auf Konsolen zu sehen war. Angefangen bei den unterschiedlichen Bewohnertypen bis hin zu den zahllosen Schauplätzen: Ständig begeistern liebevolle Details und abdrehte Ideen. Oliver ist in dichten Wäldern ebenso unterwegs wie in idyllischen Dörfern, er besucht Dungeons, Friedhöfe, Tempel - und hat überall mehr als genug zu tun.

In Sachen Spielprinzip verlässt sich Ni No Kuni auf klassische Rollenspielstärken. Es gilt, zahllose Echtzeitkämpfe mit geschicktem Einsatz von Angriffs- und Magie-Attacken für sich zu entscheiden oder im richtigen Moment eine Deckungsaktion auszuführen. Natürlich verbessert sich Oliver durch erfolgreiche Kämpfe, er lernt neue Attacken und Zauber und kann sich nach und nach auch an Portale und Kontrahenten heranwagen, die zu Beginn noch zu mächtig für ihn sind.

KI-Begleiter und Fazit 

jajaja 04. Feb 2013

Du tust mir leid..

KleinerWolf 02. Feb 2013

tja, man kann es halt nicht allen gerecht machen.

KleinerWolf 02. Feb 2013

klar, weil die PSP verkauft sich auch nicht.

tangonuevo 01. Feb 2013

Wenn ihr "News für Profis" lesen wolltet, dann wärt ihr bei heise. golem ist ganz klar...

Bouncy 01. Feb 2013

Klär uns doch auf :)

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