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Need for Speed: Most Wanted
Need for Speed: Most Wanted (Bild: Electronic Arts)

Grafik und Fazit

Erfolge ermöglichen zudem das Aufmotzen des eigenen Fahrzeugs, was allerdings recht trivial ist. Neue Teile wie Reifen, Chassis oder Motortuning sorgen für höheres Tempo. Wer mehr Komplexität erwartet, ist im falschen Spiel. Optisches Tuning ist zudem nicht möglich. Spieler, die gerne längere Zeit im selben Fahrzeug unterwegs sind und es nach eigenem Geschmack ausgestalten wollen, haben an Most Wanted wenig Freude.

Auch Fahrgefühl und KI bewegen sich jenseits der Wirklichkeit. Das garantiert einerseits eine leichte Zugänglichkeit, löst aber andererseits immer wieder Frust aus, etwa wenn es kurz vor der Zielgeraden noch zu einem der zahllosen Crashs kommt und das gesamte Konkurrenzfeld wie am Gummiband am Spieler vorbeirauscht. Überhaupt werden Events immer erst kurz vor Schluss entschieden - fahrerische Glanzleistungen zu Beginn oder massive Takedowns gegen die Kontrahenten scheinen oft nichts zu bewirken. Kurz vor dem Finish sind die Mitraser doch alle wieder da.

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Need for Speed Most Wanted

Auch die Strecken in Fairhaven haben gute und schlechte Seiten: Einerseits ist das weitläufige Areal sehr vielseitig und bietet Autobahnen, Innenstadtgebiete und ruhige Landstraßen mit wenig Gegenverkehr ebenso wie zahlreiche Rampen, Baustellen und andere Möglichkeiten zum Erkunden und Abkürzen der eigentlichen Routen. Aufgrund der sehr kleinen Übersichtskarte entpuppt sich eine vermeintliche Abkürzung aber auch immer mal wieder als falsche Strecke. In dem Fall hilft dann nur ein Neustart des Rennens.

Crashs werden - wie von Burnout gewohnt - in Zeitlupen wiederholt. Obwohl das Schadensmodell nicht sonderlich umfangreich ist, gibt es doch ein paar deutliche Dellen in den Luxuskarossen zu sehen. Eine ganze Reihe lizenzierter Originalmodelle sind im Angebot. Wer mag, fährt im Lamborghini und Mercedes ebenso wie im Bugatti Veyron. Die Fahrzeuge sehen - ebenso wie die Strecken - großartig aus, das Geschwindigkeitsgefühl stimmt ebenfalls. Atmosphärisch funktioniert Most Wanted allerdings nicht, was auch daran liegt, dass der eigene Fahrer und die anderen Most-Wanted-Piloten gesichtslos bleiben und nicht durch interessante Zwischensequenzen noch etwas mehr Stimmung ins Spiel gebracht wird.

Autolog ist wieder mit an Bord

Während der Solopart enttäuscht, kann der Mehrspielermodus durchaus punkten. Es macht Spaß, gegen menschliche Mitspieler Rennen zu fahren, die höchste Geschwindigkeit am Blitzer zu erreichen oder mit waghalsigen Stunts von Gebäuden zu springen - zumal die Herausforderungen fließend in den Spielablauf eingebunden sind und einfach per Knopfdruck via Easydrive-Menü auf der Strecke ausgewählt werden. Die von EA-Spielen mittlerweile bekannten Autolog-Features sorgen zudem für die soziale Einbettung der eigenen Leistungen in diverse Bestenlisten.

Need for Speed Most Wanted ist für Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC erhältlich und kostet etwa 60 (Konsolen) beziehungsweise 40 Euro (PC); die PC-Version muss über Origin aktiviert werden und ist dann fest an das Nutzerkonto gebunden. Das Spiel hat eine USK-Freigabe ab 12 Jahren erhalten.

Fazit

Criterion Games hat über die Jahre diverse Rennspiel-Highlights erschaffen - umso mehr enttäuscht das Team jetzt mit Need for Speed Most Wanted. Selbst wer eher ein Burnout Paradise 2 anstelle eines neues Need for Speed erwartet, wird trotz toller Optik und grundsätzlich gutem Spielgefühl kaum zufrieden sein: Zu frustrierend ist die KI, zu unspektakulär die Rennatmosphäre, zu unmotivierend das Konzept, in ständig wechselnden Fahrzeugen immer nur eine Handvoll vorgegebene Herausforderungen zu absolvieren. Forza Horizon hat erst kürzlich vorgemacht, wie viel besser und motivierender ein Arcade-Rennspiel heutzutage aussehen kann.

 Test Need for Speed Most Wanted: Klassiker mit Burnout(-Syndrom)

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7hyrael 09. Nov 2012

die meisten werden sie wohl mit pro Street vergrault haben. das spiel war einfach der...

7hyrael 09. Nov 2012

/sign... seit dem ersten Most Wanted kam nur noch mist, schon echt traurig wenns nen...

Rogman 04. Nov 2012

Ist ein gutes Spiel. Meine Meinung.

Rogman 04. Nov 2012

Dein Name ist Programm. Es interessiert niemanden, was du aus welchem Grund auch immer...

derKlaus 03. Nov 2012

Das optische Tuning gabs doch erst bei Underground, oder? Das erste Need for Speed war...



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