Erstklassige Steuerung und das Fazit

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Ein weiterer Grund für den gestiegenen Spielspaß ist die Bedienung. Während der Hitman früher oft etwas hölzern und nicht ganz einfach zu steuern war, lässt er sich nun geschmeidig und elegant durch die Missionen lenken - egal ob in brenzliger Schleichsituation, beim Klettern und Kriechen oder beim Aufsuchen der Deckung. Die zahlreichen unterschiedlichen Schauplätze geben für all das mehr als genug Möglichkeiten her. Belebte Marktplätze und dunkle Hinterhöfe, verruchte Stripbars und nächtliche Großstadtstraßen: Die Vielfalt der Umgebungen ist beeindruckend, zumal jede über eine eigene und sehr stimmige Atmosphäre verfügt.

Dafür sorgt auch die hervorragende Technik: Die Zwischensequenzen sind spannungsvoll inszeniert, die Bösewichte und einfallsreichen Orte glänzen mit vielen Details und hochaufgelösten Texturen. Zudem bleibt der Spielablauf auch bei vielen Personen auf dem Bildschirm flüssig, stimmige Lichteffekte sorgen für zusätzliche Atmosphäre. Einzig die deutsche Sprachausgabe wirkt etwas müde - wer des Englischen mächtig ist, stellt also besser die Sprachversion um.

Noch ein weiterer Kritikpunkt trübt die ansonsten große Spielfreude: Das Speichersystem treibt den Schwierigkeitsgrad teils drastisch in die Höhe. Wer es, gerade als PC-Spieler, gewöhnt ist, immer sichern zu können, wird verfluchen, wie weit die Speicherpunkte in einigen Missionen voneinander entfernt sind. Um ein häufiges Wiederholen bestimmter Abschnitte kommen auch Profis kaum herum.

Mörderischer Multiplayermodus

Im Contracts genannten Mehrspielermodus entwickeln Teilnehmer eigene Attentate, die sie anderen als Aufgabe stellen. Das Ganze kommt ohne klassischen Editor aus, der Auftraggeber muss seine Morde stattdessen erst einmal selbst durchführen. Dazu bewegt er sich durch eine aus der Kampagne bekannte Umgebung und bringt bis zu drei NPCs um. Faktoren wie Kostümierung, Auffälligkeit und die gewählte Mordwaffe stellen im Nachhinein Vorgaben für die Mitspieler dar. Je näher sie an das Original herankommen, desto mehr Punkte erreichen sie. Die Idee ist nicht schlecht und macht kurzzeitig Spaß. Zu begrenzte Möglichkeiten für trickreiche Pläne lassen aber schnell Routine einkehren.

Hitman Absolution ist von Square Enix für Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC erhältlich und kostet etwa 50 Euro. Das Spiel ist ungeschnitten und hat von der USK eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten. Die PC-Version muss via Steam aktiviert werden.

Fazit

Die lange Pause ist dem Hitman gut bekommen. In Absolution präsentiert er sich so wendig, einfallsreich und atmosphärisch wie nie zuvor und bleibt trotz des Mehr an Actionelementen dem lautlosen und geschickten Vorgehen treu. Mag die Story manchmal auch etwas wirr daherkommen und viel zu abrupt enden und die Speicherpunkte an der Motivation zehren: Solch ein furioses Comeback gelingt nur wenigen langjährigen Spielehelden.

 Test-Video Hitman Absolution: Schleichen, liquidieren - und babysitten

OliverSchnitzke 03. Dez 2012

Hallo Miauwww, ich denke einmal Sie haben die ganze Story um 47 nicht von Anfang an...

slashwalker 27. Nov 2012

Die Library geht auch völlig ohne Tarnung und ohne Kill. Was mich mittlerweile auch...

redwolf 27. Nov 2012

Wollte ähnliches schreiben, allerdings geht mein Fazit nicht so hart ins Gericht. Die...

elgooG 26. Nov 2012

Nein ich meinte schon den selben Film. Der Golem-Artikel verrät offenbar zu wenig...

VRzzz 24. Nov 2012

Nicht Tochter, afaik ist das auch son "Hitman-Clon", jedenfalls erzählt sie was von...

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