Test-Video John Yesterday Mit Point-and-Click gegen Satanisten

Ritualmorde statt Humor: Die Story von "Der Fall John Yesterday" ist ganz anders als in den berühmten Runaway-Spielen - und vor allem sehr düster. Spielerisch hingegen bleiben die Entwickler der Pendulo Studios dem klassischen Point-and-Click-Adventure treu.

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Obdachlose werden auf brutale Art und Weise gefoltert und hingerichtet, seltsame Satanisten treiben ihr Unwesen - und der Spieler muss dem Titelhelden John Yesterday dabei helfen herauszufinden, wer hinter den grausamen Taten steckt und was Yesterday selbst mit dem Ganzen zu tun hat. Der findet eines Tages nämlich nicht nur ein mysteriöses Y auf seiner Hand, sondern leidet zudem an den Folgen eines Gedächtnisverlustes - da dauerte es einige Zeit, bis das erste Licht ins Dunkel des Adventures gebracht wird.

Das neue Adventure der Pendulo Studios macht die ganze Story aber noch etwas mysteriöser - bevor nämlich Yesterday das erste Mal gesteuert wird, ist der Spieler zunächst als eher unsympathischer Student Henry White und in der Rolle eines seiner Freunde unterwegs. Das Ganze ist zu Beginn nicht nur ungewöhnlich verworren, sondern - anders als insbesondere bei den Runaway-Spielen - auch komplett ohne witzige humoristische Einlagen. Stattdessen präsentieren sich Charaktere und Story düster und unheimlich, was durch die dunkle und omnipräsente Erzählerstimme noch verstärkt wird.

Spielerisch allerdings ist Der Fall John Yesterday gar nicht so ungewöhnlich. Wie in anderen Adventures auch werden Gegenstände eingesammelt und kombiniert und zahlreiche Multiple-Choice-Gespräche geführt. Dank einer Hotspot-Anzeige per Tastendruck ist auch im dunkelsten Szenario schnell ersichtlich, an welchen Stellen Dinge eingesammelt oder benutzt werden können. Wer trotzdem nicht weiterweiß, lässt sich Tipps geben - das Spiel stößt Neulinge so förmlich auf die Lösung.

Knobeln und Fazit 

FriedrichChiller 09. Mai 2012

Wenn's gegen Salafisten ginge, hätte es vielleicht ne Chance gehabt. Aber Satanisten...

+Phoenix+ 09. Mai 2012

Also ich finde ja, dass Comic-Stil eben immer wieder sehr unterschiedlich ist... Als...

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