Test HTC One XL: Smartphone-Leichtgewicht mit LTE
Das One XL ist HTCs aktuelles LTE-Smartphone. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Test HTC One XL Smartphone-Leichtgewicht mit LTE

Das One XL ist HTCs zweites Smartphone mit LTE und weniger klobig als der Vorgänger. Allerdings lässt die Laufzeit mit LTE immer noch zu wünschen übrig, trotz kräftigerem Akku.

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Das HTC One XL sieht schick aus, es wirkt schlanker als das erste LTE-Smartphone von HTC, das Velocity. Vor allem ist es deutlich leichter. An der Akkulaufzeit im reinen LTE-Betrieb hat sich jedoch im Vergleich zum Vorgänger wenig geändert. Die Laufzeit ist mit etwas mehr als 3 Stunden immer noch zu gering, zumal wie bei allen anderen Geräten der One-Serie ein Akkutausch nicht vorgesehen ist.

Das HTC One XL ist mit 130 Gramm vergleichsweise leicht. Das weitgehend baugleiche HTC One X wiegt beispielsweise 134 Gramm, das HTC Velocity ist mit 146 Gramm ebenfalls schwerer. Mit 4,7 Zoll ist das Display mit Gorilla Glas des One XL genauso groß wie das vom One X und hat mit 1.280 x 720 Bildpunkten auch die gleiche Auflösung.

  • HTC One XL (Bilder: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • HTC One XL
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HTC One XL (Bilder: Andreas Sebayang/Golem.de)

Zwei statt vier Kerne

Im Unterschied zum One X hat das One XL nur einen Zwei- und keinen Vierkernprozessor. Es handelt sich um einen Snapdragon MSM8960A von Qualcomm, der mit 1,5 GHz getaktet ist. Im Sunspider-Benchmark waren die Werte des One XL erstaunlicherweise besser als beim One X. Beim grafiklastigen Benchmark Rightmark lag das HTC One X mit seinem Vierkernprozessor Tegra 3 von Nvidia hingegen mit 100.000 Punkten fast 10.000 Punkte vor dem Zweikernprozessor. Zum Vergleich: Das iPhone 4S schaffte 87.000 Punkte bei Rightmark.

Interessant war auch der Vergleich des HTC One X und des HTC One XL im Grafikbenchmark Nenamark2: Der Tegra-3-Chipsatz erreichte dort einen überdurchschnittlichen Wert von 47,5 Frames pro Sekunde, fast doppelt so viel wie auf Samsungs Galaxy Nexus. Das HTC One X schaffte aber satte 53 Frames pro Sekunde. Im Snapdragon-Chipsatz ist die GPU Adreno 225 verbaut. Beim OpenGL-Benchmark namens GLBenchmark lag hingegen das Tegra-Gerät mit durchschnittlich 65 Punkten wieder deutlich vor dem One XL mit durchschnittlich 50 Punkten.

Für Anwender, nicht für Spieler

Abgesehen von der kleineren CPU und dem LTE-Modul ist das HTC One XL identisch mit dem One X, das wir bereits getestet haben. HTC wolle mit den beiden Geräten unterschiedliche Benutzergruppen erreichen, sagte André Lönne, Executive Director für den Bereich Europa bei HTC. Das One X sei vor allem für Kunden gedacht, die ihr Smartphone als Spielgerät nutzen wollen. Das HTC One XL sei hingegen für Privat- und Businesskunden.

LTE wird besser

Das automatische Umschalten zwischen UMTS und LTE funktionierte am Potsdamer Platz an der Stelle, an der wir auch Anfang April unseren Test mit dem Velocity durchführten, problemlos. Auch im Süden Berlins funktionierte das Umschalten ohne manuelles Zutun, das beim Velocity noch notwendig war.

Am Rand des ausgewiesenen LTE-Empfangsgebiets hatten wir allerdings Probleme, denn trotz aktiver, aber schwacher LTE-Verbindung konnten wir keine Webseiten mehr aufrufen. Erst nach einem manuellen Umschalten auf UMTS war die Internetnutzung wieder möglich. Die vorher eingestellte automatische Umschaltung funktioniert hier nicht.

Umschalten zwischen LTE und GSM 

LinuxMcBook 27. Mai 2012

Was soll ich denn zusätzlich zu meinen 30 GB Gratisspeicher noch mit 50 GB mehr?

DerWeise 26. Mai 2012

Warum streitet ihr euch um denselben Tippfehler? Nehmt den von Seite 1 ;) "Das HTC One X...

oSu. 25. Mai 2012

FULL ACK, allerdings wäre es passender gewesen wenn Du geschrieben hättest: Die...

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