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Das Galileo-Mainboard
Das Galileo-Mainboard (Bild: Intel)

Arduino-Board mit Linux

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Auf dem Board läuft standardmäßig Linux, das auch die Arduino-Funktionalität transparent implementiert. Transparent heißt: Ein Arduino-Programm (Sketch) kann auch auf Programme und Kommandozeilenfunktionen der Linux-Installation zugreifen, umgekehrt können Linux-Programme und Skripte die Arduino-Pins über dokumentierte /sys/class/gpio-Einträge lesen und schreiben.

Zum Kaufpreis von circa 55 bis 60 Euro ist Intels Galileo damit zumindest auf dem Papier ein interessantes Bastlerboard für mitwachsende Ansprüche, vor allem, weil Entwicklerboards mit Intels Prozessoren der x86-Familie bislang nicht unter 150 Euro kosten.

Wir legen los

Nach dem Auspacken ist Galileo aber erst einmal nur das teuerste, aber schnellste derzeit verfügbare Arduino-Board. Wir verkabeln das Board und laden die Arduino-IDE von der Intel-Seite herunter. Nach dessen Installation rufen wir das Blink-Beispiel auf, und tatsächlich - es funktioniert.

Wer bereits eine Arduino-IDE installiert hat, wird damit nicht weit kommen, auch wenn die Intel-Kopie ein Fork des Originals ist. Den Grund dafür zeigt die Ausgabe der Compiler-Konsole: Intels IDE erzeugt ein echtes Linux-Programm als x86-ELF-Binary und kopiert es in das Verzeichnis /sketches des eingebauten Linux. Das Binary ist gut 48 KByte groß. Zum Vergleich: Das Atmel-Binary des Original-Arduinos für das Blink-Beispiel ist nur um die 2 KByte groß.

Hier zeigt sich ein wesentliches Designkonzept: Es handelt sich tatsächlich um einen vollwertigen Rechner. Das Linux befindet sich in einem 8-MByte-Flash-Speicher und lädt flott. Aber das System ist eben nicht mit dem Einschalten "da". Wer bislang mit echten Arduino-Boards gearbeitet hat, muss sich an die längere Wartesekunde gewöhnen.

 Test: Intels Galileo-BoardEin Blick ins Linux 

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Nikolaus Busch 15. Feb 2014

In der letzten Woche ist mein Galileo-Board angekommen. Die Inbetriebnahme verlief anders...

gehtDichNichtsAn 21. Dez 2013

warum auch einfach, wenns kompliziert geht. es gibt in der it nichts schlimmeres als...

morob65 11. Dez 2013

ich verwende rpi selber, inzwischen 4 stück für die verschiedenen anwendungen, aber die...

DeaD_EyE 10. Dez 2013

Lies den verdammten Artikel und nerv uns nicht! Das du nicht viel von IT verstehst...

elgooG 10. Dez 2013

Ja, das ausgerechnet Intel so etwas passiert lässt das Ganze mehr als Werbekampagne für...



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