Test Borderlands 2 Kämpfe, Kanonen, Koop - und ein Kammerjäger

Der Kampf auf dem Planeten Pandora geht weiter: In Borderlands 2 mit noch mehr Waffen, einer besseren Kampagne und spannenden Klassen. Vor allem aber mit dem bewährten und sehr unterhaltsamen Koopmodus.

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Der erste neue Freund in Borderlands 2 ist ein alter Bekannter: Direkt nach dem Start der Kampagne begrüßt uns der manisch-depressive Roboter Claptrap mit seiner lustigen Stimme und launigen Sprüchen. Der kleine Kerl freut sich, weil er endlich einen Untertan gefunden hat - uns. Das glaubt er natürlich nur, denn selbstverständlich helfen wir ihm zwar. Aber dann haben wir doch sehr eigene Pläne: Wir wollen einem gewissen Handsome Jack das Handwerk legen, der den Planeten Pandora terrorisiert. Da trifft es sich, dass wir der ebenso hochwohlgeborene wie auserwählte Kammerjäger (im englischen "Vault Hunter") sind - allerdings sind wir auch nur der letzte dieser Art in einer langen Reihe. Unsere Vorgänger haben früher oder später unfreiwillig ins Gras gebissen...

Das klingt alles ein wenig schräg und makaber? Das soll es auch, denn Borderlands 2 setzt wie der ebenfalls von Gearbox entwickelte erste Teil auf teils rabenschwarzen Humor. Vor allem aber auf viel Action in einer diesmal noch schöneren Welt, die wir ganz am Anfang als Eislandschaft kennenlernen. Später in der gut 20 bis 25 Stunden langen Kampagne geht es dann noch in Wüsten und grüne Landschaften, dazu kommt recht schnell die kleine Metropole Sanctuary und später eine Reihe weiterer Siedlungen - die allerdings allesamt nicht sehr groß gestaltet sind.

Bevor es ans Abenteuer geht, müssen wir uns - im Koopmodus auch unsere Kumpel - für eine der vier Klassen entscheiden. Eine fünfte, der Mechromancer, soll Mitte Oktober 2012 als Download verfügbar sein; später folgen eventuell weitere. Solange gibt es mit dem Commando, dem Gunzerker sowie der Sirene und der Assassine aber auch ein paar interessante Angebote. Vor allem wegen der jeweiligen Spezialfähigkeiten, die ab Level 5 zur Verfügung stehen - die meisten Spieler dürften nach ein bis zwei Stunden so weit sein.

Dann darf etwa der Gunserker vorübergehend zwei Waffen gleichzeitig verwenden und damit besonders effektvoll durch Feindesreihen wüten - was eine ziemlich wilde Sache ist. Ganz anders sieht die Spezialfähigkeit des Commando aus: Der bekommt ein vollautomatisches Geschütz, das er auf Knopfdruck aufstellt. Die meisten Feinde greifen diese Selbstschussanlage frontal an, so dass wir uns dann in vielen Kämpfen vergleichsweise gemütlich neben das allgemeine Getümmel stellen und ohne große Gefahr für unser Leib und Leben die Feinde ins Korn nehmen können.

Schneller laden oder regenerieren

Pro Levelaufstieg gibt es einen weiteren Skillpunkt, den wir über den Talentbaum in die Verbesserung etwa des Geschützes investieren können, oder in Fähigkeiten wie Regeneration oder Nachladegeschwindigkeit stecken. Wer sich dabei vertut, kann die Punkte an einem Automaten gegen ein paar Dollar zurücksetzen lassen.

Erfahrungspunkte gibt es für getötete Gegner, vor allem aber für absolvierte Quests. Das Rollenspiel-Wort passt besser als der Begriff "Mission", weil ein Großteil der Aufgaben in Borderlands 2 freiwillig ist. Es gibt ein übersichtliches Questjournal, das alle aktuellen Vorhaben mitsamt einer vom Level abhängigen Angabe der Schwierigkeit auflistet. Die Jobs schicken uns ganz schön herum in der Welt: Mal sollen wir einem Kumpel ein paar Haare von einem Riesenaffen besorgen, mal ein paar Aufgaben für einen irren Arzt erledigen oder uns schlicht einen besonderen Schild besorgen. Komplexe Rätsel oder dergleichen gibt es nicht - fast immer ist Action angesagt.

Entsprechend wichtig ist natürlich die Auswahl unserer Kampfgeräte. Wie im Vorgänger gibt es in Borderlands 2 unfassbar riesige Massen an Waffen, die Palette reicht vom Handtaschenrevolver bis zum großkalibrigen Raketenwerfer. Ehrlich gesagt finden wir nicht, dass es deutlich einfacher als im ersten Borderlands ist, die Effektivität der jeweiligen Waffen auf den ersten Blick einzuschätzen. Wir haben uns, ähnlich wie in Diablo 3, relativ schnell wieder an der farblich dargestellten Seltenheit orientiert und nach ein oder zwei Stunden die einfachste (weiße) Kategorie schlicht ignoriert - mag sein, dass wir so die ein oder andere interessante Waffe übersehen haben, aber auf Dauer nervt das ständige Vergleichenmüssen dann doch zu sehr.

Großkalibrige Waffen, langsame Texturen, positives Fazit 

DER GORF 26. Sep 2012

Wenn du Pech hast sind halt die beiden Versionen von unterschiedlichen Distributoren und...

Switchblade 26. Sep 2012

So geht's uns auch. Wir haben bestimmt aber auch mittlerweile eine Stunden an den Slot...

KleinerWolf 26. Sep 2012

hö. gibt es davon Screenshots? Würde mich ja interessieren wie es aussieht.

KleinerWolf 25. Sep 2012

Ich fand es nervig, das mich an den Städten immer und immer wieder die gleichen Gegner...

fool 25. Sep 2012

Wahrscheinlich hat er DA2 gespielt und denkt jetzt dass Sequels immer komplett andere...

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