Test Lego City Undercover: GTA im Klötzchen-Look
Lego City Undercover (Bild: Nintendo)

Test Lego City Undercover GTA im Klötzchen-Look

Lego City Undercover ist der Versuch, die berühmte GTA-Reihe bausteinkompatibel zu machen. Es versteht sich von selbst, dass das Gangsterleben in dem Wii-U-Spiel nicht ganz so düster und gefährlich ist wie im Vorbild - aber dafür sehr lustig.

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Lego City wirkt auf den ersten Blick wie eine glückliche Großstadt. Die Bauarbeiter tanzen auf den Straßen, und die Polizei verbringt die meiste Zeit mit Donut-Wettessen. Natürlich hält die gute Laune nicht ewig an: In Lego City Undercover ist Obergangster Rex Fury aus dem Knast entwischt und verbreitet wieder Angst und Schrecken. Gut, dass wenigstens der verdeckte Ermittler Chase McCain nach zwei Jahren in der Fremde in die Stadt zurückkehrt. Schließlich hat er bei seinem letzten Besuch nicht nur gebrochene Herzen hinterlassen, sondern den Schurken schon einmal hinter Gitter gebracht.

Viel Zeit zum Sightseeing im offensichtlich von US-Großstädten wie New York und San Francisco inspirierten Lego City bleibt also nicht: Chase muss sofort wieder an die Arbeit - und sich zunächst in der Polizeizentrale die wichtigsten Hilfsmittel auf der Jagd nach Verbrechern erklären lassen.

  • Lego City Undercover (Bilder: Nintendo)
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Lego City Undercover

Die Parallelen zu GTA sind von der ersten Minute an offensichtlich: Eine frei begeh- und befahrbare Stadt liegt Chase zu Füßen. Er kann sich dort jederzeit ein Auto nehmen, durch die Gegend kurven und immer neue Aufträge erledigen. Die sehr abwechslungsreichen Missionen reichen von einfachen Fahrten von A nach B über Verfolgungsjagden bis hin zu Actioneinlagen und Minispielen. Mit jedem Fortschritt im Spiel steigen die Fähigkeiten von Chase - nach und nach schaltet er neue Kostüme frei, die immer mit erweiterten Fähigkeiten einhergehen. Er beginnt als Zivilist, schnappt sich aber schon bald eine Polizeiuniform und gelangt nach und nach in den Besitz immer weiterer Outfits vom Einbrecher bis zum Bergmann, die sich per Knopfdruck wechseln lassen und so Zugriff auf weitere Bereiche bieten, auch dank Extras wie einem Enterhaken.

Natürlich dürfen auch die Lego-typischen Elemente nicht fehlen. Chase kann Objekte in ihre Bestandteile zerlegen, vor allem aber aus Klötzchenhaufen per Knopfdruck schöne oder sinnvolle Dinge bauen. So lässt sich etwa der Schrank im Büro des Polizeichefs zerlegen und als gewaltige Musikanlage wieder zusammensetzen, um den guten Mann mit lauter Musikbeschallung aus seinem Mittagsschlaf zu wecken. Später werden die baubaren Objekte größer und beeindruckender - dann lässt sich sogar ein Schiff aus den Klötzchen zusammensetzen. Eine besondere Herausforderung ist das alles nicht, im Gegenteil: Der Schwierigkeitsgrad ist sehr niedrig. Wer viel sammelt, kann sich trotzdem um die 20 bis 30 Stunden mit dem Spiel beschäftigen.

Technische Probleme und das Fazit 

LLive 11. Apr 2013

Man merkt dem Spiel aber an jeder Ecke an, dass die Entwickler von etlichen Filmen...

LLive 11. Apr 2013

Bleibt keine Hoffnung, da der Vertrieb - wie geschrieben - von Nintendo übernommen wird...

LLive 11. Apr 2013

Wenn ich mir überlege, dass ich für ca. 60% aller Gegenstände schon 30 Stunden am Spielen...

renegade334 10. Apr 2013

Was ich noch in GTA toll finden: Roofen (wenn auch nur etwas). In letzter Zeit fahre ich...

Planet 10. Apr 2013

Ich hab es noch für die PS2, ist echt spaßig, aber doch auch recht "dünn" vom Gameplay...

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