Test Asus Zenbook mit Linux Stromsparen nur mit Handarbeit

Linux läuft auf Asus' aktuellem Ultrabook Zenbook UX31 mit Intels Sandy Bridge recht ordentlich - allerdings erst, wenn mit Parametern, Skripten und Befehlszeilen nachgeholfen wird.

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Manches ändert sich nie: Damit Linux ordentlich auf einem Ultrabook mit Sandy Bridge läuft, muss kräftig an der Kommandozeile gewerkelt werden. Vor wenigen Monaten haben wir bereits das Zenbook UX31 von Asus mit damals aktuellen Linux-Distributionen getestet, diese Tests haben wir jetzt mit neuen Linux-Distributionen und aktuellem Linux-Kernel wiederholt.

Unser Fazit: Vieles ist besser geworden, allerdings lassen sich zahlreiche Funktionen nur mit viel Gefrickel nutzen. Und wieder musste sich zuerst die Community um leidgeprüfte Linux-Fans kümmern, die auch mal aktuelle Hardware kaufen und nutzen wollen. Denn ohne eigene Anpassungen funktioniert weder das aktuelle Kubuntu 11.10 noch Fedora Rawhide oder andere aktuelle Distributionen auf den neuen leichtgewichtigen Notebooks richtig. Auch Sandy-Bridge-Hersteller Intel ließ sich bei der Fehlersuche in den Linux-Treibern Zeit.

Der Anwender muss zwar nicht einen eigens gepatchten Linux-Kernel selbst kompilieren, um die meisten Funktionen des Ultrabooks Asus Zenbook UX31 zu nutzen - wohl aber einen aktuellen Kernel verwenden. Denn erst ab der Version 3.2 des Vanilla-Kernels - des unverfälschten Linux-Kernels - werden Stromspareinstellungen für Sandy-Bridge-Chips vollständig unterstützt. Die Kernel-Entwickler bei Canonical haben die entsprechenden Patches bereits auf den in Kubuntu 11.10 genutzten Kernel 3.0.6 übertragen, der in den offiziellen Repositories erhältlich ist.

Die Community hat die Lösung

Wir haben deshalb die Installation auf dem Asus Zenbook UX31 mit Kubuntu 11.10 getestet und uns an dem hervorragenden Wiki-Eintrag für Ubuntu orientiert. Die dort ausgesprochene Empfehlung, den Linux-Kernel 3.2 zu installieren, ist vor allem wegen der Nutzung des mitgelieferten USB-LAN-Adapters und der verbesserten Unterstützung des Touchpads interessant. Für die Stromsparfunktionen reicht auch der aktuelle Kernel 3.0.6. Außerdem haben wir vorsorglich das Bios aktualisiert.

Die meiste Hardware auf dem Zenbook UX31 funktioniert ohne Zutun des Nutzers. Das gilt auch für eine der wichtigsten Komponenten, nämlich den WLAN-Adapter mit dem Chipsatz von Atheros. Auch die Treiber für den Grafikkern in Intels Core-i-Prozessor der zweiten Generation funktionieren weitgehend, allerdings nicht optimal. Denn die Stromsparfunktion RC6 ist nicht standardmäßig aktiviert. Auf unserem Testgerät ließ sie sich jedoch per Bootparameter i915.i915_enable_rc6=1 einschalten.

GPU mit Schlafstörungen 

Hello_World 27. Feb 2012

Keineswegs, es funktioniert ziemlich gut, wenn die Hardware mitspielt. Und zwar auch bei...

zilti 27. Feb 2012

Ich habe ebenfalls Linux auf meinem Zenbook. Eigentlich läuft alles hervorragend, nur...

Gigadoc 2 27. Feb 2012

Und wenn man sich über die restriktiven Fehlermeldungssysteme an neueren Autos beschwert...

Gigadoc 2 27. Feb 2012

Eigentlich wollte ich in so einem pikanten und flamewaranfälligen Thema keinen Kommentar...

Kaugummi 25. Feb 2012

Unity muss noch sehr optimiert werden. Leider hat Canonical mit Ubuntu viel zu früh auf...

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