Test Injustice Gods Among Us Superman im Batmobil überfahren

Superman als Bösewicht, eine gelbe Green Lantern - auf den ersten Blick ist im neuen Beat'em Up der Netherrealm Studios einiges verkehrt. Spielerisch hat uns das DC-Comics-Kampfspiel im Test aber überzeugt.

Anzeige

Gehorsam, Ordnung und Kontrolle sind die Prinzipien von "Eine Erde", einer Initiative, die von Superman ins Leben gerufen wurde und die Menschheit unterdrückt. In einer alternativen Dimension wurde Superman nämlich vom Joker getäuscht und als Massenvernichtungswaffe eingesetzt. So hat er auch seine Geliebte Lois Lane getötet und seinen Heimatplaneten Krypton zerstört. Das Resultat ist Superman als Oberschurke.

Mit dieser recht abstrusen Hintergrundgeschichte rechtfertigen die Entwickler der Netherrealm Studios (Mortal Kombat), dass in ihrem Beat'em Up Injustice Gods Among Us alle Superhelden gegeneinander antreten können, also auch Superman gegen Batman oder der Joker gegen Harley Quinn. Der Story-Modus ist ähnlich aufgebaut wie der des hierzulande indizierten aktuellen Mortal Kombat. Der Spieler schaut sich erst ein paar Minuten Filmsequenzen an, hat darauf ein interaktives Quicktime-Event mit Knöpfchendrücken und wird zu guter Letzt in den Kampf gegen drei bis vier Gegner geschickt. Die Übergänge zwischen FMVs (Full Motion Videos) und der Spielgrafik funktionieren ohne Ladezeit. Uns hat die Sologeschichte vier Stunden am Stück gut unterhalten. Neben dem Story-Modus bringt Injustice umfangreiche Herausforderungen und Arcade-Modi, die mit abwechslungsreichen Zielen gespickt sind.

Einige Teile des Kampfsystems von Injustice erinnern an vorherige Werke der Netherrealm Studios. Alle Animationen und Moves der Kämpfer umfassen beispielsweise den klassischen Uppercut und Fußfeger. Die Geschwindigkeit, mit der Catwoman, Bane und Konsorten zu Boden gehen, fühlt sich ebenfalls vertraut an. Das Eingabesystem wurde dagegen umgestrickt. Zum Blocken drücken Spieler keinen Knopf mehr, sondern das Steuerkreuz nach hinten oder nach unten. Unterschiedlich starke Attacken liegen auf drei der vier Frontknöpfe, der vierte Knopf ist für die Aktivierung einer individuellen Spezialfähigkeit vorgesehen. The Flash bekommt so beispielsweise einen Geschwindigkeitsbonus auf seine Attacken. Nightwing baut seinen Energiestab in zwei Schlagstöcke um. Batman bekommt ein paar Batarangs zum Werfen, Superman verursacht einfach ein paar Sekunden lang mehr Schaden.

Jeder Kämpfer baut im Verlauf eines Kampfes eine vierstöckige Energieleiste auf. Sobald sie voll aufgeladen ist, können Spieler einen Supermove starten, der bei einem erfolgreichen Treffer das Kampfgeschehen unterbricht und eine längliche, aber spektakuläre Animation startet. Der Flash rennt zum Beispiel einmal um die kompletten Planeten, bevor er seinem Gegenüber ins Gesicht faustet. Superman fliegt mit seinem Opponenten ins Weltall und schmettert ihn mit voller Wucht zurück in die Arena. Alternativ können Spieler ihre Energieleiste im Clash-System auch als Wetteinsatz nutzen, um etwas Lebensenergie zu ergattern oder Schaden anzurichten.

Interaktive Areale, interessante iOS-Version und Fazit 

derKlaus 22. Apr 2013

dem kann ich mich nur anschließen. ich spiele auch die Guilty Gear Titel auf dem...

PapstJL4U 19. Apr 2013

Elseworld Story gab es sowieso immer wieder. Aktuell gibt es wirklich ein kleines Rival...

Kommentieren



Anzeige

  1. Web-Entwickler (m/w)
    NEXUS Netsoft, Langenfeld
  2. Projektleiter (m/w) Java
    USU AG, Bonn (Home-Office möglich)
  3. IT-Programmmanager/-in für komplexe Softwareeinführungsprojekte
    Dataport, Hamburg
  4. Release- und Projekt-Manager mobile - international (m/w)
    PAYBACK GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  2. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  3. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  4. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  5. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  6. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  7. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  8. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  9. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  10. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

Wolfenstein The New Order: "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"
Wolfenstein The New Order
"Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"

B. J. Blazkowicz muss demnächst wieder die Welt retten - in einem Wolfenstein aus Schweden. Im Interview hat Golem.de mit Andreas Öjerfors, dem Senior Gameplay Designer, über verbotene Inhalte, die KI und Filmvorbilder von The New Order gesprochen.

  1. The New Order Wolfenstein erscheint ohne inhaltliche Schnitte
  2. Wolfenstein angespielt Agent Blazkowicz in historischer Mission
  3. Bethesda Zugang zur Doom-Beta führt über Wolfenstein

Vorratsdatenspeicherung: Totgesagte speichern länger
Vorratsdatenspeicherung
Totgesagte speichern länger

Die Interpretationen des EuGH-Urteils zur Vorratsdatenspeicherung gehen weit auseinander. Für einen endgültigen Abgesang auf die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten ist es aber noch zu früh.

  1. Bundesregierung Vorerst kein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung
  2. Innenministertreffen Keine schnelle Neuregelung zur Vorratsdatenspeicherung
  3. Urteil zu Vorratsdatenspeicherung Regierung uneins über neues Gesetz

    •  / 
    Zum Artikel