Test Angry Birds Star Wars: Die Vögel schleudern ihr müsst
Angry Birds Star Wars (Bild: Rovio)

Sonderfall Android-Version

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Die Android-Version von Angry Birds Star Wars macht übrigens die gleichen Probleme wie die aktuellen Fassungen von Space und Seasons: Werden die drei werbefinanzierten Spiele ohne eingeschaltetes Internet gespielt, beenden sie sich ohne Rückmeldung. Grund ist, dass die Spiele mit aktiviertem Internet laufen müssen, damit die Werbung innerhalb des Spiels geladen werden kann. In Tests von Golem.de genügte es, die Titel jeweils einmal pro Tag mit Internet zu starten und einmal den Pausebildschirm zu aktivieren, damit die Werbung geladen wird. Bei Angry Birds Star Wars kann es aber notwendig sein, mehrfach am Tag das Internet zu aktivieren. Auf diese Einschränkung gibt es von Rovio Entertainment keinen Hinweis. Für Spieler entsteht der Eindruck, das Spiel würde abstürzen und sei fehlerhaft. Im Fall von Angry Birds Seasons beendet sich die App sogar, bevor man einen Level starten kann.

Smartphone-Nutzer und Besitzer von UMTS-Tablets mögen davon genervt sein, können die drei werbefinanzierten Fassungen von Angry Birds aber notfalls auch unterwegs zum Laufen bekommen. Anders sieht es bei Nur-WLAN-Tablets aus: Wenn die Anwender nicht daran denken, das Spiel vorher am Tag mit aktiviertem Internet zu spielen, können sie es erst weiterdaddeln, nachdem sie per WLAN im Internet waren.

  • Auf Tatooine greift ein Jedi-Vogel das Schweine-Imperium an.
  • Wie bei früheren Titeln gibt es bis zu drei Sterne - und Punkte für die Rangliste.
  • Die Handlung erzählen einfache Grafiken.
  • Auf Tatooine warten 40 Einsätze.
  • Dagobath wartet mit düsteren Sumpflandschaften auf.
  • Die Vogelversionen von R2D2 und C3PO jagen Schweine im Weltall - in den Bonuslevels.
  • Wer einen Level nicht schafft, wird von Vader verlacht.
  • Ein Rebellen-Flattervieh kann Energiebolzen abfeuern.
  • Der Millennium Falcon als Rettung in letzter Sekunde...
  • ... kostet gesammelte Punkte oder auf iOS echte Euro.
Wer einen Level nicht schafft, wird von Vader verlacht.

Bei Space und Star Wars lässt sich die Werbeeinblendung unter anderem per In-App-Kauf deaktiveren. Bei Angry Birds Seasons fehlt diese Option. Wer also mit einem Nur-WLAN-Tablet etwa auf Reisen Season spielen will und nicht jeden Tag WLAN-Zugang hat, muss sich mit einem Trick behelfen: Wird bei aktiviertem WLAN das Datum einen Tag vorgestellt und dann ins Spiel gewechselt, kann man auch ohne aktiviertes Internet einen weiteren Tag spielen. Wer also etwa zwei Wochen unterwegs ist, muss diese Prozedur 14-mal durchführen, um das Spiel während der Reise auch ganz ohne Internet verwenden zu können. Das scheint bei Angry Birds Star Wars aber nicht mehr zu funktionieren.

Verfügbarkeit und Preise

Angry Birds Star Wars ist für eine ganze Reihe von Plattformen verfügbar. Auf iOS kostet es 0,99 Euro für das iPhone (ab 3GS) und 2,69 Euro für alle Varianten des iPads; eine direkt im Spiel erhältliche Erweiterung mit dem Namen "Path of the Jedi" kostet bei beiden Gerätearten 1,79 Euro. Auf Windows Phone 8 werden 0,99 Euro fällig; für Windows Phone 7 wird das Programm nicht erscheinen.

Neben der kostenlosen werbefinanzierten Android-Standardversion gibt es über Google Play für 2,69 Euro auch eine HD-Variante. Als In-App-Kauf kann die Werbung in der Nicht-HD-Version für 0,99 US-Dollar deaktiviert werden, Path of Jedi kostet 1,99 US-Dollar. Außerdem ist das Spiel für weitere Plattformen wie Windows 8, Mac OS und das Kindle Fire HD erhältlich. Rovio hat auch eine spezielle Webseite mit Downloadlinks veröffentlicht, die derzeit allerdings überlastet zu sein scheint.

Fazit

Allein schon wegen der tollen neuen Version der Sternenkrieger-Titelmusik lohnt sich der Kauf von Angry Birds Star Wars für überzeugte Fans. Aber auch das Spiel macht deutlich mehr Spaß als Smalltalk mit C3PO: Die Han-Solo-Vögel und Jedi-Flatterviecher mit ihren Lichtschwertern und Schub-Zaubern schaffen interessante neue Knobel- und Geschicklichkeitsaufgaben und sehen lustig aus. Der Schwierigkeitsgrad ist fair, und auch der Umfang stimmt.

In Sachen Geschäftspolitik driftet das Entwicklerstudio Rovio derzeit aber in Richtung der dunklen Seite der Macht. Eine Erweiterung, die - zumindest auf dem iPhone - deutlich mehr kostet als das Hauptprogramm, ist genauso ärgerlich wie die Gängeleien auf Android, was Onlinezugang und Werbung betrifft. Langfristig dürfte das viele Spieler auf die Seite der Rebellion treiben.

Nachtrag vom 9. November 2012

Rovio will Angry Birds Star Wars ebenfalls für Smartphones mit Windows Phone 7 veröffentlichen. Es wird aber noch einige Wochen dauern, bis es das Spiel für diese Geräte gibt.

 Test Angry Birds Star Wars: Die Vögel schleudern ihr müsst

goosefx 12. Nov 2012

+1 :)

Salzbretzel 12. Nov 2012

O..o Wenn ich das Video sehe - Kingdom Hearts 3! Schlüsselschwert gegen Lichtschwert und...

Mimus Polyglottos 09. Nov 2012

und ihr beide macht das also in der 2. Iteration - den "brauch ich nicht brauch ich...

KleinerWolf 09. Nov 2012

Sukram71 09. Nov 2012

Angry Birds Star Trek TNG

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