Abo
  • Services:
Anzeige
Life is Strange
Life is Strange (Bild: Square Enix)

Test Life is Strange: Highschool-Dramolett mit Zeitreise

Ein Mädchen verschwindet, ein anderes kann plötzlich durch die Zeit reisen: Das Adventure Life is Strange schickt Spieler in mehreren Episoden an eine Highschool - in herbstlicher Stimmung. Besonders viel zu entdecken finden dort übrigens Fans von Fotografie.

Anzeige

Was hätte so mancher von uns in der Schule dafür gegeben, nur ein paar Minuten zurückreisen zu können! Sämtliche Klausuren hätte er mit Spitzenergebnissen absolviert, wenn er in Ruhe alles Nötige herausfinden und dann die Zeit hätte zurückspulen können. Die gerade 18 Jahre alt gewordene Schülerin Maxine Caulfield im Adventure Life is Strange verfügt über die Fähigkeit zur Zeitreise, wie sie etwas unvermittelt im Unterricht an der Blackwell Academy in der fiktiven Kleinstadt Arcadia Bay in Oregon herausfindet.

Max kann damit nicht nur die Fragen ihres Lehrers beantworten, sondern fast gleichzeitig den Tod einer Mitschülerin verhindern. Das deutet schon an, dass es in Life is Strange nicht um das Aufpolieren von Noten geht. Stattdessen dreht sich die Handlung um die Außenseiterin Max und um ihre Freundin Chloe, und um das Miteinander in der Schule: um einen elitären Club, um reiche und arme Schüler, sogar um frühe Schwangerschaft und Abtreibung - allerdings werden viele der eher ernsten Themen nur angerissen.

  • Ab und zu kann Max in Gesprächen zwischen mehreren Optionen wählen. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Gang der Schule begegnet Max einigen wenigen Freunden... (Screenshot: Golem.de)
  • Die Benutzerführung ist schick gemacht und sehr intuitiv. (Screenshot: Golem.de)
  • Die "Zeitreise-Schnecke" links oben zeigt an, wie weit man zurückspulen kann. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Hausmeister ist kein netter Typ. (Screenshot: Golem.de)
  • Max vor der Blackwell Academy (Screenshot: Golem.de)
  • Das Menü ist nett im Tagebuch-Stil gehalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Kumpel von Max wartet auf einem Parkplatz. (Screenshot: Golem.de)
Ab und zu kann Max in Gesprächen zwischen mehreren Optionen wählen. (Screenshot: Golem.de)

Eine Ausnahme ist die Fotografie: Max ist begeisterte Fotografin, und so geht es immer wieder um berühmte (echte) Bilder und Fotografen, um den Streit "analog versus digital" und um Ähnliches. Das ist zwar nur ein Randthema, aber Fans können sehr viele hübsche Referenzen und Anspielungen entdecken.

Schon gleich nach dem Start von Life is Strange gibt es allerdings Hinweise darauf, dass durchaus große und dunkle Mächte am Wirken sind: Da sind vor allem die überall herumhängenden Plakate, auf denen um Hilfe bei der Suche nach einer vor Monaten verschwundenen weiteren Mitschülerin gebeten wird. Und da sind die seltsamen Alpträume von Max, in denen ein riesiger Wirbelsturm tobt... Life ist Strange vom französischen Entwicklerstudio Dontnod Entertainment (Remember Me) will diese Geschichte in fünf jeweils zwei bis drei Stunden langen Episoden erzählen. Die erste ist nun verfügbar, die nächste soll im März 2015 folgen.

Die Episodenform erinnert an die Adventures von Telltale Games - aber beim eigentlichen Spiel gibt es dann doch Unterschiede. So kann sich der Spieler als Max fast immer frei in den kleinen Abschnitten bewegen, und er hat mehr Kontrolle bei der Auswahl von Gesprächspartnern - jedenfalls dann, wenn diese nicht entscheidend für die Haupthandlung sind. Die Dialoge laufen dann aber weitgehend selbstständig ab, nur gelegentlich kann der Spieler zwischen mehreren Antworten wählen.

Diese Entscheidungen sollen sich später teils deutlich auswirken. Ob Life is Strange tatsächlich langfristig einen anderen Handlungsverlauf präsentiert oder ob die Unterschiede wie bei Telltale-Titeln praktisch kaum vorhanden sind, lässt sich auf Basis der ersten Episode nicht einschätzen. Ähnlich wie in den Adventures von Telltale ist fast immer völlig unklar, was sich wie auswirkt. Von daher bringt die Möglichkeit, in der Zeit zurückzureisen und sofort mal auszuprobieren, was eine Entscheidung kurzfristig ausmacht, nicht sehr viel.

Grafik und Fazit 

eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 06. Feb 2015

So lese ich zb Comic-Sammelbände (zb The Walking Dead). Wenn ein neuer Sammelband...

Hotohori 03. Feb 2015

Ich weiß auch nicht wieso ich geistig noch bei Sonntag war. Hat mich aber auch wegen der...

MrReset 03. Feb 2015

Wenn es eine drm-freie Download-Version gibt: Gerne! Aber die Box-Versionen von TWD haben...

elgooG 03. Feb 2015

Bei mir waren es auch etwa 3 h. Viele Elemente laden dazu ein, Szenen mehrmals zu...

cry88 02. Feb 2015

Jop, aber die sprechen auch ein gut verständliches Englisch. Ist nicht so wie GTA, wo...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Unterföhring
  2. Robert Bosch GmbH über access KellyOCG GmbH, Leonberg
  3. Daimler AG, Stuttgart
  4. TenneT TSO GmbH, Lehrte


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 229,99€
  3. (nur in den Bereichen "Mainboards", "Smartphones" und "TV-Geräte")

Folgen Sie uns
       


  1. taz

    Strafbefehl in der Keylogger-Affäre

  2. Respawn Entertainment

    Live Fire soll in Titanfall 2 zünden

  3. Bootcode

    Freie Firmware für Raspberry Pi startet Linux-Kernel

  4. Brandgefahr

    Akku mit eingebautem Feuerlöscher

  5. Javascript und Node.js

    NPM ist weltweit größtes Paketarchiv

  6. Verdacht der Bestechung

    Staatsanwalt beantragt Haftbefehl gegen Samsung-Chef

  7. Nintendo Switch im Hands on

    Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter

  8. Raspberry Pi

    Compute Module 3 ist verfügbar

  9. Microsoft

    Hyper-V bekommt Schnellassistenten und Speicherfragmente

  10. Airbus-Chef

    Fliegen ohne Piloten rückt näher



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Glasfaser: Nun hängt die Kabel doch endlich auf!
Glasfaser
Nun hängt die Kabel doch endlich auf!
  1. Fake News Für Facebook wird es hässlich
  2. Nach Angriff auf Telekom Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
  3. Soziales Netzwerk Facebook wird auch Instagram kaputt machen

Western Digital Pidrive im Test: Festplatte am Raspberry Pi leicht gemacht
Western Digital Pidrive im Test
Festplatte am Raspberry Pi leicht gemacht
  1. Audio Injector Octo Raspberry Pi spielt Surround-Sound
  2. Raspberry Pi Pixel-Desktop erscheint auch für große Rechner
  3. Raspberry Pi Schutz gegen Übernahme durch Hacker und Botnetze verbessert

Autonomes Fahren: Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
Autonomes Fahren
Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
  1. Fahrgastverband "WLAN im Zug funktioniert ordentlich"
  2. Deutsche Bahn WLAN im ICE wird kostenlos
  3. Mobilfunk Telekom baut LTE an Regionalbahnstrecken aus

  1. Ungenügender Umgang mit Subprime-Krediten

    Pjörn | 03:09

  2. Re: SMS nicht archivierbar?

    Pjörn | 03:02

  3. Re: Warum will das jemand?

    Pete Sabacker | 02:37

  4. Re: NPM zeigt auf, wie schlecht die StdLib von JS...

    MannikJ | 02:22

  5. Könnte Blizzard keine Api anbieten

    sschnitzler1994 | 01:26


  1. 18:02

  2. 17:38

  3. 17:13

  4. 14:17

  5. 13:21

  6. 12:30

  7. 12:08

  8. 12:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel