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Passiv gekühlte K40 mit voller Kepler-GPU
Passiv gekühlte K40 mit voller Kepler-GPU (Bild: Nvidia)

Tesla K40 Kepler mit allen Kernen, 12 GByte und festen Boost-Stufen

Kurz nach der GTX 780 Ti bietet Nvidia den Vollausbau seiner Kepler-GPU auch für Rechenanwendungen an. Die PCIe-Karte Tesla K40 verfügt auch über einen Boost, der aber von den Anwendungen direkt gesteuert werden kann.

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Als Nachfolger der K20X mit ihren 2.688 Rechenwerken hat Nvidia die Tesla K40 angekündigt. Sie ist, ähnlich wie bei der Geforce GTX 780 Ti, mit einem Kepler-Chip mit allen möglichen 2.880 Cuda-Cores ausgestattet. Zusammen mit einem neu gestalteten Boost soll sie rund 20 Prozent schneller als der Vorgänger arbeiten.

  • Bis zu 25 Prozent schneller als die K20X ist die K40. (Folien: Nvidia)
  • Nvidia kündigt die Tesla K40 an.
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  • Nvidia kündigt die Tesla K40 an.
  • Nvidia kündigt die Tesla K40 an.
  • Nvidia kündigt die Tesla K40 an.
Bis zu 25 Prozent schneller als die K20X ist die K40. (Folien: Nvidia)

Die PCI-Express-Karte für Rechenanwendungen wie bei aktuellen Supercomputern besitzt dazu drei Taktstufen: 745, 810 und 875 MHz. Diese können direkt über die Anwendung eingestellt werden, die Karte bleibt dabei immer im Rahmen ihrer TDP von 235 Watt. Der Boost-Mechanismus unterscheidet sich damit deutlich von dem der 780 Ti, denn hier regelt die Karte ihren Takt zwischen 876 und 1.000 MHz kontinuierlich selbst, Nvidia garantiert aber einen minimalen Turbo-Takt von 933 MHz.

Der Vorteil der festen Stufen liegt an der gezielten Regelung der Leistungsaufnahme, wie Nvidia Golem.de sagte. Die Programmierer können so in der Testphase von Anwendungen prüfen, ob die höheren Rechenleistungen den gesteigerten Energiedarf rechtfertigen. Ebenso ist so die Anpassung an die Leistungsfähigkeit von Energieversorgung und Kühlung eines Rechenzentrums möglich. In den beiden kleineren Stufen nimmt die K40 160 bis 180 Watt auf, je nach Auslastung.

Zudem hat Nvidia gegenüber der K20X den Speicher verdoppelt, er ist nun 12 statt bisher 6 GByte groß und läuft mit effektiv 3 GHz. Zusammen mit der neuen GPU und dem Boost kann die K40 so eine theoretische Rechenleistung von 4,3 TFlops bei einfacher und 1,4 TFlops bei doppelter Genauigkeit erreichen. K20X kommt nur auf 3,9 und 1,3 TFlops.

Neu ist auch, dass Nvidia die K40 sowohl mit Ventilator als auch mit passiver Kühlung anbietet. Letztere Variante ist nur für gut durchlüftete Racks empfehlenswert, wo die Propeller viel Lärm erzeugen dürfen. Preise nannte Nvidia noch nicht, mit IBM gibt es aber einen wichtigen neuen Partner: Der Supercomputer-Hersteller will 2014 die Tesla-Karten mit seinen Systemen anbieten, deren CPUs auf der Power-Architektur basieren.

Die Vorstellung der K40 dürfte auch den Gerüchten um eine "Titan Ultra" neue Nahrung geben, denn rein in der Spieleleistung ist inzwischen die GTX 780 Ti schneller. Die teurere Geforce Titan besitzt aber mit 6 GByte doppelt so viel Speicher wie die 780 Ti. Eine Titan Ultra könnte mit allen 2.880 Rechenwerken und 12 GByte Speicher ein neues Premium-Produkt unter den Spielegrafikkarten darstellen - dann aber vermutlich zu einem Preis rund um 1.000 Euro.


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Damb 20. Nov 2013

Jesus! Was willste denn mit 24GB VRAM? Mit 6 4k Displays daddeln?oO Speicher ist glaubich...

Drizzt 19. Nov 2013

Was interessiert DX11.1 bei ner CUDA Karte?



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