Test I Am Alive: Originell verschenktes Katastrophenpotenzial
I Am Alive (Bild: Ubisoft)

Test I Am Alive Originell verschenktes Katastrophenpotenzial

Eine Handlung, die ans Herz geht, eine brutale Welt und viel zu wenig Nahrung und Kugeln: Das Konsolendownloadspiel I Am Alive bietet viele frische Gameplay-Ideen - und macht wegen einiger blöder Designentscheidungen dann doch keinen richtigen Spaß.

Anzeige

Vielleicht war es der Verwandtschaft mit dem damals noch frischen Kinofilm I Am Legend mit Will Smith zu verdanken, dass das Mitte 2008 von Ubisoft vorgestellte Projekt I Am Alive zumindest in der Fachpresse viel Beachtung fand. Und das, obwohl Publisher Ubisoft bei der Präsentation so gut wie nichts Wesentliches über das Spiel verriet. Jetzt ist es nach einer offenbar schwierigen Entwicklungszeit veröffentlicht worden - anders als geplant, von Ubisofts Studio in Schanghai.

Spieler steuern eine Mann namens Adam. Der ist vor einiger Zeit an die Ostküste der Vereinigten Staaten geflogen. Dann kam es zu einer gigantischen, nicht näher erklärten Katastrophe, die so gut wie die gesamte Zivilisation grundlegend zerstört hat. Adam hat sich innerhalb eines Jahres zurück in den Westen gekämpft, in seine Heimatstadt Haventon. Nach Beginn von I Am Alive benötigt der Spieler rund eine halbe Stunde vom Stadtrand bis in seine alte Wohnung, wo er auf ein Wiedersehen mit Frau und Tochter hofft - natürlich kommt alles anders als erwartet.

  • I Am Alive
  • I Am Alive
  • I Am Alive
  • I Am Alive
  • I Am Alive
  • I Am Alive
  • I Am Alive
  • I Am Alive
  • I Am Alive
  • I Am Alive
  • I Am Alive
  • I Am Alive
  • I Am Alive
I Am Alive

I Am Alive gibt sich viel Mühe, den immer wieder harten Kampf ums nackte Überleben auch dem Spieler zu vermitteln. Beispiel Klettersystem: Der Spieler muss sich über gewaltige Brückenpfeiler hangeln - kämpft dabei aber auch mit seiner eigenen Erschöpfung. Ein kleiner Klimmzug zieht ein bisschen, ein großer und gewagter Sprung zieht viel von einem Erschöpfungsbalken am Bildschirmrand ab.

Auf den letzten paar Metern wird es dann spannend: Zwar kann der Spieler mit dem dauernden Drücken einer Triggertaste einen letzten Adrenalinschub aktivieren - aber er kann auch die Kräfte verlieren und in die Tiefe stürzen. Ein durchaus spannendes System, das allerdings einen Haken hat: Nach kurzer Zeit merkt der Spieler in diesem Fall, dass er wirklich grobe Fehler machen muss, um an Überanstrengung zu sterben, denn die Entwickler haben so gut wie immer für ein faires, aber etwas langweiliges Balancing gesorgt.

Ganz anders sieht das beim Kampfsystem aus, das sich ebenfalls deutlich von anderen Titeln unterscheidet. Gleich der ersten Auseinandersetzung geht der Spieler aus dem Weg - Adam hat keine Waffe mit Munition, also hebt er die Hände und zieht sich langsam zurück. Kugeln für die Pistole und Pfeile für den Bogen findet der Spieler in I Am Alive nur extrem selten, so dass er sich jeden einzelnen Schuss gut überlegen muss. Dafür kann Adam aber auch mit leerer Pistole seine Gegner bedrohen und sie so in Schach halten, in die Flucht jagen oder sogar rückwärts an den Rand eines Abgrunds drängen und dann hinunterschubsen.

Kämpfe ohne Munition 

elitezocker 22. Mär 2012

Wie kommst Du darauf? Die sind von der XBox360.

elitezocker 22. Mär 2012

Nee. Wenn ich essen will, kaufe ich mir etwas und der Arzt ist um die Ecke. Welche harte...

Konfuzius Peng 21. Mär 2012

Auf 4players hat das Game immerhin 80 Prozent bekommen!

booyakasha 21. Mär 2012

Deine Aussage ergibt leider wenig Sinn. Amy ist bereits erschienen und I am Alive folgt...

Trollversteher 20. Mär 2012

Wird aber deutlich seltener gemacht, wegen Garantieverlust und Ausschluß aus den...

Kommentieren



Anzeige

  1. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
    Universität Passau, Passau
  2. SAP CRM Berater (m/w)
    SPIRIT/21, Braunschweig
  3. Softwareentwickler / -innen .NET
    Dataport, Hamburg
  4. Softwarearchitekt (m/w) - Portale und Internetanwendungen
    Deutscher Genossenschafts-Verlag eG, Wiesbaden

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Apple

    Digitale Geldbörse in iPhone 6 macht offenbar Fortschritte

  2. Auslandsspionage

    Bundesrechnungshof fordert Geheimdienstreform

  3. Videostreaming

    Netflix plant eigene Fernsehserien in Deutschland

  4. Cloud-Durchsuchung

    Microsoft will trotz Gerichtsbeschluss keine Daten hergeben

  5. Demo gegen Überwachung

    "Wo bleiben die deutschen Whistleblower?"

  6. Deutsche Grammophon

    Klassik streamen mit bis zu 320 Kbps

  7. Alibaba

    Milliardenschwerer Börsengang wohl Mitte September

  8. Test Infamous First Light

    Neonbunter Actionspaß

  9. Nach Wurstfirmeninsolvenz

    Redtube-Abmahn-Anwalt verliert Zulassung

  10. Gat out of Hell

    Saints Row und die Froschplage in der Hölle



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spiele auf dem Oculus Rift DK2: Manchmal klappt es, manchmal nicht
Spiele auf dem Oculus Rift DK2
Manchmal klappt es, manchmal nicht
  1. Oculus Rift Geld für gefundene Sicherheitslücken
  2. Virtuelle Realität Hüft-OP mit Oculus Rift und zwei Gopro-Kameras
  3. Oculus Rift Valve aktualisiert SteamVR für das DK2

Sofia: Der fliegende Blick durch den Staub
Sofia
Der fliegende Blick durch den Staub
  1. Bioelektronik Pilze sind die besten Zellschnittstellen
  2. Teilchenbeschleuniger China will Higgs-Fabrik bauen
  3. Wissenschaft Hören wie die Fliegen

IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Containerverwaltung Docker 1.2 erlaubt Regelung von Containerneustarts
  2. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

    •  / 
    Zum Artikel