Anzeige
Test Drive Ferrari Racing Legends
Test Drive Ferrari Racing Legends (Bild: Bigben Interactive)

Test Ferrari Racing Legends Supersportwagen und spartanische Atmosphäre

Videospiele und Ferraris passen hervorragend zusammen - das hat der Klassiker Outrun schon 1986 bewiesen. Jetzt hat sich die Test-Drive-Reihe exklusiv den italienischen Sportwagen gewidmet und mehr als 50 Boliden aus Maranello im Angebot.

Anzeige

Ob Testarossa, F-40 oder F-430 - die Entwickler von Slightly Mad, die sich bereits durch die Need-For-Speed-Shift-Titel einen Namen machen konnten, bieten Ferrari-Fans das volle Programm. Aber nicht nur der Fuhrpark ist eine Reise durch die Zeit, auch der Karrieremodus lässt den Spieler in unterschiedlichen Epochen antreten. Angefangen von der goldenen über die silberne bis hin zur modernen Ära wird mit frühen Karossen Ende der vierziger Jahre ebenso gerast wie mit den ersten Formel-1-Vehikeln aus Maranello bis hin zu den aktuellen Supersportwagen.

Passend zu den jeweiligen Herausforderungen wird auch bei den Kursen Abwechslung geboten. Legendäre Pisten wie Monza oder Nürburgring gehören ebenso dazu wie ein fiktiver und abwechslungsreicher Kurs in Schottland. Die zu bewältigenden Aufgaben ähneln sich allerdings - Bestzeiten und Topplatzierungen sind gefragt, um in der Karriere und den Epochen vorwärtszukommen.

  • Test Drive - Ferrari Racing Legends
  • Test Drive - Ferrari Racing Legends
  • Test Drive - Ferrari Racing Legends
  • Test Drive - Ferrari Racing Legends
  • Test Drive - Ferrari Racing Legends
  • Test Drive - Ferrari Racing Legends
  • Test Drive - Ferrari Racing Legends
  • Test Drive - Ferrari Racing Legends
  • Test Drive - Ferrari Racing Legends
Test Drive - Ferrari Racing Legends

Fahrgefühl und Steuerung überzeugen - da kommt den Entwicklern offensichtlich die mit Shift gesammelte Erfahrung zugute. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Fahrzeugen sind nicht nur marginal, sondern deutlich spürbar. Und wer auf Fahrhilfen verzichtet und sich auf den höchsten Schwierigkeitsgrad konzentriert, wird einige Mühe damit haben, vor allem die älteren Fahrzeuge vor dem Ausbrechen zu bewahren.

Wenig Atmosphäre und viele Pop-ups

So gelungen Fuhrpark und Fahrgefühl sind, so spartanisch kommen Atmosphäre und Zwischensequenzen daher. Kleine Texttafeln mit ein paar technischen Details anstelle einer pompösen Inszenierung - viel mehr gibt es nicht. Dabei hätten die Epochen und natürlich vor allem die Fahrzeuge selbst genug Möglichkeiten für eine schön anzusehende Präsentation geboten. Auch in anderen Punkten gibt es Verbesserungsbedarf: Die Einstellungsmöglichkeiten an den Boliden sind minimal, das Schadensmodell rudimentär - Letzteres aber wahrscheinlich auf Wunsch von Ferrari, das wohl nicht mit ansehen wollte, wie sich seine Traumautos in Schrotthaufen verwandeln.

Auch technisch wird eher Hausmannskost als Luxus geboten: Strecken und Fahrzeuge sehen zwar grundsätzlich gut aus, diverse Pop-ups und Treppchenbildung trüben aber den Eindruck. Die Motoren klingen satt, viel mehr wird aber auch den Ohren nicht geboten. Da reiht sich der Multiplayermodus nahtlos ins Bild: Mehrspielerrennen für bis zu acht Personen sind online möglich, einen Splitscreenmodus gibt es hingegen nicht.

Test Drive Ferrari Racing Legends ist für Playstation 3 und Xbox 360 im Handel erhältlich und kostet etwa 50 Euro, eine PC-Umsetzung ist für den 27. Juli 2012 angekündigt. Das Spiel ist von der USK ohne Altersbeschränkung freigegeben.

Fazit

Kein Markenkult, keine pompösen Zwischensequenzen, kein Rennwagenpathos: Test Drive Ferrari Racing Legends konzentriert sich trotz der großen Lizenz voll und ganz auf die Rennstrecke. Eben da macht das Spiel auch eine gute Figur. Zahlreiche Herausforderungen, mehr als 50 Wagen, eine gute KI und eine angenehme Steuerung - es macht Spaß, durch die Epochen der Firmengeschichte zu rasen. Rennfahrer mit einem Faible für rote Sportwagen aus Italien können durchaus zugreifen, dem Genrethron wird das Spiel allerdings zu keinem Zeitpunkt gefährlich: Größen wie Gran Turismo oder Forza sind bei Umfang, Technik und Langzeitmotivation dann doch ein gutes Stück zu weit entfernt.


eye home zur Startseite

Kommentieren



Anzeige

  1. Product and Media Data Expert (m/w)
    Robert Bosch GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  2. Software Development Engineer C++ (m/w) Low Frequency Solver Technology
    CST - Computer Simulation Technology AG, Darmstadt
  3. Entwickler (m/w) für mobile Applikationen
    ckc group, Region Wolfsburg/Braunschweig
  4. IT-Architekt (m/w) Security-Lösungen
    Zurich Gruppe Deutschland, Köln

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. 100 MBit/s

    Telekom stattet zwei Städte mit Vectoring aus

  2. Sprachassistent

    Voßhoff will nicht mit Siri sprechen

  3. Sailfish OS

    Jolla bringt exklusives Smartphone nur für Entwickler

  4. Projektkommunikation

    Tausende Github-Nutzer haben Kontaktprobleme

  5. Lebensmittel-Lieferdienst

    Amazon Fresh soll doch in Deutschland starten

  6. Buglas

    Verband kritisiert Rückzug der Telekom bei Fiber To The Home

  7. Apple Store

    Apple darf keine Geschäfte in Indien eröffnen

  8. Mitsubishi MRJ90 und MRJ70

    Japans Regionaljet ist erst der Anfang

  9. Keysweeper

    FBI warnt vor Spion in USB-Ladegerät

  10. IBM-Markenkooperation

    Warum Watson in die Sesamstraße zieht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Playstation 4 Rennstart für Gran Turismo Sport im November 2016
  2. Project Spark Microsoft stellt seinen Spieleeditor ein
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Xiaomi Mi5 im Test: Das fast perfekte Top-Smartphone
Xiaomi Mi5 im Test
Das fast perfekte Top-Smartphone
  1. YI 4K Xiaomi greift mit 4K-Actionkamera GoPro an

Hyperloop Global Challenge: Jeder will den Rohrpostzug
Hyperloop Global Challenge
Jeder will den Rohrpostzug
  1. Hyperloop HTT will seine Rohrpostzüge aus Marvel-Material bauen
  2. Hyperloop One Der Hyperloop fährt - wenn auch nur kurz
  3. Inductrack Hyperloop schwebt ohne Strom

  1. Re: So müßte Open Pandora aussehen ...

    Spiritogre | 20:06

  2. Re: Liebe Redaktion

    Emulex | 20:03

  3. Re: schönes Gerät, aber der GPD Win kommt auch...

    Spiritogre | 20:03

  4. Re: 58 km Autopilot pro Tag?

    oxybenzol | 20:00

  5. Re: Da hab ich einen Tip für Öttinger

    plutoniumsulfat | 19:58


  1. 19:05

  2. 17:50

  3. 17:01

  4. 14:53

  5. 13:39

  6. 12:47

  7. 12:30

  8. 12:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel