Test Dead Space 3 Schießen im Schnee statt Gruseln im Dunkeln

Mehr Action, ein Koop-Modus und Downloadinhalte: Die Ankündigungen zu Dead Space 3 sorgten bei Fans der Reihe für Grusel statt für spannende Schockmomente. Auch das fertige Spiel geizt damit - dafür gibt's viel Action.

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Wieder muss Isaac Clarke ins Gefecht ziehen: Der einst brave Ingenieur muss die fiesen Necromorphs in Dead Space 3 auslöschen. Auf einem Eisplaneten soll es endlich eine Antwort darauf geben, wie die Artefakte, die für die Erschaffung der untoten Aliens verantwortlich sind, ein für allemal vernichtet werden können. Der Weg zur vermeintlichen Geheimwaffe ist lang und beschwerlich, hat aber auch einige inhaltliche Überraschungen zu bieten - die teils unterwegs in Form von Botschaften eingesammelt werden und hier natürlich nicht verraten werden sollen. Trotz Einführungssequenz sind Spieler, die die Vorgänger kennen, leicht im Vorteil. Einsteigern dürfte sich nicht jedes Detail der Handlung erschließen.

Spielerisch hat sich auf den ersten Blick nur wenig geändert. Isaac muss in Raumschiffen, dunklen Gängen einer Forschungsstation und auf der Oberfläche eines Eisplaneten Horden von Gegnern bekämpfen. Dazu kommen kleine Rätsel und einfache Haupt- und Nebenmissionen - zum Beispiel muss er bestimmte Maschinenteile einsammeln, Geräte reparieren oder Stützpunkte für eine gewisse Zeit verteidigen. Dafür steht ihm zunächst nur der altbekannte Plasmaschneider zur Verfügung, mit dem der Spieler den Mutanten nach und nach die Gliedmaßen abtrennen kann.

Im Spielverlauf bekommt Isaac aber immer neue hilfreiche und durchschlagskräftigere Extras. Die lassen sich nach und nach variieren und aufrüsten, zudem darf er an der Werkbank auch selbst Hand anlegen, gefundene Baupläne nutzen und neue Waffen herstellen - Bastelfreunde dürfte das Herumexperimentieren mit den unterschiedlichen Optionen durchaus Spaß machen, auch wenn sich nicht jede Eigenkreation im Kampf als wirklich nützlich erweist.

  • Dead Space 3 (Bilder: EA)
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Dead Space 3 (Bilder: EA)

Zum Basteln braucht es Materialien - und die werden zwischendurch entweder von erledigten Gegnern mitgenommen oder mit Hilfe einer Drohne aufgespürt. Wer echte Euros investiert, gelangt unter Umständen schneller an die Ressourcen für neue Waffen. Natürlich sind auch Extras wie Stasis zum Einfrieren von Gegnern oder die Kinese-Fähigkeit zum Verschieben oder Heranholen von Gegnern und Objekten wieder relevanter Teil des Spielablaufs.

Während Isaac zunächst durch dunkle Gänge streift und zwischendurch einen kurzen Weltraumausflug unternimmt, wird später vor allem auf der vereisten Planetenoberfläche gekämpft - was nicht nur für eine neue Szenerie, sondern auch für einen Atmosphäre-Wechsel sorgt. Gibt es zunächst noch zahlreiche spannende und düstere Gruselmomente, wenn durch dunkle Gänge geschlichen wird und hinter jeder Luke und Tür eine neue Gefahr droht, ist später vor allem Action angesagt. Parallelen zu Lost Planet und Halo drängen sich auf.

Viel Action und das Fazit 

RealAngst 10. Feb 2013

Schon Dead Space 2 war für mich ein deutlicher Schritt in die Falsche...

DekenFrost 07. Feb 2013

Klingt fair.

DekenFrost 07. Feb 2013

Also Origin VOR dem download auf englisch zu stellen scheint zu funktionieren, ich hab es...

LordSiesta 07. Feb 2013

Das gibt es: Dunwall City Trials, anscheinend ein ganz klassisches Add-On mit neuen...

der_wahre_hannes 07. Feb 2013

Ok, es ist noch früh am Morgen, aber ich habe beim Lesen doch eben tatsächlich das 'i...

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