Test Crysis 3: Gipfeltreffen der Ganzkörperanzugkrieger
Artwork von Crysis 3 (Bild: Crytek)

Nanosuit mit Superfunktionen

Anzeige

Entscheidend ist in den Kämpfen natürlich wieder der Nanosuit mit seinen Spezialfähigkeiten. Wir erhalten damit erweiterte Sprint- und Sprungfähigkeiten und können uns für kurze Zeit nahezu unsichtbar machen oder besonders starke Schutzschilde aktivieren, sind dann aber deutlich langsamer als sonst. Dazu kommt die Nanovision, mit der wir Gegner anhand ihrer Wärmesignatur erkennen. Außerdem können wir Selbstschussanlagen mit Hilfe eines simplen Geschicklichkeitsspiels so hacken, dass sie unsere Gegner ins Visier nehmen und nicht uns.

Neben klassischen Mann-gegen-Mann-Situationen haben die Entwickler von Crytek auch ein paar ungewöhnliche Situationen ins Spiel eingebaut. So müssen wir an einer Stelle ohne besagte Nanosicht in mannshohem Gras gegen Aliens kämpfen, was uns an die Verfolgungsjagden durch Velociraptoren in den Jurassic-Park-Filmen erinnert hat und wirklich atemberaubend spannend ist - aber auch ganz schön herausfordernd. Dazu trägt auch die allgemein gute Gegner-KI bei.

  • Blöd: vor einem Alien stehen und die Munition ist alle...
  • Der Staudamm ist eine der grafisch spektakulärsten Stellen im Spiel.
  • Psycho begleitet den Spieler während ein paar Missionen.
  • Die Soldaten von Cell verhalten sich vergleichsweise schlau und stehen nur selten so schutzlos vor unserer Mündung.
  • Ein Gebiet des ehemaligen New York ohne...
  • ... und mit Nanovision
  • In größeren Umgebungen wie dieser Halle hat der Spieler etwas Handlungsfreiheit.
  • Die Szenen im hohen Gras gehören zu den spannenderen Stellen im Spiel.
  • Die Technologie des Nanosuit lässt sich im Spielverlauf verbessern.
  • Die Effektivität von Waffen kann durch Zusatzmodule im Menü gesteigert werden.
  • An einigen Stellen lassen sich Selbstschussanlagen oder Waffenschränke hacken.
  • Ein Soldat von Cell ist dank unseres Unsichtbarkeitsmodus überrascht worden.
  • Vor dem Spiel führt ein einfaches Tutorial in wichtige Funktionen ein.
Ein Gebiet des ehemaligen New York ohne...

Um der Bedrohung durch Cell und Ceph gewachsen zu sein, verfügen wir als Prophet natürlich über eine umfangreiche Waffensammlung. Um es gleich zu sagen: Den Bogen, den Crytek als Markenzeichen für Teil 3 gewählt hat, haben wir kaum benutzt. Er funktioniert zwar gut und ist je nach Pfeilart schön leise, war uns aber zu unspektakulär.

Stattdessen haben wir für kurze Distanzen lieber zur Schrotflinte oder zu einer Waffe mit blauen Energieblitzen, für größere Entfernungen zum bewährten Scharfschützengewehr gegriffen. Wer tatsächlich mit Pfeil und Bogen auf die Jagd gehen möchte, hat aber auch keine spielerischen Nachteile. Die Waffen lassen sich im Spielverlauf per Menü um ein paar Extras erweitern, etwa um ein besseres Visier oder ein größeres Magazin.

Gesichter zum Anfassen

Crysis 3 basiert auf der Cry Engine 3 von Crytek und die Grafik macht einen klasse Eindruck. Die Licht- und Schatteneffekte, die im Wind wehenden Pflanzen, die teils schön großen Umgebungen, die knackigen Texturen und stimmungsvollen Nebel- und Partikeleffekte gehören zumindest auf dem PC mit zum Besten, was derzeit technisch möglich ist. Besonders imposant finden wir einige Gesichter in Engine-Zwischensequenzen, die man aus ein paar Metern Abstand zum Monitor auf den ersten Blick fast für echte Menschen halten kann. Uns fällt kein anderes Spiel ein, das das so gut hinbekommen hat.

Auf dem PC setzt Crysis 3 eine Grafikkarte voraus, die DirectX-11 darstellen kann; außerdem sollte sie über 1 GByte Grafikspeicher verfügen. Das Entwicklerstudio Crytek nennt exemplarisch eine Nvidia GTS 450 oder eine AMD Radeon HD 5770. Außerdem muss der Rechner über 2 GByte RAM (3 unter Vista) verfügen sowie über eine Zweikern-CPU - Crytek nennt als Beispiele einen Intel Core 2 Duo mit 2,4 GHz (E 6600) oder einen AMD Athlon 64 X2 mit 2,7 GHz (5200+). Als Betriebssystem kommen nur Windows Vista, 7 oder 8 infrage - XP unterstützt kein DirectX-11.

 Test Crysis 3: Gipfeltreffen der GanzkörperanzugkriegerHardware und Fazit 

pylaner 25. Feb 2013

Genau aus diesem Grund wird auch dieses Spiel den Weg auf meinen PC nicht finden ;).

Erebus 22. Feb 2013

Sorry aber das stand dort nie... vielleicht nachdem der Golem Schreiber mal gemerkt hat...

Unix_Linux 20. Feb 2013

Das kann ich nicht bestätigen. Gerade die Story nach der ersten hälfte war genial...

tomate.salat.inc 20. Feb 2013

Ne, da ich kein Interesse daran habe, Spiele zu verkaufen hab ich gerne alles auf einem...

IrgendeinNutzer 20. Feb 2013

Deine Freunde machen das aber richtig, und zwar perversen Kopierschutzergüssen keine...

Kommentieren



Anzeige

  1. Projektingenieur (m/w) Prozessleitsysteme, Schwerpunkt SCADA
    Hydro Aluminium Rolled Products GmbH, Neuss
  2. Softwareentwickler SmartHome - Embedded Systeme (m/w)
    Bosch Thermotechnik GmbH, Lollar
  3. Datenbank-Administrator (m/w) - Schwerpunkt Oracle
    ISD - Industrie Service für Datenverarbeitung GmbH, Ludwigshafen
  4. IT-Systemanalytiker (m/w)
    Schuberth Group, Magdeburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Apple mit Gewinnzuwachs, iPad-Verkauf erneut rückläufig

  2. Quartalsbericht

    Microsoft macht 700 Millionen US-Dollar Verlust mit Nokia

  3. Mayday

    Kindle-Besitzer können auf Knopfdruck Hilfe rufen

  4. Lufthansa Taxibot

    Piloten schleppen ihre Flugzeuge bald selbst zur Startbahn

  5. Geheimdienste

    USA und Deutschland wollen Leitlinien vereinbaren

  6. Geheimdienste

    DE-CIX bei manipulierter Hardware machtlos gegen Spionage

  7. Digitale Agenda

    Bund will finanzielle Breitbandförderung festschreiben

  8. DVB-T2

    HDTV sollte unverschlüsselt über Antenne kommen

  9. Wissenschaft

    Hören wie die Fliegen

  10. iWatch

    Apples Smartwatch könnte aus zwei Teilen bestehen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Let's Player: "Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
Let's Player
"Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
  1. Transocean Handelssimulation mit Ozeanriesen
  2. Dieselstörmers angespielt Diablo plus Diesel
  3. Quo Vadis Computec Media übernimmt Mehrheit an Aruba Events

Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  2. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein
  3. Cyanogenmod-Smartphone Weitere Käufer erhalten das Oneplus One

Android Wear: Pimp my watch
Android Wear
Pimp my watch
  1. Android Wear API für Watch Faces soll bald kommen
  2. Google Camera App Kamera-Fernbedienung für Android Wear
  3. Android Wear Erstes Custom-ROM für LGs G Watch erschienen

    •  / 
    Zum Artikel