KI-Begleiter und Fazit

Anzeige

Auf sich allein gestellt ist Oliver dabei nicht: Ihm schließen sich nicht nur zwei Mistreiter an, er und seine Kameraden kontrollieren zudem Begleiter - kleine, meist knuffige Kreaturen, denen sich Verhaltensweisen befehlen lassen, mit denen sie sich dann nacheinander im Kampf als Unterstützung erweisen. Diese Begleiter verfügen über eigene Attacken und Charakterwerte und werden mit der Zeit ebenfalls stärker. Wenn sie etwa mit den richtigen Süßigkeiten gefüttert werden, wächst ihre Durchschlagskraft kontinuierlich an.

Die niedliche Optik sollte nicht missverstanden werden: Der Schwierigkeitsgrad der Kämpfe steigt mit der Spielzeit deutlich an. Wer dann übersieht, dass das Wiederholen bestimmter Angriffsaktionen eine gewisse Regenerationszeit benötigt, er die passende Attacke gerade nicht parat hat oder nicht immer wieder vor gegnerischen Attacken in Deckung geht, hat ein Problem.

Aber auch abseits der Kämpfe ist genug zu tun. Immer wieder warten Nebenaufgaben, etwa wenn Dorfbewohner um einen Gefallen bitten. Da sind dann auch regelmäßig kleine Sammelaufgaben oder Knobeleien zu lösen - zusammen mit der Möglichkeit, eigene Waffen und Heiltränke herzustellen, depressive Bewohner mit Magie die Laune zu verbessern, in den Shops neue Ausrüstungsgenstände zu kaufen, die Welt bis in die letzte Ecke zu erkunden oder von Zeit zu Zeit auch wieder in die "Realität" zurückzuwechseln, ergibt das genug Stoff für 50 bis 60 Stunden Spielspaß.

Die Szenerie von Ni No Kuni sieht nicht nur toll aus, sondern ist auch perfekt in Szene gesetzt - die Animationen sind flüssig, die Übergänge zwischen Spielgrafik und Zwischensequenzen fließend und der orchestrale Soundtrack filmreif. Die Hingabe, mit der hier auch auf Kleinigkeiten geachtet wurde, ist in jeder Szene spürbar.

Ni No Kuni erscheint am 1. Februar 2013 über Namco Bandai für Playstation 3 und wird etwa 60 Euro kosten. Sprachausgabe gibt es wahlweise auf Japanisch oder Englisch, Untertitel auf Deutsch, Englisch und einer Reihe weiterer Sprachen. Das Spiel hat von der USK eine Altersfreigabe ab 12 Jahren erhalten.

Fazit

Wer an Ni No Kuni etwas kritisieren will, wird höchstens beim Spielprinzip fündig, denn da bietet der Titel "nur" klassische Rollenspielaction mit ein paar KI-Schnitzern. Die Gefechte sind allerdings in eine derart schöne und detailreiche Welt und eine bravourös erzählte Geschichte eingebettet - wer auch nur ansatzweise Gefallen an japanischen Rollenspielen oder gut erzählten Märchen findet, wird Ni No Kuni schnell und uneingeschränkt ins Herz schließen.

 Test Ni No Kuni: Märchenhaftes Rollenspiel auch für Erwachsene

jajaja 04. Feb 2013

Du tust mir leid..

KleinerWolf 02. Feb 2013

tja, man kann es halt nicht allen gerecht machen.

KleinerWolf 02. Feb 2013

klar, weil die PSP verkauft sich auch nicht.

tangonuevo 01. Feb 2013

Wenn ihr "News für Profis" lesen wolltet, dann wärt ihr bei heise. golem ist ganz klar...

Bouncy 01. Feb 2013

Klär uns doch auf :)

Kommentieren




Anzeige
  1. (Junior) Softwareentwickler C#/VB (m/w)
    Prodefacto Forderungsmanagement GmbH, Osnabrück
  2. IT-Projektmanager (m/w) Automobil-Handel
    ADP Dealer Services Deutschland GmbH, Stuttgart
  3. Software-Quality-Assurance-S- pezialist (m/w)
    Continental AG, Frankfurt
  4. Webentwickler (m/w)
    Global Group Dialog Solutions AG, Idstein

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Video

    Yahoo gibt Angebot für Hulu ab

  2. Google X

    Google baut mobiles Internet in Afrika und Südostasien

  3. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  4. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  5. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  6. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  7. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  8. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  9. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  10. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xbox One: Big Brother im Wohnzimmer
Xbox One
Big Brother im Wohnzimmer

Die Xbox One beobachtet den Spieler zwingend per Kinect - und könnte die Daten zumindest zum Teil an Microsoft weiterreichen. Sie hat eine 500-GByte-Festplatte und muss zum Spielen nicht immer mit dem Internet verbunden sein.

  1. Xbox One Hauseigene Halo-Konkurrenz und neues Altes von Rage
  2. Xbox One Forza 5 und Halo-Serie von Spielberg kommen für Xbox One
  3. Microsoft Xbox One mit neuer Kinect und Blu-ray-Laufwerk

Superkondensator: Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit
Superkondensator
Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit

Ein Smartphone, das in einer halben Minute geladen ist, soll ein neuer Energiespeicher ermöglichen. Die Entwicklerin kam auf die Idee, weil sie sich über den dauernd leeren Akku ihres Mobiltelefons geärgert hat.

  1. Silverback-Gorilla Akku als Steckdosenersatz für Notebooks
  2. Akku Kleiner Akku mit großer Leistung
  3. Paul Scherrer Institut Lithium-Ionen-Akkus haben doch einen Memory-Effekt

Scanadu Scout: Tricorder für 200 US-Dollar
Scanadu Scout
Tricorder für 200 US-Dollar

Der Scanadu Scout ist ein mobiles Diagnosegerät nach dem Vorbild des Tricorders aus der Star-Trek-Serie. Damit lassen sich Blutdruck, Puls, Körpertemperatur, Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung und ein Elektrokardiogramm anfertigen. Das Handgerät soll 200 US-Dollar kosten.

  1. Quantified Self Alkoholmessgerät für das Smartphone
  2. WLAN-Netzwerk Cubesensors als Heimsensoren für besseres Raumklima

Zum Artikel