Test Crysis 3: Gipfeltreffen der Ganzkörperanzugkrieger
Artwork von Crysis 3 (Bild: Crytek)

Test Crysis 3 Gipfeltreffen der Ganzkörperanzugkrieger

Der Showdown kann beginnen: Im zerstörten New York treffen vertraute Helden altbekannte Feinde - trotzdem macht nicht nur die Grafik von Crysis 3 einen frischen und sehr gelungenen Eindruck.

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Auch Helden dürfen mal schlafen: In Crysis 3 ist es die aus Serienteil 1 stammende Hauptfigur Prophet. In dessen Rolle werden wir zum Start der Kampagne aus einer Art künstlichem Koma aufgeweckt, und zwar von unserem Nachfolger aus Teil 2, der den Namen Psycho trägt und der sich jetzt, ohne Nanosuit, erst als prollig-derber Glatzkopf mit Hooligan-Charme entpuppt, nach und nach dann aber doch ganz sympathisch wird.

Im Grunde ist das aber nur Nebensache, denn viel wichtiger ist, was wir als gerade erwachter Prophet vorfinden: ein weitgehend zerstörtes New York, in dem die schwer bewaffneten Schergen des Cell-Konzerns das Sagen haben. Und dann ist da noch die Sache mit dem Alpha-Ceph, also dem Über-Außerirdischen, der zumindest anfangs noch eine unklare Rolle spielt.

Menschen mit schlechtem Namensgedächtnis könnten angesichts von Prophet-Psycho und Cell-Ceph schnell den Überblick verlieren, ansonsten erzählt Crysis 3 die auf den ersten Blick banale Handlung aber erstaunlich nachvollziehbar und im Spielverlauf immer interessanter. Und spätestens, wenn sich Claire, die Freundin von Psycho, mit uns per Funk darüber streitet, ob wir Mensch oder wegen des Nanosuits eher Maschine sind, gibt es auch mal was zum Schmunzeln.

Das Wetter wird besser

Auch sonst wird die rund fünf bis sieben Stunden lange Kampagne in ihrem Verlauf deutlich besser. Anfangs kämpfen wir uns bei Sturm, Regen und Nacht über Hafenanlagen und dann durch triste Fabrikhallen. Später sind wir aber unter anderem in sonnenüberfluteten Graslandschaften unterwegs, in schönen alten Ruinen, auf einem spektakulär in Szene gesetzten Staudamm und in einer Forschungsstation mit einigen Überraschungen. Allerdings: Nach einem zerstörten New York sieht das alles noch weniger aus als ein großer Teil der Umgebungen von Crysis 2.

  • Blöd: vor einem Alien stehen und die Munition ist alle...
  • Der Staudamm ist eine der grafisch spektakulärsten Stellen im Spiel.
  • Psycho begleitet den Spieler während ein paar Missionen.
  • Die Soldaten von Cell verhalten sich vergleichsweise schlau und stehen nur selten so schutzlos vor unserer Mündung.
  • Ein Gebiet des ehemaligen New York ohne...
  • ... und mit Nanovision
  • In größeren Umgebungen wie dieser Halle hat der Spieler etwas Handlungsfreiheit.
  • Die Szenen im hohen Gras gehören zu den spannenderen Stellen im Spiel.
  • Die Technologie des Nanosuit lässt sich im Spielverlauf verbessern.
  • Die Effektivität von Waffen kann durch Zusatzmodule im Menü gesteigert werden.
  • An einigen Stellen lassen sich Selbstschussanlagen oder Waffenschränke hacken.
  • Ein Soldat von Cell ist dank unseres Unsichtbarkeitsmodus überrascht worden.
  • Vor dem Spiel führt ein einfaches Tutorial in wichtige Funktionen ein.
Blöd: vor einem Alien stehen und die Munition ist alle...

Die meisten Umgebungen von Crysis 3 sind weniger offen als im ersten Crysis, aber weniger schlauchartig als in Teil 2 der Serie. Immer wieder können wir etwa in den Fabrikhallen wahlweise einen seitlichen Gang wählen, uns an Feinde anschleichen und sie von hinten erledigen oder die Gegner frontal attackieren. Letzteres ist allerdings nur auf den beiden niedrigsten der fünf sehr unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade eine ansatzweise gute Idee.

Nanosuit mit Superfunktionen 

pylaner 25. Feb 2013

Genau aus diesem Grund wird auch dieses Spiel den Weg auf meinen PC nicht finden ;).

Erebus 22. Feb 2013

Sorry aber das stand dort nie... vielleicht nachdem der Golem Schreiber mal gemerkt hat...

Unix_Linux 20. Feb 2013

Das kann ich nicht bestätigen. Gerade die Story nach der ersten hälfte war genial...

tomate.salat.inc 20. Feb 2013

Ne, da ich kein Interesse daran habe, Spiele zu verkaufen hab ich gerne alles auf einem...

IrgendeinNutzer 20. Feb 2013

Deine Freunde machen das aber richtig, und zwar perversen Kopierschutzergüssen keine...

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